Weltkulturpfad

11. Präsentation am Weltkulturpfad


21.07.2016 - Viele Bürger sind der Einladung zur weiteren Präsentation am Weltkulturpfad gefolgt. Sandra Feigl begrüßte im Namen der Stadt und des Bürgermeisters alle, die an diesem schönen Abend zum Rankbach gekommen waren.

Es gab zwei neue Präsentationen: Das Thema Europa wurde durch die Graffititechnik von Franz Brandlhuber in sehr eindrucksvoller Weise gestaltet. Der Name „Europa“ leuchtet in den Farben der Gründerländer. Gezeigt wird aber auch wie die europäische Flagge durch den Brexit einen Einbruch erhielt. „Ich denke, Europa nimmt aber keinen allzu großen Schaden davon, dass England ausgetreten ist,“ meinte der Schüler des Renninger Gymnasiums.

„Wege zum Frieden“ heißt das zweite neue Kunstwerk. Auf Anregung von Franz Pitzal hatte dafür der Bauunternehmer Joachim Härtter acht Steinstelen aufgestellt, die mit Stahlkunstwerken von Andreas Furtwängler ausgestaltet wurden. Für die Freiheit wählte er einen Adler, für die Gerechtigkeit eine Waage, für die Nahrung einen Teller mit Besteck, die Notwendigkeit einer Wohnung wurde durch ein Haus symbolisiert, Arbeit durch ein Zahnrad, Ordnung durch eine Ampel, Friedfertigkeit mit Herzen, die Nähe Gottes mit einem Auge. Die Firma Schweizer vervollständigte die einzelnen Stelen mit Tafeln, auf denen jeweils ein Bibeltext und ein Zitat einer berühmten Persönlichkeit aufgedruckt sind.

Die Texte sollen jeden Vorbeigehenden nachdenklich stimmen. „Denn was im Herzen verborgen ist, ist ein unvergänglicher Schmuck“. 1Petr 3,4.

„Man lernt eher Lehm essen, bevor man vor Hunger stirbt,“ ein Sprichwort aus Lettland auf einer der Stelen.

Der Weltkulturpfad ist ein besonderes Zeichen von Gemeinschaft von Bürgern unserer Stadt. Alles wurde in freiwilliger Arbeit erstellt ohne Entlohnung, wie Pfarrer Pitzal sagte. Anschließend trafen sich alle am Tisch der Gemeinschaft zu einem Imbiss und zu einer Erläuterung der gezeigten neuen Exponate.

Insgesamt sind es inzwischen ca 25 Darstellungen die auf Werte, Aktualitäten, und Religiöses eingehen.


7. Erweiterung des Weltkulturpfades


Zum 7. Mal wurde der Weltkulturpfad erweitert. Bürgermeister Faißt erläuterte am 22. Juli 2011 im Beisein von Frau Landtagsabgeordneter Sabine Kurtz und vieler Interessenten dessen Bedeutung für die Kultur unserer Stadt.

Der Steinhauer Wolfgang Steudle vollendete die 2. Hälfte der Vaterunserbitten mit den aus Sandstein gehauenen Symbolen.

Mit den Stufen nach oben hat Andreas Furtwängler eine neue Stahlskulptur geschaffen.

Die beiden Graffiti Künstler Franz Brandlhuber und Markus Fürmann haben gleich mehrere Werke geschaffen: Das Technikerhäuschen besprühten sie mit dem Wort "Wasser", in Anlehnung an den nahe gelegenen Rankbach, die Stadionsporthalle schmückt nun das Wort "Frieden", mit einer Taube, die leider auch Federn lassen musste.

Und auf der gegenüberliegenden Seite des Rankbachs sind die Werte Ehrlichkeit, Dankbarkeit, Wahrhaftigkeit künstlerisch umgesetzt. Franz Pitzal fertigte in einem abgeschlagenen Baum das "ABC des Ankurbelns": Anpacken, bewegen, checken. Die Worte erkennt man erst, wenn man direkt davor steht.


Weitere Präsentation des Weltkulturpfades

Am Donnerstag, 1. Juli 2010 um 18.00 Uhr gibt es eine weitere Präsentation des Weltkulturpfades. Dafür wurden unter anderem von Pfarrer Pitzal mit Mitarbeitern neue Objekte geschaffen.

Die von Max Holdenried aus Malmsheim gemalten Kinderbilder konnten von der Firma Schweizer aus Malmsheim wetterfest gedruckt werden. Eine große Tafel mit Kindergesichtern aus der ganzen Welt wird somit künftig den Weltkulturpfad mit frohen Farben schmücken.

Außerdem hat Pfarrer Pitzal drei Bretter bemalt mit den Themen „Ökumene“ (geschmückt mit dem Thema des 2. Ökumenischen Kirchentags in München „Damit ihr Hoffnung habt“), „Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika“ („Auch im Leben am Ball bleiben“), „Unvergessen 2010“: Haiti, Aschewolke, Öldesaster.


Weltkulturpfad


Schlüsselloch (W. Steudle)

 

Der von Pfarrer Pitzal initiierte Weltkulturpfad entlang des Rankbachs hat sich im Laufe der Jahre zu einer sehenswerten Sammlung unterschiedlichster Kunstwerke entwickelt.

Die Objekte möchten zum Nachdenken anregen, den Blick öffnen für Kultur und Religion und sie fordern zur Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten unserer Zeit und Welt auf.

Die Exponate sind von verschiedenen Künstlern, Handwerkern, Privatpersonen und Schülern der Stadt Renningen in ehrenamtlicher Arbeit erstellt worden.

Der Weltkulturpfad ist öffentlich zugänglich. Er beginnt an der Brücke in der Rankbachstrasse beim Schul- und Sportzentrum im Stadtteil Renningen.

Eine Übersicht über die Kunstobjekte und die beteiligten Künstler befindet sich auf der Internetseite von  Fa. Steudle Natursteine.


Im Folgenden werden die von Pfarrer Pitzal gestalteten Objekte vorgestellt.

Drei göttliche Tugenden

  • Glaube
    - hart wie Stein
    - wie ein Ölzweig, der Kraft gibt
    - blau wie die Unendlichkeit des Himmels
  • Hoffnung
    - aufstrebend wie ein Baum
    - wie ein Anker, der Halt gewährt
    - grün wie das erwachende Leben
  • Liebe
    - vielfältig wie Metall
    - wie ein Herz, das sich verzehrt
    - rot wie pulsierendes Blut

Weltreligionen
Die Vielfalt der Gottesverehrung im Buddhismus, Hinduismus, Judentum, Christentum, Islam und den Naturreligionen.

Die Schöpfung
Die Schöpfungstage zeigen farbenfroh das Werk Gottes.

Dreifaltigkeit
In eine mächtige Scheibe eines Eichenstammes ist ein Kreis ausgesägt, in dessen Mitte ein Dreieck erhalten blieb – Symbol für den Dreifaltigen Gott. Er stützt den Erdkreis.

Volltreffer
Die Schöpfung ist zum Volltreffer für die Menschen geworden. Aus der alten Wurzel geht neues Leben hervor. Ein Volltreffer unserer Zeit ist ein Arbeitsplatz.

Europasäule
Auf sieben Säulen die europäischen Länder mit ihren Flaggen nach Sprachfamilien, Kulturbereichen und Größen. Verbunden werden sie durch Stämme, auf denen die Grundwerte des Abendlandes geschrieben sind.

Weltpyramide
Die vier Seiten der Pyramide, die mit den Flaggen der verschiedenen Länder gestaltet sind, weisen auf die Kontinente der Erde hin.