Lebendige Steine

Rund um unsere Pfarrgemeinde Renningen Malmsheim wurden im Lauf der letzten 30 Jahre von der Pfarrei „Denk-Steine“ errichtet zu lebensrelevanten Themen, das heißt jeder Stein ist einem bestimmten Thema gewidmet. Alle Steine sind frei zugänglich.

Als Einzelne/r oder als Gruppe kann man diese Steine als Rundwanderung oder auch mit dem Fahrrad besuchen. Man erreicht sie auf gut-ausgebauten Wegen, sie befinden sich zum größten Teil in freier Natur, aber auch in Industrie- und Wohngebiet.

Der Rundkurs mit den Stationen der „Denk-Steine“ und ihren Themen:

Hoffnung geben in unserer Zeit

Der Stein möchte Wege aus der Hoffnungslosigkeit aufzeigen.

Er steht an der Wegkreuzung nahe der Freizeitanlage Sölleseck im Malmsheimer Wald.

Die Geißeln unserer Zeit: Herzinfarkt, Verkehrstod, Krebs

Solche Schicksale werden leichter durch Rücksichtnahme und gegenseitige Hilfe.
Tragbarer wird alles im Vertrauen auf Gott.

Der Stein steht an der Wegkreuzung im Bergwald auf dem Weg zur Lioba-Hütte.

Stein der Arbeitslosigkeit

Der Stein möchte uns ermuntern Isolierung zu überwinden und Zukunft zu schaffen.

Er steht an der Industriestraße am Zugang zum S-Bahnhof Renningen.

Flüchtlingselend / Neuanfang

Der Stein erinnert an das ehemalige Flüchlingslager am Flugplatz Malmsheim.Gleichzeitig thematisiert er Heimat in der Fremde - Heimat in Gott.

Er steht an der Hardstraße gegenüber vom Bosch-Forschungszentr

Sankt Martin: Teilt wie er

Der Stein möchte uns zur Solidarität im Teilen auffordern.

Er steht vor der Martinuskirche Malmsheim.

Berliner Mauer - Mauern einreißen

Das originale Stück der Berliner Mauer fordert uns auf Mauern einzureißen - Mauern aus Stein und Beton, aber auch Mauern in den Köpfen.

Der Stein steht vor der Martinuskirche Malmsheim.

Der Rufer

Der weltweite Ruf nach Hilfe und Solidarität wird an diesem Denk-Mal thematisiert.
Wir alle sollen mitbauen an Gottes Welt.

Er steht vor der Bonifatiuskirche Renningen.

Living-Stones-Tour

Bereits zweimal führten Jugendliche unserer Gemeinde die so genannte „Living-Stones-Tour“ durch.

Die „toten“ Steine sollten in zweifacher Hinsicht zu „lebendigen“ Steinen werden:

  1. Durch Betrachtung/Gebet/Lied vor Ort:
    Sich mit Lebens-Themen konfrontieren lassen
     
  2. Durch Unterstützung eines lebens-fördernden sozialen Projekts (in unserem Fall die Armen-Speisung der Gemeinschaft St. Egidio in Rom, die wir im Rahmen einer Romfahrt kennen gelernt hatten):
    Sich aktiv für Linderung von Not einsetzen