Singen bewegt Herzen

ALEGRÍA ist der Name des gemeinsamen Chors der katholischen Kirchengemeinden St. Clemens in Weissach und St. Raphael in Rutesheim.
Und das Motto ist "Singen bewegt Herzen".

Alegría, das bedeutet Freude.
Freude, Spaß und Gemeinschaft, das können Sie bei uns erleben.

Haben Sie Lust mitzusingen oder wollen Sie sich über unser Programm informieren?

Dann kommen Sie zu einer unserer Chorproben, immer
montags , 19:45 Uhr (nicht in den Schulferien)
im alten Gemeindehaus der katholischen Kirche in Rutesheim, Schubertstr. 12.
Hier können Sie uns und unsere Lieder kennen lernen.

Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen erhalten Sie auch bei Susanne Neubauer, Tel. 07152/54553
oder per Mail  bradatsch.neubauer(at)t-online.de .

Unser Chorleiter Jakob Hermle

Jakob Hermle stellt sich in einem Interview vor.
Erste Frage: Wie kamst du darauf, Musik zu studieren?
Antwort Jakob Hermle: Ich mache Musik, seit ich fünf Jahre alt bin; damals begann ich mit Geigenunterricht. Musik hat für mich irgendwie immer dazugehört und wurde gegen Ende meiner Schulzeit mein wichtigstes Interesse. Ich fing nach dem Stimmbruch an, in Chören und auch für mich alleine Tenor zu singen, ich schloss auch mein fachpraktisches Musikabitur mit Gesang ab. Mein breites musikalisches Interesse konnte ich am besten mit dem Studium der Schulmusik abdecken, es bietet die umfassendste musikalische Ausbildung. So bewarb ich mich an der Musikhochschule in Stuttgart.
Zweite Frage: Welche Musikrichtung gefällt dir persönlich am besten?
Antwort Jakob Hermle: Ich habe inzwischen keine Lieblingsmusikrichtung mehr, weil ich mich als Musiklehrer mit allen Genres beschäftigen muss. So hat die Reflektion und das Bedienen vieler verschiedener Genres bei mir die Vorlieben im Laufe der Zeit relativiert. Ich mag Musik, die entweder eine besonders starke, wirkungsvolle Stimmung hat und mich emotional anspricht oder die eine starke Energie hat und so z.B. zum „Mitgrooven“ oder gar zum Tanzen anregt. Früher habe ich viel Rock und Metal gehört, inzwischen ist von Techno über Reggae bis Pop alles dabei. Es kommt mehr auf den einzelnen Song an als auf das Genre.
Dritte Frage: Was reizt dich an der Chorarbeit?
Antwort Jakob Hermle: Die Chorarbeit reizt mich aus mehreren Gründen. Das Singen ist für mich die unmittelbarste Art zu musizieren, weil die Stimme im Körper sitzt und direkt mit unseren Emotionen zusammenhängt. So persönlich das Instrument Stimme ist, so intensiv ist das musikalische Erlebnis für jeden Sänger. Außerdem finde ich es sinnvoll, mit dem Naturell zu musizieren, mit dem, was jeder Mensch hat. Bei der Orchesterarbeit sind all jene ausgeschlossen, die nie ein Orchesterinstrument gelernt haben, beim Chor kann jeder mitmachen. Das Singen ist für jeden das erste musikalische Werkzeug. Es zu schulen, bringt großen Mehrwert für den Einzelnen. Außerdem ist es etwas sehr besonderes, die Konzentration einer ganzen Gruppe für ein gemeinsames Ziel im Moment zu bündeln und so gemeinschaftlich ein klangliches Produkt hervorzubringen.
Vierte Frage: Was ist dir neben der Musik ein wichtiges Anliegen?
Antwort Jakob Hermle: Ich finde es generell wichtig, dass man Dinge findet, die man gerne macht und die einem gut tun, am besten mit anderen Menschen. Ich spiele gerne Gesellschaftsspiele und treibe Sport mit meinen Freunden. Mir ist es wichtig, dass ich mit meiner Arbeit anderen Menschen das gemeinsame Musizieren als Ausgleich zum Alltag ermögliche

Ausflug des Chors Alegría am 23. September 2017

Am Neckar, am Neckar, da isch a jeder gern ...

Dies fühlten wir, die Teilnehmer am Ausflug des Chores Alegría bei unserer Schifffahrt auf dem Neckar. Bei schönstem Herbstwetter und Sonnenschein fuhren wir mit dem Bus zur Schiffsanlagestelle in Bad Cannstatt und weiter mit dem Schiff nach Marbach. Wir saßen zusammen auf dem hinteren Deck und hatten von dort herrliche Blicke auf das Neckarufer, die Flusslandschaft und die Weinberge in denen fleißige Menschen bei der Weinlese waren. Um die lange Zeit bis zum späten Mittagessen zu überbrücken hatten fürsorgliche Chormitglieder Butterbrezeln mitgebracht. Auch der Gedankenaustausch untereinander kam bei diesem ruhigen Sitzen nicht zu kurz.
Von der Anlagestelle Marbach aus brachte uns der Bus dann zur Gaststätte, wo unser Mittagessen rasch auf den Tisch kam. Hier wurde auch unter anderem der Marbacher Wein probiert und als „nicht schlecht“ gelobt. Anschließend blieb uns Zeit durch die schöne Altstadt von Marbach schlendern, den Torturm zu besteigen und ein kurzes Stück auf der Stadtmauer zu gehen. Bei diesem schönen Wetter musste unbedingt noch ein Eis oder eine Tasse Kaffee mit Kuchen im Freien genossen werden. Dann war es aber auch schon Zeit den Bus zu besteigen, der uns pünktlich wieder zurück nach Rutesheim brachte.

Herzlichen Dank an Theo, der diesen Ausflug vorbereitete und größtenteils organisierte und dann leider doch nicht daran teilnehmen konnte. Von allen Chormitgliedern an Ihn viele Grüße und die die besten Wünsche.