Ausstellung "Verfolgte Christen weltweit"

Von Sonntag, dem 25. August bis zum 19. September 2019 ist in der Kirche St. Bonifatius in Renningen die Ausstellung „Verfolgte Christen weltweit“ des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ zu sehen.

In der Schau werden einige Länder vorgestellt, in denen Christen besonders unter Diskriminierung, Unterdrückung und Verfolgung leiden. Die Ausstellung erläutert in kurzen Texten maßgebliche Ursachen der Christenverfolgung und zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie Christen trotz Verfolgung treu zum Glauben stehen und das kirchliche Leben in den jeweiligen Ländern blüht. Das Hilfswerk „Kirche in Not“ setzt sich insbesondere für unterdrückte und verfolgte Christen ein.

Wie aktuell das Thema „Christenverfolgung“ ist, zeigen Beispiele aus Sri Lanka und Burkina Faso. Auf der asiatischen Insel sind bei mehreren Terroranschlägen auf Kirchen an den Ostertagen über 250 Menschen ums Leben gekommen. Aber auch das westafrikanische Land Burkina Faso wird derzeit von einer Welle der Gewalt gegen Christen erschüttert. Hier haben Unbekannte im Mai in einer Kirche während des Gottesdienstes wild um sich geschossen und mehrere Menschen getötet. Auch Teilnehmer einer Marienprozession in Burkina Faso wurden überfallen und bestialisch getötet. 

Das Christentum im Irak und in Syrien droht nach jahrelangem Terror und Krieg sogar auszusterben, viele Christen sind auf der Flucht oder leben in Flüchtlingslagern – in einer Region, in der die Wurzeln des Christentums bis in die Zeit der Urkirche zurückreichen.

Am 25. August gibt Stefan Stein, Referent für Öffentlichkeitsarbeit von „Kirche in Not Deutschland“, nach den Sonntagsgottesdiensten um 09:30 Uhr in Malmsheim und um 10:45 Uhr in Renningen eine kurze Einführung zur Ausstellung und zum Thema „Christenverfolgung“. Im Anschluss an den Gottesdienst in Renningen treffen wir uns im Bonifatiushaus zu einem Gedankenaustausch mit Herrn Stein.

Die Ausstellung kann bis zum Donnerstag, 19. September 2019 zu den Öffnungszeiten der Kirche besichtigt werden.

Weitere Informationen: https://www.kirche-in-not.de