Pfingstnovene und Pfingstgottesdienst – ein kleiner Rückblick

In der Woche vor Pfingsten war die Raphaelskirche in Rutesheim beeindruckend mit Farben, Tüchern und Flammen zu den sieben Gaben des Heiligen Geistes: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht geschmückt. Diese besondere Gestaltung bot die Möglichkeit und Chance auch tagsüber einmal vorbeizuschauen und einen Moment der Ruhe und Besinnung für sich zu finden. Diese Einladung wurde von vielen angenommen, ebenso wie die etwas verkürzte Pfingstnovene, die jeden Abend in der Kirche stattfand. Anstelle der üblichen neun Tage bestand an sieben Tagen um 19.00 Uhr die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen zur inneren Vorbereitung auf das Pfingstfest zu treffen.
Ganz unterschiedliche Teams aus unserer Seelsorgeeinheit gestalteten jeweils ein Novenengebet zu einer der sieben Gaben des Heiligen Geistes. Die Novenengebete dieser Teams waren damit so vielfältig wie die sieben Gaben des Heiligen Geistes und jeder Abend auf seine Weise anschaulich, wohltuend und inspirierend für unser Leben als Ganzes sowie für unsere Beziehung zu Gott und zu unseren Mitmenschen.
Diese Woche machte auch deutlich, dass wir als Gemeinschaft von Glaubenden in unseren unterschiedlichen Gemeinden auf einem guten Weg sind als Seelsorgeeinheit weiter zusammen zu wachsen: Einheit in der Vielfalt und Vielfalt in der Einheit.
Unsere Gemeinden sind Orte des gemeinsamen Austausches, der Offenheit und der spirituellen Vielfalt, ganz im Sinne des Pfingstgedankens.
Wir danken allen ganz herzlich, die sich mit viel Engagement eingebracht und sich auf ihr Thema für die Gestaltung ihres Novenengebetes eingelassen haben. Durch dieses Einbringen der unterschiedlichen Begabungen, Gedanken und spirituellen Impulse wurde eine Pfingstnovene möglich, in der Bestärkung und Freude im Glauben für die Teilnehmenden spürbar und in der Gemeinschaft erlebbar wurde.
Zum Abschluss der Pfingstnovene fand am Pfingstsonntag ein feierliches Hochamt auf dem Kirchplatz von St. Raphael statt.
Dank zahlreicher Helfer konnte dieser Gottesdienst trotz wechselhafter Witterung als Openair-Gottesdienst gefeiert werden.
Wie Pater Gasto zur Begrüßung sagte: „Gottes Geist zeigt sich in vielem: im Wind, im Regen, in der Sonne“.
Bei diesem Gottesdienst gab es das alles!
Die Spiritaner-Patres, für die Pfingsten ein ganz besonderes Fest ist, sangen ein Lied auf Suaheli, um ein Stück ihrer Heimat einzubringen.
Als Symbol für Pfingsten und Überraschung für die Gemeinde stiegen am Ende des Gottesdienstes Tauben auf.