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Renningen Weltweit


Bischof aus Madagaskar zum Dankbesuch



2.3.17 - Zu einem Blitzbesuch mitten in der Fastnachtszeit kam Bischof Marie Fabien Raharilamboniaina aus Madagaskar nach Renningen, um sich bei den Sternsingern zu bedanken für ihren großen Einsatz. Auf die Frage von Pfarrer Pitzal „Was ist das dringendste Problem bei Euch in Madagaskar?“ antwortete er „Education - also Schule -  und Wasser“. Mit dem Renninger Sternsingergeld soll eine Schule für 140 Kinder gebaut werden. Der Unterricht wird bisher noch unter Bäumen für die Kinder gegeben. Ein Schulgebäude ist dringend notwendig. 40 % der Bevölkerung kann nicht lesen oder schreiben.

Das zweite große Problem ist Wasser. Schon in 10 Metern Tiefe kann Wasser gefunden werden. Allerdings ist dieser Brunnenbau nur von Hand möglich. Bohrmaschinen gibt es im Land nicht. Ein Brunnen kostet etwa 1.500 €. „Wenn mit diesem Geld“, so meinte Pfarrer Pitzal nach dem Faschingsgottesdienst mit dem Bischof, „140 Schülern Wasser gegeben werden kann, dann dürfte man nicht zögern, dieses Geld aufzubringen.“ Spontan hat nach dem Gottesdienst eine Familie aus Rumänien, die seit längerer Zeit hier bei uns in Renningen lebt, dem Bischof das Geld für den Brunnenbau gegeben.

Völlig neu war für den Bischof und seinen Begleiter aus Mauritius Fastnacht. Bei einem lebendigen Gottesdienst, bei dem Pfarrer Pitzal eine Predigt im Reim über das Reformationsjahr und das sonntägliche Evangelium hielt, konnte er erleben, wie der Chor der Martinusspatzen mit seinen Liedern und einer Polonaise in der Kirche Freude und Lebendigkeit der Fastnacht ausdrückte.

In der Kürze des Aufenthalts konnte der Bischof das Krippenmuseum besichtigen, kurz beim Gemeindefasching in Malmsheim vorbeischauen und bei einem nächtlichen Gang am Vorabend des Faschingssonntages durch Weil der Stadt den sich auf den großen Festzug vorbereitenden Geburtsort von Johannes Kepler besuchen, bevor er dann nach weiter nach Rom aufbrach.

Madagaskar hat eine eigene Sprache. Jedes Wort scheint einer wild zusammengewürfelten Buchstabenansammlung des gesamten Alphabets zu gleichen, was allein schon der Name des Bischofs „Raharilamboniaina“ zum Ausdruck bringt.


Ein Dank direkt aus Ost-Timor


11.1.17 - Das letztjährige Sternsinger-Opfer ging nach Timor Leste, dem neuen Land, das nach einer blutigen Revolution im Osten von Indonesien entstand. Frau Lempp, deren Mutter in Ditzingen lebt, und die in Ost Timor das Renninger Projekt leitet, war mit 2 Begleitern am Dreikönigstag bei uns. Sowohl in Renningen wie auch in Malmsheim bedankte sich eine der Begleiterinnen in ihrer Muttersprache für die Renninger Hilfe. Frau Lempp übersetzte dies. Einfache Frauen hatten für alle Sternsinger ein Freundschaftsbändchen gewebt, das im Anschluss an den Gottesdienst jedem überreicht wurde.

Für die ganze Gemeinde überbrachten die drei ein Tuch mit der Dankesaufschrift „Timor Leste dankt den Sternsingern Renningen“.

Für mehrere Monate ist derzeit Cornelius Balle aus unserer Gemeinde bei Familie Lempp in Timor Leste. Er ist dort in der sozialen Einrichtung tätig und versorgt Kinder und Kranke mit.


Winterschuhe in der Ukraine zu Weihnachten


07.12.16 - Zu einem Kurzbesuch kam Bischof Stanislaus aus der Ukraine nach Renningen. Seit Jahren gibt es zur Rankbachstadt intensive Beziehungen. In Charkov ist es in diesen Tagen bitterkalt. In der Stadt gibt es unendlich viele Flüchtlinge, die aus dem Separatistengebiet, von Putin verwaltet, nach Charkov gekommen sind.

Beim Martinusritt und beim Martinusfest, aber auch mit anderen Aktionen und Spenden der Gemeinde konnte Pfarrer Pitzal dem Bischof 2.000 Euro für Winterschuhe mitgeben. Der Bischof versorgt damit 600 Kinder.

Bei seinem Kurzbesuch war er auch im Schuhhaus der Familie Schautt, die ihm einige Schuhe mitgab, mehr passte nicht ins Auto.

Dem Bischof war es auch ein großes Anliegen, die im Werden befindliche Krippe in der Martinuskirche zu sehen. Ganz besonders angetan waren er und sein Begleiter von der Darstellung des Martinus, der ja das Vorbild des Teilens für die ganze Christenheit geworden ist. Zudem kam es auch zu einem Wiedersehen mit einigen Renningern, die dieses Jahr anlässlich des Jubiläums des Kinderdorfes in den Karpaten mit dabei waren. Dort stehen die drei Häuser „Martinus“, „Bonifatius“, „Sternsinger“, die mit Renninger Hilfe gebaut werden konnten.

Der Bischof bedankte sich und brach nach etwa 2 Stunden Aufenthalt wieder auf, um zurück in die Ostukraine zu fahren, hat er doch die weite Strecke mit dem Auto zurückgelegt. 

Nach Aussagen des Bischofs ist die politische Lage nach wie vor unverändert. Es scheint, dass es bei der Okkupation bleibt und die vielen Menschen, die geflohen sind und gerne wieder zurückkehren möchten, immer noch keine Möglichkeit dafür haben.


Aussendung nach Kamerun und Bolivien


Maria und Vanessa Stickel mit Pfarrer Pitzal

27.9.16 - Bei einer eindrucksvollen Feier in der Bonifatiuskirche wurden Maria und Vanessa Stickel für ihren Einsatz in Bolivien und Kamerun verabschiedet. Viele ihrer Schulkameraden, die mit den beiden in diesem Jahr das Abitur machten, kamen dazu.

Die beiden gehen in Länder, die von Renningen seit langer Zeit schon unterstützt werden und wohin es seit Jahren intensive Beziehungen gibt.

Vanessa wird im Nordwesten Kameruns unter anderem mitunterrichten, im Büro am Computer helfen und Sportunterricht gestalten.

Maria geht nach Guarayos, in Bolivien, wo sie bei Bildung, Ernährung, Frühförderung und Schulung für Frauen mitarbeiten wird.

Beide werden bis zum Frühjahr nächsten Jahres in diesen Ländern sein. Sie sind Boten unserer Gemeinde in der weiten Welt. Die beiden bekommen dafür keine Entschädigung. Auch ihren Flug haben sie sich selbst zusammengespart.

Pfarrer Pitzal gab ihnen Erinnerungen von Renningen und auch etwas Geld auf den Weg mit.


Bischof von Nepal bedankt sich in Renningen


Bischof Simick in Renningen

27.9.16 - Sein erster Kurzaufenthalt in Deutschland nach der Begegnung mit dem Papst in Rom galt für Bischof Paul Simick der katholischen Kirchengemeinde in Renningen. Er bedankte sich von ganzem Herzen für das, was Renningen seit dem Jahr 2000 für Nepal getan hat. Dies geht alles noch zurück auf seinen Vorgänger Bischof Sharma, der plötzlich verstarb.

Zu der Begegnung mit Bischof Simick kam auch Bürgermeister Wolfgang Faißt, der sich lange mit ihm unterhielt. Vorrangig war bei allen Gesprächen, die der Bischof mit den Renningern führte, das Erdbeben im letzten Jahr, bei dem Tausende ums Leben kamen oder obdachlos wurden. Das Epizentrum war genau in der Hauptstadt Kathmandu. Durch die einstürzenden Häuser, Pagoden und Kulturdenkmäler wurden viele Menschen verletzt, verloren Körperteile und sind damit zeitlebens behindert.

Der Bischof bedankte sich nicht nur für die 10.000 € Soforthilfe, sondern auch für die Hilfen, die seit dem Jahre 2000 nach Katmandu gingen. Es sind insgesamt 95.000 €. Darunter sind auch Gelder von Renninger Familien, die monatlich Kinder in Nepal unterstützen.

Die Not nach dem Erdbeben ist lange noch nicht abgeschlossen. Wer weiterhin helfen möchte, kann dies gerne tun durch Überweisung auf das Konto der Katholischen Kirchengemeinde bei der Volksbank Region Leonberg, IBAN DE62603903000070415013, Stichwort „Nepal“.


Unbekanntes Madagaskar - Pfarrer Pitzal schaut nach dem Schulprojekt


Von der Baustelle nahm Pfarrer Pitzal Steine nach Renningen mit.

Bei Bischof Fabian möchten die beiden deutschen Pfarrer ebenfalls einen Schulbau unterstützen.

Unterwegs im Einbaum.

1.9.16 - Madagaskar - das klingt abenteuerlich, gefahrvoll, in weiter Ferne. Durch das Volkslied ist diese Insel vielen bekannt, was sich aber dahinter verbirgt, wissen die Menschen bei uns nicht. Pfarrer Pitzal besuchte zusammen mit Pfarrer Schreiter dieses Land, um das Schulprojekt aufzusuchen, das mit der letzten Krippe unterstützt wurde.

Madagaskar ist eines der ärmsten Länder der Welt, ohne Bodenschätze und einer nur halbwegs entwickelten Infrastruktur. Die Hauptstadt Antananarivo mit 2 Millionen Einwohnern scheint kein Ende zu haben. Keine Straße, die nicht von armen, am Straßenrand sitzenden Menschen geprägt ist.

Hauptziel der beiden Pfarrer war aber Antsirabe. Hier entsteht in diesen Tagen in dem kleinen unwegsamen Ort Sarubaratara eine Schule für 200 Kinder. Manche müssen einen mehrstündigen Schulweg zurücklegen. Mit Hilfe des Krippenopfers kann diese Schule nun gebaut werden.  Die Freude über die Ankunft der beiden Besucher war überaus groß. Der Bischof bedankte sich herzlich für die unerwartete Hilfe aus Deutschland. Die Anregung hierzu gab der aus Madagaskar stammende Pfarrer Alain, der zur Zeit in Bad Urach die Gemeinde versorgt.

Ein großes Problem ist die Wasserversorgung. Ein Brunnen kostet etwa 2.000 Euro. „Dies müsste man noch aufbringen können.“, meinte Pfarrer Pitzal.

In neunstündiger Fahrt über schwierigste Straßenpisten fuhren Franz Pitzal und Klaus Schreiter dann nach Morondava ans Meer, wo sie mit Bischof Fabian zusammentrafen. Dort erlebten sie in der Nacht mit über 1.000 Jugendlichen ein Treffen, das mit dem Weltjugendtag in Krakau zusammenhing, wohin die Jugendlichen aus Madagaskar ja nicht fahren konnten.
„Welchen Wunsch haben Sie?“, fragte Pfarrer Pitzal den Bischof. Dieser meinte, seit seiner Bischofsweihe vor Jahren wolle er eine Schule bauen, am Ufer des Meeres. Die beiden Deutschen nahmen sich fest vor, dieses Projekt mit den Sternsingern umzusetzen. Pläne und Kostenvoranschlag gab ihnen der Bischof mit.

Absoluter Höhepunkt für die Beiden war der Besuch der Baobab-Allee. Die mächtigen Bäume, die ihresgleichen auf der ganzen Welt suchen, sind Wahrzeichen des Landes. Spannend auch der stille Gang durch den Urwald, in dem es Lemuren, eigenartige Vögel und Echsen und auch Chamäleons gibt. Genauso einmalig war die Fahrt zu einem Fischerdorf mit einem Einbaum-Kanu, das ein junger Bootsmann mehr mit der Hand schob als mit dem Ruder voranbrachte. Hier arbeitet man seit Jahren an einem Schiff, mit dem die Einwohner dann zum Fischfang gehen können.

Madagaskar ist ein Land, das eigentlich nicht nach Afrika gehört. Die Menschen haben malaiischen Einschlag, die Häuser und Kirchen sind weithin geprägt von der französischen Kolonialzeit. Die verschiedenen christlichen Konfessionen prägen das Landesgeschehen. Den beiden Besuchern aus Deutschland fiel auf, mit welchem Fleiß die Menschen ihrer täglichen Arbeit nachgehen: beim Beackern der Reisfelder, dem Waschen der Kleider in den Flüssen oder beim Herstellen von Ziegelsteinen für neue Bauten.

Die Bewohner der Insel kommen aus verschiedenen Stämmen. Der Ort Ambositra ist im ganzen Land als Schnitzerort bekannt. Aus dem Stamm der Zafimaniry kommen die Holzschnitzkünstler. So hat Pfarrer Pitzal eine ganze Anzahl von Krippenfiguren mitgenommen, die künftighin in Renningen im Krippenmuseum sein werden.


Pfarrer Pitzal aus Syrien zurück


Pfarrer Pitzal und Patriarch Gregorius III

von Renningen eingerichteter Raum

11.08.16 - Aus Sicherheitsgründen hat der Pfarrer von Renningen, Franz Pitzal, im Voraus niemandem von seiner geplanten Reise nach Syrien erzählt. Jetzt nachdem er nach 5 Tagen zurückgekehrt ist, will er berichten und dies mit aller Deutlichkeit, von dem, was er erlebt hat.

Die Reise ermöglichte ihm der Patriarch der griechisch-melkitisch-katholischen Kirche von Damaskus, Gregorius III. Der internationale Flughafen in Damaskus ist gesperrt. Der einzige Weg nach Syrien geht über Beirut, dann mit dem Auto über die Grenze in das vom Krieg gezeichnete Land.

30 – 40 Checkpoints mussten während der 5 Tage durch das Land und die Stadt passiert werden. Weil die Soldaten den Patriarchen kannten, war die Durchfahrt nicht besonders schwierig.

Der Krieg und seine Auswirkungen

Man spricht von 250.000 Toten. Monatlich sollen 500 Soldaten ums Leben kommen. In Damaskus gibt es 5 Millionen Flüchtlinge, die hauptsächlich aus Homs und Aleppo in die Hauptstadt kamen. Sie möchten gerne wieder zurück. In 6 Stunden wären sie daheim. Aber solange der Krieg anhält, bleiben sie. Damaskus selbst ist nicht so sehr zerstört. Die bedeutendsten Bauwerke, wie die Omaijaden-Moschee, eine der größten der Welt, in der das Haupt Johannes des Täufers verehrt wird, so wie das Paulustor, über das der Völkerapostel damals aus Damaskus entkam, sowie das Haus des Ananias, in dem er Unterschlupf fand, sind nicht zerstört.

Pfarrer Pitzal mit seinem Begleiter Stefan Fischer, der für die Caritas in Aulendorf für syrische Flüchtlinge tätig ist, besuchten auch die Randgebiete der Stadt, wo viele Bomben einschlugen. In Gesprächen mit den Menschen erhielten sie erschütternde Nachrichten. Ein Mann erzählte ihnen wie im letzten Jahr eine Bombe neben ihm einschlug und seine Frau und Kinder ums Leben kamen. Trotz der Kriegssituation im Land fließt aber auf den ersten Blick das Leben in Damaskus. Die Menschen sind fröhlich, gehen aufeinander zu, singen, tanzen, beten, wenn auch die Hitze mit fast 45 Grad auf allen lastet.

Maalula, etwa 50 km von Damaskus entfernt war hart umkämpft. Die Regierungstruppen von Assad haben die Stadt zur Freude aller von der ISIS frei gekämpft. Das Kloster der heiligen Thekla wurde in Windeseile wieder aufgebaut. Im Kinderheim daneben herrscht wieder frohes Leben. Zerstört wurde aber die aus dem 4. Jahrhundert stammende Kirche. Die Bilder der Gottesmutter wurden mutwillig zerstört. Noch schlimmer die Schicksale der Menschen. In einem Haus, das Pfarrer Pitzal aufsuchte, wurde ihm erzählt, wie drei junge Menschen erschossen wurden. Der begleitende Pfarrer sagte, sie waren Mitarbeiter in der Gemeinde. Die Schwester des einen lag 4 Stunden blutüberströmt in dem Haus. Der alte Vater musste dies alles mit ansehen.

Die Zerstörungen in der Stadt wird es sicher noch lange geben.

Wunsch nach Frieden

Pfarrer Pitzal traf sich mit dem Patriarchen zu Gesprächen mit den Bürgern. „Der Krieg wird von außen in unser Land hineingetragen“, wurde dabei immer wieder betont. Der Wunsch aller ist es, dass die Deutsche Botschaft wieder geöffnet wird. Dies bringt Sicherheit und auch ein wirtschaftliches Weiterkommen. Tief enttäuscht ist man über das Embargo, das über das Land gelegt wurde. Wenn es auch keinen Hunger im Land gibt und auch keinen Mangel an Kleidung, so ist das Leben doch sehr eingeschränkt. Ein Wiederaufbau wird sehr schwierig werden.

Während des Gespräches tut es wieder einen gewaltigen Knall. Entweder kam es zu einer Explosion oder es wurde Salut geschossen für einen Gefallenen. Plötzlich geht dann auch das Licht wieder aus.

Hilfe für die Menschen

Es ist verständlich, dass vor allen Dingen junge Männer das Land verlassen möchten. Der Soldatendienst für sie ist lebensbedrohend. Viele sparen, nehmen Schulden auf, leihen sich Geld um weggehen zu können.  Schlepper bringen sie in die Türkei. Auf dem Weg dahin sterben schon viele. 50 % der Ärzte haben das Land schon verlassen. Die Grenzen sind zwar nicht geschlossen, aber um in die Türkei zu kommen, geht es nur über den Libanon.

Hilfe für Kinder von Renningen aus

Insgesamt sind es 12.000 Kinder allein in Damaskus, die versorgt werden sollen. Der Patriarch hat sich mit UNICEF zusammengeschlossen um hier zu helfen. In der Pfarrei St. Josef, im Zentrum der Stadt, wurden mit Renninger Hilfe Räume für etwa 150 Kinder und Jugendliche eingerichtet. 15.000 € konnten von der Renninger Krippe dorthin geschickt werden. Voll Freude und Begeisterung, zeigte der dortige Pfarrer Elias den Beiden die mit neuen Stühlen und Bänken ausgestatteten Räume.

Zusammenfassung

Bei allem Hoffnungsvollen sehen aber viele noch keine Zukunft in diesem Land des Krieges. Sie haben keine Verdienstmöglichkeiten und die Angst vor dem, was als nächstes über sie hereinbrechen kann, ist groß.

Patriarch Gregorius gibt am Ende der Reise Pfarrer Pitzal eine Kerze mit, auf der in Arabisch geschrieben steht: „Feuer der Hoffnung und des Friedens“. „Zündet sie bei euch daheim an“, so sein Wunsch.


Brunnen in Uganda fertiggestellt


21.07.16 - Mit dem Krippenopfer von 5000 € konnte in Uganda ein Brunnen gebaut werden. Die Zisterne mit 1000 Liter ist fertig, die Pumpe ist auch da. Die Wasserqualität wurde überprüft. Alles in Ordnung, so dass es nun genügend Wasser gibt für den Ort. Wir dürfen uns alle freuen, dass wir auf diese Weise in Uganda helfen konnten.


Beim Jubiläum in den Karpaten


9.6.16 - Die Krippenbauer waren beim 20-jährigen Jubiläum der Kinderhäuser in den Karpaten. Drei der Häuser tragen Namen von Renningen und Malmsheim. Bei einem großen Fest, bei dem Förderer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, vom Kindermissionswerk und der Aktion Renovabis dabei waren, feierten 5 Bischöfe in der schlichten Kapelle, umgeben von der herrlichen Welt der Karpaten, den Dankgottesdienst. Bischof Stanislaus der Initiator dieses großen Kinderprojektes und Leiter der Caritas Ukraine hat hier für 3000 Kinder eine Unterkunft für die Ferien geschaffen. Im ganzen Land hat er ein Dutzend Kinderheime errichtet.

Die Renninger Krippenbauer kamen über Lemberg nach einer 4-stündigen Autofahrt in das entlegene Gebiet zum großen Jubiläumsfest. Danach ging es in einer 16-stündigen Zugfahrt nach Kiew. Keiner war bisher so lange mit der Eisenbahn gefahren. Dort besichtigten sie die durch die Schrecken des Krieges erschütterte Stadt und ein weiteres Kinderheim. Am Maidanplatz bekamen sie einen Überblick über die Schießereien vor zwei Jahren, wo an einem Tag über 100 Menschen ihr Leben verloren. Bilder von den Getöteten umgeben den Platz. Erinnerungen, die man nicht mehr vergisst.

Mit vielen Eindrücken aus diesem Land, den frohen, aber auch den leidvollen, kehren die 6 Krippenbauer wieder zurück.


Hilfe für Ecuador


4.5.16 - Schreckensnachrichten über das Erdbeben in Ecuador gehen durch die Weltpresse. Seit Jahren haben wir enge Beziehungen dorthin. Im Jahre 2007 konnten wir von der katholischen Kirchengemeinde Renningen beim Bau und der Ausstattung von drei Schulen mithelfen.

Schwester Klara-Maria schreibt uns: „Die Gebäude sind wie Kartenhäuser in sich zusammengestürzt. Mehr als die Hälfte des Gymnasiums von Rocafuerte ist eingestürzt. Die Schule von San Placido ist stark beschädigt, in Manta ist das Haus voller Risse mit eingestürzten Mauern und zerborstenen Fenstern. Es gibt keinen Strom, kein Wasser; die Leute wissen nicht, was sie essen sollen.“

Bitte helfen Sie, damit wir weiterhelfen können. Überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto der Katholischen Kirchengemeinde Renningen, Volksbank Region Leonberg, IBAN DE62 6039 0300 0070 4150 13.


Von Renningen aufgebaute Schulen in Ecuador zerstört


21.04.16 - Schreckensnachrichten über das Erdbeben in Ecuador gehen durch die Weltpresse. Schwester Klara-Maria schreibt uns: „Die Gebäude sind wie Kartenhäuser in sich zusammengestürzt. Mehr als die Hälfte des Gymnasiums von Rocafuerte ist eingestürzt. Die Schule von San Placido ist stark beschädigt, in Manta ist das Haus voller Risse, mit eingestürzten Mauern und zerborstenen Fenstern. Es gibt keinen Strom, kein Wasser; die Leute wissen nicht, was sie essen sollen. Das Ganze ist innerhalb von 50 Sekunden geschehen. Es gab bereits mehr als 250 Nachbeben. Einige unserer Schützlinge, denen wir im letzten Jahr helfen konnten, ihr eigenes Haus zu bekommen, haben alles in Sekunden wieder verloren.“ so die Schwester.

Die eingestürzten Schulen wurden mit Renninger Hilfe aufgebaut. Über 70.000€ wurden 2007 nach dem Besuch dieser Orte von Pfarrer Pitzal und Pfarrer Schreiter dorthin geschickt.

Der Hilferuf der Schwester bewegt die ganze Gemeinde. Die Zahl der Todesopfer ist noch nicht genau bekannt. Die Handyverbindungen sind schlecht oder gar unterbrochen.

Bei den Gottesdiensten am Sonntag möchten wir für die vom Erdbeben betroffenen Menschen in Ecuador sammeln.

Alle, die den Betroffenen in Ecuador helfen möchten, können Ihre Spende überweisen auf das Konto der Kath. Kirchengemeinde, IBAN DE62 6039 0300 0070 4150 13, Verwendung „Ecuador“. Herzlichen Dank!


Krippenopfer geht nach Syrien

07.04.16 - Ein Teil des Krippenopfers, 15.000 €, sind in diesen Tagen an Patriarch Gregorius nach Damaskus geschickt worden. Er unterhält ein Sozialzentrum für Menschen, die aus der Ninive-Ebene geflohen sind und keine Unterkunft haben. Mit dem Krippengeld soll dazu beigetragen werden, den Menschen direkt in ihrem Heimatland ein würdiges Leben zu ermöglichen ohne sich auf die Flucht begeben zu müssen.

Weitere Hilfe geht nach Uganda und Äthiopien.


Bischof Stanislaus aus der Ukraine besuchte Renningen


10.12.15 - Im Rahmen seines Besuches berichtete der Bischof über die Lage in Kharkiv, wo er der zuständige Bischof ist. In dieser 2 Millionen-Stadt gibt es an die 100.000 Flüchtlinge. Er selbst hat in kürzester Zeit ein Sozialzentrum erstellt, wo täglich Menschen Essen bekommen. Seine Bitte an unsere Gemeinde: Winterschuhe für die frierenden Kinder. So konnte ihm bereits ein Betrag von 2000 Euro mitgegeben werden.

Nach dem Nikolausgottesdienst in Renningen, bei dem viele Kinder mit ihren Eltern nicht nur Nikolaus und Ruprecht begegneten, sondern auch dem Bischof mit seiner Mitra, traf er sich mit vielen Kindern vor der Bonifatiuskirche.


Pfarrer Pitzal zurück aus Ost-Timor – vom Ende der Welt


In der Schule in Railaco

Hasenzucht

Essensausgabe

20.08.15 - Ost-Timor ist wohl eines der unbekanntesten Länder der Welt. Es gehörte lange zu Indonesien und konnte nach blutigen Auseinandersetzungen 2002 seine Unabhängigkeit bekommen. Tausende kamen dabei ums Leben. In der Hauptstadt Dili sind noch immer viele ausgebrannte Häuser von den Kämpfen übrig.

Pfarrer Pitzal hat mit Pfarrer Schreiter aus Gera dieses Land besucht. Seit Jahren bestehen von Renningen aus dorthin Beziehungen. Um das Jahr 2000 waren es die Flüchtlinge, die man mit dem Krippenopfer und den Sternsingern unterstützte. Es waren 103.000 DM, die dorthin geschickt werden konnten.

Heute ist es vor allem die Schule in Railaco, etwa 2 Stunden von Dili entfernt, wo über die Initiative von Bruder Noel SJ, einem Inder, der seine Geschwister in Baden-Württemberg hat, geholfen werden kann. Hier finden sich nahezu 200 Schüler ein, die bis zu vier Stunden zur Schule laufen müssen. Eine Schlafstätte wäre dringend notwendig. „Dieser Schrank ist von euch, diese Schulbänke wurden mit Renninger Hilfe im letzten Jahr angeschafft,“ so berichtet Bruder Noel. Auch in der großen Schule von Kazeit wurde mit Renninger Hilfe Einiges angeschafft.

Ist die Not in der Schule schon fast unüberschaubar, so ist es in den Dörfern noch viel schlimmer. Täglich wird über holprige Straßen armen Kindern und alleinstehenden alten Menschen Essen gebracht. Die beiden Priester aus Deutschland waren über diese Aktion zutiefst betroffen. Wer kann das bezahlen, wer fährt dieses Essen in die entlegensten Winkel, wie kann so etwas organisiert werden?

Das Land hat keine Infrastruktur. Es gibt keine Industrie und deshalb keine Arbeit. Außer etwas Kaffee und Öl in der Weite des Meeres gibt es keine Produkte. Die Strände sind leer. Touristen kommen nicht. Es gibt so gut wie kein Hotel, keine Landkarte, keine Postkarte, eigentlich nichts, das zu einem Besuch einlädt.

Zur Überraschung der Beiden aus Deutschland ist das Land ganz katholisch. Dies geht auf die portugiesische Kolonialzeit zurück. Man spricht heute noch mehr Portugiesisch als Englisch oder eine andere Sprache. Am Stadtrand von Dili steht auf einem hohen Berg der Christo Rey, ähnlich wie in Rio de Janeiro oder in Lissabon. Auf der anderen Seite der Stadt erhebt sich eine große Statue von Papst Johannes Paul II zur Erinnerung an seinen Besuch. Die christliche Botschaft wird verwirklicht. Man braucht sich vor Dieben und Überfällen nicht zu fürchten. Vor dem Empfang der Armenspeise beten die Kinder.

Die Jugend trägt unter großer Beteiligung der Bevölkerung über geschmückte Straßen ein Kreuz von Gemeinde zu Gemeinde. In dem völlig entlegenen Ort im Berggebiet kommen jeden Samstag nach fast fünfstündigem Weg die Katechisten zusammen, um den Sonntagsgottesdienst vorzubereiten. Die aus Weilimdorf stammende Inge Lempp leitet mit ihrem timolesischen Mann im Auftrag von Misereor ein „Haus der Kinder“ mit Entbindungsstation. Ihr Mann repariert Fahrräder und Autos.

Ost-Timor, ein Land nicht nur fast unbekannt - es gibt keine deutsche Botschaft - strengt sich aber an vorwärtszukommen. Es wird schon möglich, elektrischen Strom in die Dörfer zu bringen. Es fehlt noch an Wasser und die Straßen sind mit Löchern übersät. Der Hunger ist ein großes Problem. Man zeigt Pfarrer Pitzal deshalb eine Hasenzucht. Damit kann Manches anders werden.

Ein Land am Ende der Welt. Es gibt zu Ost-Timor keine Nachbarn. Den besten Kontakt gibt es noch zum entlegenen Australien. Die Menschen sind aber zuversichtlich und dürfen hoffen, durch den Besuch aus Deutschland etwas Hilfe zu bekommen. Das Schwarzbrot und die Wurst mit Käse, die die beiden Priester mitbrachten, sind schon gegessen. Mit den Euros konnten Steine für den Schulhausbau gekauft werden.


Bei den Flüchtlingen in der Ostukraine


Essensausgabe

Osterfest

Kinderdorf

Mejdan Platz, Kiew

16.04.15 - Zusammen mit Bischof Stanislaus besuchte Pfarrer Pitzal in Khardiv, seiner Diözese in der Ostukraine, tausende von Menschen, die durch den Krieg in bitterste Not geraten sind.

Containerstadt für Flüchtlinge
Am Flughafen gibt es die Containerstadt, die von der Bundesrepublik Deutschland eingerichtet wurde. Hier und im ganzen Stadtgebiet verteilt leben im Moment etwa hunderttausend Flüchtlinge. In der Containerstadt dürfen die Menschen nur wenige Wochen bleiben.

Sozialzentrum
Bischof Stanislaus hat in Windeseile neben der Kathedrale ein Sozialzentrum aufgebaut. In den über 10 Räumen wird Essen ausgeteilt, werden Kinder betreut, gibt es Räume für den Psychologen und den Juristen. Geholfen hat dafür auch die Diözese Rottenburg. Von Renningen aus konnte Pfarrer Pitzal das Kinderzimmer mit einer Hilfe fördern. Das Sozialzentrum ist in seiner Art das erste im ganzen Land.

Essensausgabe
Sowohl im Sozialzentrum wie auch in zwei weiteren Kirchen wird jeden Tag für Flüchtlinge Essen ausgeteilt. Um keinen Neid zu erregen wird nach der Anzahl der Kinder in einer Familie unterteilt. Wie Pfarrer Leonid, der mit zwei deutschsprachigen Schwestern das Essen ausgibt, uns sagte, reichen die Mittel für das Essen nur noch für etwa zwei Wochen.

Am deutschen Soldatenfriedhof
In einem riesigen Friedhofsgelände, durch das man mit Autos fährt, gibt es auch eine Stelle für etwa 50.000 deutsche Soldaten, die rund um Kharkiv gefallen sind. Unübersehbar sind die Tafeln mit den Namen der Gefallenen, meistens waren es Soldaten im Alter von etwa 20 Jahren.

Gedenkfeier für Katyn
Auf Anordnung Stalins wurden im April und Mai 1940 20.000 polnische Offiziere im Wald von Katyn erschossen. In Kharkiv waren es 4.600. Dies wurde durch die Sowjets fälschlicherweise den Deutschen zugeschoben. Zum 75. Jahrestag lud der polnische Botschafter den katholischen und orthodoxen Bischof zur Gedenkstunde in das Waldgelände ein. Pfarrer Pitzal sollte im Namen der Deutschen hier ein Gedenkwort sprechen.

Gedenken an Donezk
Diese Stadt ist in der Hand der Separatisten. Hier gibt es die Renninger Orgel. Der Bischof darf diese Stadt, obwohl sie zu seiner Diözese gehört, nicht aufsuchen. Er konnte aber mitteilen, dass die Kirche nur wenig beschädigt wurde und die Orgel nach wie vor bespielbar ist.

Griechisch-ukrainisches Osterfest
8 Tage nach dem römischen Osterfest feiern die griechisch-orthodoxen Christen Ostern. Der orthodoxe Bischof hatte dazu seinen katholischen Mitbruder zusammen mit Pfarrer Pitzal zur Osternachtsfeier eingeladen, die um Mitternacht begann und um 4 Uhr morgens endete. Mit dabei war auch der Gebietsleiter, der vergleichbar ist mit dem Ministerpräsidenten. Viele Menschen brachten zum Ostergottesdienst mit großer Prozession Ostergaben mit, die gesegnet wurden.

Im Kinderdorf in den Karpaten
In einer 8-stündigen nächtlichen Zugfahrt, mit dem Flugzeug ging es zurück, besuchte Pfarrer Pitzal mit dem Bischof das Kinderdorf in den Karpaten. Noch war es tiefer Winter. Von den 20 Häusern, die für nahezu 200 Kinder hier errichtet wurden, sind drei von Renningen aus unterstützt worden. Pfarrer Pitzal brachte Tafeln mit den Namen für diese Häuser mit: Bonifatius, Martinus, Lioba. Ähnliche Tafeln hatte er gemacht bei seiner verlorenen Wette mit den Sternsingern.

Am Majdanplatz in Kiew
Am letzten Tag ging es dann noch zum Majdanplatz, der neben der Caritaszentrale des Bischofs in Kiew ist. Dieser Platz war der Ausgangspunkt für die blutigen Unruhen in der Ukraine, die immer noch anhalten. Allein am 20.02.2014 wurden etwa 150 Menschen hier erschossen. Die Tafeln mit den Namen der Getöteten sind mit Bildern, Blumen und Lichtern geschmückt. Oft ist noch ihr Helm an die Gedenkstätte gelegt. Über dem Hotel, von dem aus die Scharfschützen auf die Menschen schossen, wurde ganz schnell eine Kapelle und ein Kreuz errichtet, das an die Toten erinnert. Ihr Leben und das von etwa 6.500 anderen, die in der Zwischenzeit in der Ostukraine starben, sind wohl der Preis für ein freiheitliches Europa.

Hilfe für die Menschen
Das Sozialzentrum, das der Bischof erbaut hat, braucht noch dringend Hilfe für die Inneneinrichtung. Das Geld für die hungernden Menschen geht aus. Einiges konnte bisher von Renningen geholfen werden. Wer weiter helfen möchte, und wenn es nur für ein paar Mahlzeiten reicht, kann dies tun per Überweisung auf das Konto Volksbank Region Leonberg Kto. 70.415.013 (BLZ 603 903 00), IBAN  DE62 6039 0300 0070 4150 13,  BIC  GENODES1LEO, unter dem Stichwort „Flüchtlingshilfe Ukraine.


Bischof bedankt sich für Winterschuhe

19.03.2015 - Mit Renninger Hilfe konnten in der Ukraine 1.164 Paar Schuhe für frierende Menschen gekauft werden. Davon kamen 300 Paar nach Kiew, 300 nach Kharkiv und weitere in die Städte Khmelnitskyj, Saporizhja, Berdjansk.

Dafür wurden 3.150 Euro von Renningen aus aufgebracht.

Bischof Stanislaus, der bisher Weihbischof in Kiew war und jetzt für Kharkiv zuständig ist, bedankte sich besonders herzlich bei Pfarrer Pitzal. Diese Aktion konnte nur durch die Renninger stattfinden. „Wegen des Krieges sollten viele Menschen ihre Heimat verlassen und übersiedeln, oft aber einfach fliehen. In der ganzen Ukraine gibt es jetzt sehr viele Flüchtlinge, die wir unterstützen möchten,“ schreibt der Bischof.

Kurz vor Weihnachten war er für ein paar Stunden in Renningen, wo gerade die Krippe im Hinblick auf die Ukraine aufgebaut wurde. Seit vielen Jahren gibt es zu ihm Beziehungen.

Bei den Firmgottesdiensten wurde ebenfalls für die Flüchtlinge in der Ukraine gesammelt. Dabei kamen weitere 2.512 € zusammen.


Bischof aus der Ostukraine in Renningen


9.12.14 - Bischof Stanislaus Szyrokoradiuk, der bisher in Kiew war, ist nun Bischof von Kharkiv, der Hauptstadt der Ostukraine, wo in diesen Tagen blutige Kämpfe toben.

20.000 Flüchtlinge befinden sich aktuell in der Stadt.

Der Bischof bemüht sich ein Sozialzentrum zu bauen, das mit Containern 6m breit und 40 m lang ist. Von hier aus soll vorübergehend mit Kleidern, Essen, Schuhen und sozialer Betreuung geholfen werden. Der Bischof selbst versucht jeden Tag 140 Menschen ein Essen zu ermöglichen. Zu seiner besonderen Sorge gehören die Flüchtlingskinder, die jetzt im Winter dringend warme Schuhe brauchen. Schon beim Martinusritt, aber auch durch einen Aufruf von Pfarrer Pitzal konnten bereits 3.000 € gesammelt werden, was für 120 Paar Kinderschuhe reicht.

Überraschend besuchte Bischof Stanislaus Renningen für etwa drei Stunden. In seiner Begleitung befand sich der junge Bischof Wladimir aus der Westukraine.

In Malmsheim, an der Krippenbaustelle, standen die Beiden voller Bewunderung vor der Darstellung der Hilfe der Sternsinger für die Ukraine. Leider konnten sie sich noch nicht die im Hauptteil der Krippe aufzubauende Darstellung der zerstörten Welt der Ukraine ansehen. Die Krippenbauer sind noch bei der Arbeit.

Tief beeindruckt, was in Renningen für die Ukraine geschieht, machten sie sich anschließend mit dem Auto auf, um die restlichen 3.000 km bis nach Hause zu bewältigen.

Wenn auch Sie den Flüchtlingskindern in der Ukraine helfen wollen, so ist dies möglich über das Konto der Katholischen Kirchengemeinde Renningen, Volksbank Region Leonberg, IBAN DE62 6039 0300 00704150 13, unter dem Stichwort „Ukrainehilfe“.

Diese Hilfe gibt wirklich Wärme in der Kälte es Winters, aber noch mehr im Frost, der durch den sinnlosen Krieg aufgebrochen ist.


Martinusaktion: Winterschuhe für die Ukraine


Martinusmusical in der Martinuskirche

18.11.14 - Bischof Stanislaus, der uns schon seit langem wohlbekannt ist, wurde zum Bischof von Karkov ernannt. Zuständig ist er auch für die Stadt Donezk, wo die Hauptauseinandersetzungen der letzten Zeit stattfanden. Hier, in der katholischen Kirche, befindet sich die einstige Orgel der Renninger Kirche. Die Christen dort sind zur Zeit in großer Bedrängnis. Der Bischof schreibt: „Die christlichen Priester und Gläubigen sollten die Stadt verlassen. Separatisten belegen die Stadt mit Feuer.“

Schon zuvor schrieb er, dass viele Menschen auf der Flucht sind.  Wie er mitteilte, kommt er demnächst nach Deutschland und wird voraussichtlich am 3. Dezember in Renningen sein.

Nun, da es Winter wird, fehlen warme Schuhe, vor allem für Kinder.

In dieser Sache wollen wir ihm helfen, damit Schuhe gekauft werden können. Bei den Martinusritten in Renningen und Malmsheim wurde dafür ein Anfang gemacht. Martinus, der Bettler und die Soldaten haben die Körbchen durch die Reihen gehen lassen und insgesamt Spenden in Höhe von 690,15 € für Winterschuhe erhalten. Einen herzlichen Dank allen Spendern für diese ansehnliche Summe!

Wer darüberhinaus diesen Kindern helfen möchte, kann dies per Überweisung tun auf das Konto der Volksbank Region Leonberg, IBAN  DE62 6039 0300 0070 4150 13, Stichwort „Winterschuhe Ukraine“.


Neues Stockwerk im Kinderheim in Tansania fertiggestellt


26.08.14 - Aus dem Upendo Kinderheim in Tansania schreibt Schwester Irmgard Maria. „Unser Traum, einen großen Trockenraum für die Wäsche der Kinder zu schaffen, hat sich nun erfüllt.“  Wenn auch der ebenfalls neu gebaute Essraum noch nicht benutzt werden kann, weil keine Türen vorhanden sind, ist man unendlich froh, dass mit den Spenden der Renninger Sternsinger dieses große Bauvorhaben verwirklicht werden konnte. Am Fuße des Kilimanjaro in Moshi ist dadurch den Kindern ein wirklicher Stern aufgegangen.


Bischof Andrew Francis aus Pakistan zurückgetreten


21.08.14 - Vielen ist Bischof Andrew aus der Diözese Multan in Pakistan gut bekannt, war er sogar bei einem Fronleichnamsgottesdienst einmal in Renningen. Er wurde 2012 von einem Auto absichtlich gerammt. Dabei wurde er aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt eine Rückenwirbelverletzung, die eine Querschnittslähmung in Bauchhöhe zur Folge hatte. Trotz guter Behandlung blieb die Behinderung zurück. Seine Kräfte schwanden und er ist an den Rollstuhl gebunden. So entschloss er sich nun, von seinem Bischofsamt zurückzutreten und möchte in seine alte Heimat, nach Lahore, zurück.


Dank aus Togo


14.08.14 - Während in diesen Tagen viele Menschen unterwegs sind, erreichte uns Post aus Togo. Fr. Abraham aus Togo bedankte sich für die Hilfe beim Bau eines Kindergartens. Hierfür konnten ihm über die Franz Pitzal Stiftung Renninger Krippe 20.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. „Die Leute in Gninoume sind sehr dankbar“ schreibt er. Vom verbliebenen Restbetrag können sogar noch Stühle und Bänke für den neuen Kindergarten angeschafft werden.


Nach dem Hochwasser kamen die Mäuse


Pfarrer Schreiter, Müller Wollnitzke und Pfarrer Pitzal

23.04.2014 - Die Flutkatastrophe in Thüringen im vergangenen Jahr ist bei vielen schon vergessen, aber noch lange nicht bei den so hart Betroffenen. Pfarrer Pitzal besuchte jetzt mit Pfarrer Schreiter, der mitten im Flutgebiet war, den in Stadtroda ansässigen Müller Manfred Wollnitzke. In seiner Mühle arbeiten 15 Menschen.

Die Flut, die vier Tage andauerte, hat dem Müller allein an Produktionsmitteln einen Wert von 60.000 € weggeschwemmt.

Völlig unerwartet aber kam ein neues Problem auf den Müller und seine Mitarbeiter zu. Durch den Druck des Wassers kam eine riesige Mäuseplage in die Mühle und sogar auch in die Wohnung des Müllers. Mit Hilfe der Behörden wurden umfangreiche Mäusebekämpfungsmaßnahmen durchgeführt, die bisher jedoch nur wenig Erfolg hatten. In die allerletzten Schlupfwinkel haben sich die Mäuse verkrochen und stören sogar die Nachtruhe. Die Müllersfamilie sah sich gezwungen, ihre Wohnung zu verlassen, um eine weitere intensive Bekämpfung vorzunehmen.

Die katholische Kirchengemeinde Renningen hat durch eine groß angelegte Sammlung über Pfarrer Schreiter dem Müller 9.500 € überweisen können. Angesichts des Schades nur eine kleine Hilfe, für die der Müller aber unendlich dankbar war.

Am Weltkulturpfad in Renningen erinnert eine Mauer an die Flutkatastrophe und an die Hilfe, die von Renningen aus an Thüringen ging.


Rückblick 2013: Hilfe ging in 23 Länder


Von Seiten der katholischen Kirchengemeinde ging im letzten Jahr Hilfe in 23 Länder in 4 Kontinenten. Über die Krippe gingen nach Kamerun 15.000€, nach Togo 20.000€ und nach Bolivien 10.000€.  In Kamerun wurde das Geld zum Wiederaufbau des abgebrannten Gebäudes in der Schule verwendet. Im Togo wurde ein Kindergarten eingerichtet und in Bolivien ging es an Schwester Eva Maria, die sich dort für Kinder, weit entlegen von Santa Cruz, einsetzt. Die Sternsinger sammelten 36.022 € für ein Kinderheim in Tansania.

Renninger Familien haben außerdem in Indien, Kongo, Nepal, Brasilien und Kolumbien mit einer monatlichen Spende ein Kind unterstützt. Auch die Malmsheimer Schule fördert in jedem Jahr 3 Kinder bei Bischof Mammen. Insgesamt konnten im Jahr 2013 somit 135.362€ in die Dritte Welt geschickt werden.

Ein besonderer Dank kam aus Ost-Timor, wo Häftlinge in einem Gefängnis eine kleine Krippe schnitzten, die die Besucher an der Krippe in Malmsheim sehen konnten.

Besonders geholfen wurde den von der Flut geschädigten Menschen in Thüringen, aber auch nach Syrien konnten 6.000€ geschickt werden. Nach der großen Flut auf den Philippinen konnte ebenfalls Soforthilfe gegeben werden.

Allen, die geholfen haben, ein herzliches Dankeschön.

Wer weiterhin helfen möchte oder durch regelmäßige monatliche Spenden ein Kind unterstützen möchte, melde sich beim katholischen Pfarramt, Tel. 07159 2422 oder überweise einen Betrag auf das Konto Nr. 70 415 013 bei der Volksbank Region Leonberg, BLZ 603 903 00.  


Ghana

29.10.13 - Für die Einrichtung einer Schule in Kumasi, die dringend Unterrichtsmaterial für 220 Kinder braucht, konnte von der Kirchengem ein stattlicher Betrag nach Ghana geschickt werden. Die Spenden setzen sich zusammen aus Taufgaben und persönlichen Beiträgen.


Bis an die Grenzen der Erde


Pfarrer Pitzal, Bischof Luis, Pfarrer Schreiter

Bischof Stanislaus, Pfarrer Pitzal, Kinder in Kiew

06.08.13 - Pfarrer Pitzal besuchte zusammen mit Pfarrer Schreiter Kasachstan, Aserbaidschan und die Ukraine. Diese Länder, die einst von der Sowjetunion regiert, gedemütigt und unterdrückt wurden, sind heute noch vielen unbekannt.

Die beiden Priester fühlten sich schon wie am Ende der Welt, als sie in der Nähe von Almaty, das frühere Alma-Ata, wo die Weltrekorde im Eisschnelllauf aufgestellt wurden, in einem Kinderheim in Kapschagaj waren. Bei brütender Hitze von 40 Grad verrichten Priester aus der Slowakei ihren selbstlosen Dienst an Kindern, die nichts haben. Der spanische Bischof von Almaty Jose Luis Mumbiela Sierra begleitete die beiden Priester dorthin. Über das Eisstadion führt eine Kabinenbahn bis auf über 3000 Meter Höhe hinauf in eine Bergwelt mit Gipfeln über 5000 Meter und einem der der größten Gletscher der Welt.

Ganz anders die Welt in Aserbaidschan, dem großen „Ölland“. Baku mit seinen nahezu 6 Mio Einwohnern hat nur 300 Katholiken. Dennoch kommen am Sonntag etwa 3000 Menschen zum Gottesdienst. Als der Papst dieses Land besuchte, schenkte Präsident Aliyev ihm ein Grundstück inmitten der Stadt, wo heute eine schöne Kirche steht. Überraschend war für die beiden Deutschen, dass man das Erdöl mit dem Finger aus der Erde holen kann. In diesem Land gibt es die meisten Schlammvulkane weltweit. Im Minutentakt blubbert der kalte Schlamm aus der Erde, was mit dem Öl- und Gasvorkommen zu tun hat. Daneben gibt es Feuer, das aus der Erde herauszüngelt und nicht gelöscht werden kann. Die Karawanenzüge haben sich dies einst zu Nutzen gemacht. Ansonsten ist Baku eine hochmoderne Stadt, die mit ihren Wolkenkratzern durchaus mit Dubai mithalten kann. Hinter dieser Modernität und dem Ölreichtum verbirgt sich aber oft bittere Armut, der die beiden Priester bei ihrem Kurzbesuch begegnet sind.

In der Ukraine wurden die beiden von Bischof Stanislaus herzlich willkommen geheißen. Er ist in Renningen bestens bekannt. Zwei Ferienhäuser für Kinder, die unter Spätfolgen des Tschernobyl-Unglücks leiden, konnten mit Renninger Hilfe in den Karpaten errichtet werden.

Neu war für die zwei Besucher inmitten von Kiew das Denkmal für die 10 Mio Ukrainer, die von Stalin ermordet wurden. Der Bischof hat auch eine Rundfunkstation „Radio Maria“ errichtet, hier konnten sich Dekan Schreiter und Pfarrer Pitzal an tausende von Zuhörern wenden. Beeindruckend immer wieder auch der Besuch bei den Schwestern von Mutter Theresa.


Dank aus Syrien nach Renningen


04.07.13 - Seine Seligkeit Patriarch Gregorius III., der weltweit bei den verschiedensten Regierungen um Hilfe für Christen und Muslime in Syrien bittet, bedankte sich besonders in Renningen.

Vorrangig sollen die 6000 Euro etwa 1500 Kindern und Familien zu Gute kommen. Zu dem Patriarchen gibt es schon seit Längerem Beziehungen aus Renningen. Pfarrer Pitzal ist ihm in Damaskus, Beirut und in München begegnet.


Hochwasser bei Pfarrer Schreiter



06.06.2013 - Die Weiße Elster und die Mulde, zwei Flüsse in Thüringen sind, wie so viele andere, über die Ufern getreten und haben große Schäden bei Familien in den Pfarreien von Pfarrer Schreiter verursacht. Seit Jahren sind wir mit diesen Menschen in Verbindung. Die Schäden sind enorm und treffen Familien, für die der Pfarrer sorgen möchte.

Pfarrer Schreiter schreibt: „Großer Schaden ist bei den Familien der Mühlenbesitzer entstanden. Wohnhaus, Mühle und Speicher sind verwüstet, die Versicherung wird nur geringfügig helfen. Der Schaden ist im Vergleich zu 2002 nicht geringer, weil das Wasser großflächiger ausgebreitet ist.“

Von Renningen aus möchten wir helfen. Für jede Unterstützung sind wir herzlich dankbar.

Überweisungen sind möglich auf das Konto der Katholischen Kirchengemeinde Renningen,
Volksbank Region Leonberg,
Bankleitzahl 60390300,
Konto 70415013.


Firmlinge halfen in Pakistan


16.05.13 - Einen überaus herzlichen Dankesbrief schickte Pater Leonhard Steger aus Pakistan. Insgesamt konnten ihm nach der Firmung 2.200 € für Schulbänke zugeschickt werden.

Er schreibt: „Recht vielen Dank besonders den Firmlingen auch von den Kindern hier. Die Kinder sind sehr froh darüber. Wir haben schon 100 Bänke mit Schreibgelegenheit bestellt. Für drei Schulen werden wir noch 150 Bänke bestellen. Mit großer Erwartung steht Pakistan vor der Wahl.“, berichtet er weiter. „Die Probleme im Land sind umfangreich. Meist haben wir bis zu 18 Stunden am Tag kein Licht. Man sagt, das gehe noch bis etwa 2020. Jetzt kommt auch noch die große Hitze.“

Vielleicht sind sich unsere Firmlinge gar nicht bewusst, welch große Hilfe sie mit ihrem Opfer, zu dem sie auch ihre Angehörigen angeregt haben, hier geleistet haben.


Brandkatastrophe in Kamerun

Der 3. Dezember 2012 wurde für das Schulzentrum Regina-Pacis in Nkar, das Pfarrer Pitzal im Sommer noch aufsuchte, um dort einen Brunnen einzuweihen, zum Albtraum. 117 Schüler mussten erleben, wie vier Schlafsäle in kürzester Zeit durch die Macht des Feuers in sich zusammenfielen. Nur Kohle und Asche blieben übrig. Hervorgerufen wurde der Band wahrscheinlich durch einen Kurzschluss. Das Feuer war so gewaltig, dass es in den naheliegenden Ortschaften gesehen wurde. Da gerade Trockenzeit ist, stand zu wenig Wasser zur Verfügung und die Flammen wurden mit Palmblättern ausgeschlagen. Es herrschte große Erleichterung als festgestellt werden konnte, dass kein Mensch im Feuer umgekommen war.

Der Schaden ist groß: Die Schlafsäle mit den Betten, Matratzen, Decken, Schulbüchern, Heften und all den kleinen und geliebten Dingen, die Kinder brauchen, wenn sie fern von ihren Eltern sind, sind verbrannt.

"Wir danken Gott, dass er die Kinder beschützt hat und sind dankbar für Ihre Hilfe, für die wir schon im Voraus danken." schreibt Schwester Alphonsa aus Kamerun.

Wir möchten helfen, so gut es geht. Wer etwas geben kann, möge seine Spende überweisen auf Konto 1000 822 108 (Franz Pitzal Stiftung) bei der Kreissparkasse Böblingen, BLZ 603 501 30, Vermerk "Feuer Kamerun".

Dies wäre wohl ein Weihnachtsgeschenk von ganz besonderer Art.


Eindrücke aus Togo und Benin


28.11.2012 - Pfarrer Pitzal besuchte vergangene Woche zusammen mit Pfarrer Kloos aus Backnang die beiden Länder Togo und Benin. In dem Ort Afagnan, von der Hauptstadt Lomé nur über sehr holprige Straßen zu erreichen, soll mit Hilfe der Renninger Krippe ein Kindergarten für etwa 70 Kinder gebaut werden.

Der dortige Pfarrer hat das Gelände bereits umzäunt, die alte Hütte, die dort noch steht, wird abgerissen, damit die Kinder bei Temperaturen von fast 40 Grad aus ihren Lehmhüten kommend, tagsüber eine schützende Unterkunft vorfinden. Gleich zu Beginn des Jahres soll dieses Gebäude erstellt werden.

Um den hiesigen Sternsingern einmal Hilfe aus Togo zukommen zu lassen, hat Pfarrer Pitzal drei bunte Kleider mitgebracht, die sich bestens für die Sternsingeraktion eignen und außerdem Verbindung zwischen den Kontinenten schaffen.

In Benin besuchten die beiden Priester das Krankenhaus in Abomey-Calavi, am Stadtrand der Hauptstadt Cotonou. Hier wurde vor Jahren durch Renninger Hilfe ein Behindertenheim eingerichtet, in dem vor allem Kinder aus dem ganzen Land ärztlich versorgt werden. 

Der Voodoo-Glaube ist im Land sehr verbreitet. In einem Tempel wurde dem Pfarrer eine große lebendige Schlange um den Hals gelegt. Sie hat für diese Naturreligion eine ganz besondere Bedeutung.

» Bildbericht aus Togo und Benin


Über Martinus Schuhe in die Ukraine

15.11.12 - Beim Martinusritt in Renningen und Malmsheim sammelte der Bettler für Kinder in der Ukraine, die dringend Winterschuhe benötigen. Bischof Stanislaus bat um Schuhhilfe für etwa 300 Kinder. Insgesamt kamen 485,47 Euro zusammen. Es dürfte doch für das ein oder andere Kind reichen.


Festlicher Gottesdienst mit Bischof Stanislaus


Bischof Stanislaus, der zuständige Bischof von Tschernobyl, feierte am Sonntag, 9.9.12 mit der Gemeinde einen festlichen Gottesdienst. Er berichtete über seine Arbeit, vor allen Dingen bei den Kindern, für die er in den Karpaten Häuser errichtet hat. Weithin sind es Kinder aus zerrütteten Familien.

Im Anschluss nahm der Bischof die Gelegenheit wahr mit vielen Menschen aus der Gemeinde zu sprechen und damit alte Verbindungen zu vertiefen.

Der Papst hat ihm nun einen Sonderauftrag erteilt. Er soll die Diözese Lutsk, nahe der weißrussischen Grenze als apostolischer Administrator konsultieren und die Gemeinden aufsuchen.


In Kamerun: Große Freude durch Wasser von der Renninger Krippe

27.08.12 - Einen überaus herzlichen Empfang gab die Gemeinde in Nrar den Pfarrern Pitzal und Schreiter als Dank für den Brunnen, der durch die Spende der Krippe in Höhe von 16.000 € hier gebaut werden konnte. Mit dem Wasser werden künftig die Schule mit 700 Schülern und der nahegelegene Ort versorgt. Das lange Gehen zum Bach, um mit Kübeln das Wasser zu holen, konnte damit beendet werden.

Mit einer Moped-Eskorte, etwa 5 km vor dem Ort wurden die beiden Pfarrer in den Ort geleitet. Dort erwarteten Hunderte die Beiden mit Tanz und Musik und geleiteten sie dann zum Schulgelände. Schwester Anna, die alles organisierte, konnte die Schulleitung, den Gemeinderat, die vielen Tänzer, Xylophon- und Flötenmusiker herzlich begrüßen. Danach segnete Pfarrer Pitzal den neuen Brunnen.

Die Schüler kommen zu Fuß zur Schule und sollen in einem Schlafraum übernachten können. Allerdings gibt es hierfür noch keine Betten. Eines kostet 15 €.

Dann ging es zum "König", dem Häuptling, der in einer feierlichen Zeremonie, wissend um die Wasserhilfe, den Beiden einen Empfang gab. Als Geschenk überreichte er Pfarrer Pitzal in einer großen Basttasche ein lebendiges Huhn und Pfarrer Schreiter einen kostbaren Wein.

 

In Bali konnte ebenfalls ein Brunnen, der mit Renninger Hilfe gebaut wurde, eingeweiht werden. Hier fehlt jetzt noch ein Stromaggregat. Das alte ist nicht mehr zu gebrauchen. 

Beeindruckend für die Beiden war auch die Begegnung im Behindertenheim in Bafut. Hier sind 350 Behinderte untergebracht mit zum Teil völlig verkrüppelten Füßen. In einer extra eingerichteten Werkstatt im Krankenhaus werden Prothesen aus Blech, sowie Rollstühle angefertigt, damit sich die Kinder bewegen können. Ein junger Mechaniker hat hier ein eigenes Rollstuhlmodell entworfen, das nun in größerer Stückzahl angefertigt werden soll. Die beiden Pfarrer hinterließen das dafür nötige Startkapital.

 

Kamerun: Ein Land ohne Infrastruktur. Etwa 800 km sind die beiden Pfarrer durch das Land gefahren. Die Straßen sind in verheerendem Zustand, waren allerdings auch noch nie besser. Es gibt keine Ortsschilder, nicht einmal zum Flughafen. Den Weg durch die 1,7 Millionen Seelen große Hauptstadt Yaounde zum Flugplatz mussten die Beiden am Tag vor der Heimreise mit einem einheimischen Fahrer zuerst erkunden.

Die Menschen aber leben im Frieden. Es wird nicht gebettelt und es gibt keine Slums, denn alle wohnen in den gleichen Elendshütten. Für Kamerun gibt es keinen Reiseführer und keine Landkarte, geschweige denn Postkarten. Doch die Freude, die die Beiden mit ihrem Besuch in diesem Land bereiteten, war überschwänglich und wird dort wohl unvergessen bleiben. 


Begeisterter Empfang

Brunnen in Nrar

Betten im Schlafraum

Empfang beim Häuptling

Brunnen in Bali

Rollstuhl in Bafut

Schule in Haiti fertig gestellt

31.07.12 - Zweieinhalb Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti konnte jetzt die Grund- und Sekundarschule in Gressier fertiggestellt werden. Im Januar konnten 350 überglückliche Mädchen und Jungen das neue Schulgebäude beziehen. Somit ist nach monatelangem Lernen in provisorischen Baracken und Zelten endlich wieder Normalität in das Leben der Kinder und Jugendlichen eingekehrt.

Mit vielen Aktionen aus Renningen, so das Krippenopfer, wofür die Stiftung Renninger Krippe zuständig war, das Robert-Bosch-Konzert, ein Benefizessen und Vielem mehr konnte für diese Schule eine Spende von 55.000 Euro zum Wiederaufbau aufgebracht werden.

In diesen Tagen kam ein großes Dankesschreiben von Haiti nach Renningen.

Inzwischen ist auch dort der Sommer angebrochen. Den Schülern werden sinnvolle Freizeitbeschäftigungen angeboten und sie erhalten während der Ferienzeit eine tägliche Mahlzeit, für die ihre Familien oft nicht garantieren können.


Krippenhilfe in Kamerun angekommen


26.07.12 - Von Kamerun erreichte uns ein Dankesschreiben. Von der Krippe konnten wir 15.000 € für den Bau einer Wasserleitung schicken. Die Wasserleitung konnte inzwischen fertig gestellt werden. "Dies ist ein lebendiges Wasser, das immer fließen wird." so schreibt Schwester Anna Nyuydini. Um das Wasser zu gewinnen, musste tief gebohrt werden. Alles ist nun aber fertig und die Dankbarkeit für das Krippenopfer ist groß.

Ende August wird Pfarrer Pitzal zusammen mit Pfarrer Schreiter Kamerun besuchen.


Kardinal aus Sri Lanka in Renningen


31.05.12 - Der Erzbischof von Colombo, Albert Malcolm Kardinal Ranjith Patabendige Don, war zu einem kurzen Besuch in Renningen. Bereits vor 19 Jahren kam er das erste Mal zusammen mit einer Kindergruppe hierher. Seither ist die Verbindung nie abgebrochen.

Zusammen mit dem Kardinal und den beiden Priestern, die ihn begleiteten, feierten wir den Gottesdienst am Freitag in der Bonifatiuskirche. Im Anschluss an den Gottesdienst segnete Kardinal Ranjith den steinernen Engel vor der Bonifatiuskirche, das neueste Kunstwerk von Wolfgang Steudle.

Anschließend stand ein Besuch im Krippenmuseum, eine Begegnung mit Bürgermeister Wolfgang Faißt und der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Renningen auf dem Programm.

Die Zeit reichte noch, um einen kurzen Gang über den Weltkulturpfad zu machen, bevor der Kardinal nach dem Mittagessen nach München aufbrach, wo er mit Kardinal Marx zusammenkam.


Erzbischof weckt Begeisterung


24.05.12 - Der Besuch von Erzbischof Mammen aus Tiruvalla, Indien, vertiefte nicht nur die Beziehungen so vieler Menschen aus Renningen und Malmsheim zu ihm, sondern war auch Ausdruck einer tiefen Verbundenheit mit Menschen aller Schichten. Bereits am Vorabend des Himmelfahrtstages traf er sich mit Bürgern, die seit Jahren Kinder in Indien unterstützen.

Beeindruckend für die ganze Gemeinde war die Segnung der Felder rings um Renningen am Himmelfahrtstag. Beim Gottesdienst in der Kirche bedankte sich der Bischof für die vielfältige Hilfe, die von Renningen aus seit Jahren zu ihm kommt. Beeindruckend dann die Begegnung auch mit den Ministranten.

Nach dem Gottesdienst traf sich Erzbischof Mammen im Gemeindehaus mit vielen Bürgern, außerdem besuchte er Kranke, kam mit dem ehemaligen Stadtbaumeister und einem Landwirt zusammen und war zum Abschluss noch für eine halbe Stunde zusammen mit Pfarrer Pitzal zu einem Spaziergang im Wald, bevor der Erzbischof dann Renningen wieder verlassen hat.

Zwei besondere Anliegen hat der Bischof:

Zunächst soll ein medizinisches Gerät angeschafft werden, mit dem eine heimtückische Krankheit entdeckt und behandelt werden kann.

Außerdem braucht Erzbischof Mammen ein Solartrockengerät, um Bananen und Gewürze zu trocknen, die anschließend verkauft werden sollen.

Spenden für seine Projekte können gerne auf das Konto der Katholischen Kirchengemeinde Renningen, Nr. 70.415.013, bei der Volksbank Region Leonberg (Bankleitzahl 603 903 00) unter dem Stichwort "Erzbischof Mammen" eingezahlt werden.


Besuch aus Togo


Aus der ehemaligen deutschen Kolonie Togo in Afrika kam Pater Timotheus zu Besuch nach Renningen. Er gehört zu den Comboni Missionaren, die von Ellwangen aus in Togo wirken.

Dort soll mit Renninger und der Hilfe des Landratsamtes Böblingen ein Projekt für Straßenkinder unterstützt werden. Einige Begegnungsräume müssen gebaut werden, damit die Kinder aus ihren Elendshütten herauskommen.

Pater Timotheus besuchte das Krippenmuseum, wo er mit besonderer Aufmerksamkeit die Afrika Ausstellung betrachtete. Auch ein Gang über den Weltkulturpfad wurde gemacht. Mit dabei war der Backnanger Pfarrer Ulrich Kloos, der ebenfalls mit seiner Gemeinde im Togo helfen möchte.


Polizei "erwurschtelt" 5.000 €


Beim Stand an der Krippe in Malmsheim haben die Angehörigen des Freizeit- und Kulturvereins der Polizei Leonberg in 50 Einsätzen für die Besucher Rote Würste gebraten und warme Getränke ausgeschenkt.

Mit dem Erlös soll eine Wasserleitung in Kamerun gebaut werden. Bei einer schlichten Feier übergaben die Polizeibeamten Pfarrer Pitzal einen Scheck über 5.000€. Dieses Geld wurde an kalten Wintertagen durch viele Helfer zusammengebracht.

Seit 1994 wird von den Angehörigen der Polizei in jedem Jahr der Stand an der Krippe aufgestellt. So wurden bisher insgesamt 30.792 DM und inzwischen genau 40.000 € für Projekte in aller Welt im wahrsten Sinne des Wortes "erwurschtelt".

Herzlichen Dank für dieses besondere Engagement!


Kuhstall in Sri Lanka


Bruder Noel mit den beiden Jesuitenpriestern vor dem Bonifatiushaus

18.04.12 - Bruder Noel Oliver aus Sri Lanka war zusammen mit zwei Jesuitenpriestern über das Wochenende zu Besuch in Renningen. Er ist verantwortlich für junge Studenten und ein großes Kinderheim in Sri Lanka.

Um die Ernährungssituation für diese jungen Menschen zu verbessern, möchte er einen Kuhstall bauen und 10 Milchkühe anschaffen. Zur Zeit müssen rund 70% der benötigten Milch in Sri Lanka als Milchpulver importiert werden.

Die katholische Kirchengemeinde Renningen möchte dieses dringende Projekt fördern. Durch eine Geburtstagsfeier kamen die ersten 1.000 € zusammen, auch die Erstkommunionkinder von Renningen und Malmsheim wollen ihr Opfer für dieses Projekt einsetzen. Mit weiteren Spenden von Krankenbesuchen und Familienfeiern sollen so die insgesamt 6.000 €, die für diesen Stall benötigt werden, aufgebracht werden.

Pfarrer Pitzal feierte mit den beiden Priestern die Messe. Die Gruppe besuchte das Krippenmuseum und war auch noch bei der Finissage der Kunstausstellung in der Stadionsporthalle in Renningen. Bis spät in den Abend konnten die Gäste aus dem Tee-Land Sri Lanka im Bonifatiushaus die Spender über die Situation im Land und über Einzelheiten zu dem geplanten Projekt informieren.


Schuhe in der Ukraine angekommen

Bischof Stanislaus aus Kiew bedankt sich für die Hilfe, die zur Weihnachtszeit von Renningen und anderen Gemeinden für den Kauf von 780(!) Paar Schuhen angekommen ist. In den Städten Kiew, Zhytomyr und Khmelnitskyj brauchten besonders bedürftige Kinder, Erwachsene und Menschen im Altersheim, wie der Bischof schreibt, keine Angst mehr vor dem Winter zu haben. Herzlichen Dank im Namen aller, die die Hilfe bekamen, so schreibt der Bischof nach Renningen.


Wer möchte einem Kind helfen?

27.3.12 - Gerade die Fastenzeit regt uns an zu helfen. Am bedürftigsten sind immer die Kinder. Von Renningen aus haben wir Kontakt zu Kinderheimen in Nepal, Kolumbien, Brasilien, Kongo und Indien. Bereits mit 10 € monatlich kann einem Kind zu einer warmen Mahlzeit verholfen werden. Die Schwestern in den Kinderheimen kümmern sich auch um eine medizinische Grundversorgung und helfen in den Familien.

Ihre Hilfe hilft, egal, ob sie monatlich, viertel- oder halbjährlich oder einmalig ist.

Im Pfarramt gibt es dazu eine kleine Information. Spendenbescheinigungen werden ausgestellt.

Wenn man nur auf eine Brezel im Monat verzichtet, kann einem Kind der Dritten Welt unendlich viel geholfen werden.


Renninger Familien helfen weltweit


Sei einigen Jahren helfen Renninger Familien Kindern in Nepal, Indien, Brasilien, Kolumbien und im Kongo durch eine monatliche Spende. Weithin werden sie von Schwestern betreut, mit denen die Kirchengemeinde Renningen seit vielen Jahren in Kontakt steht. Viele Kinder haben sich durch ein persönliches Schreiben oder ein Bild bei den Spendern bedankt.

Am Mittwoch, 21. März um 20 Uhr, lädt Pfarrer Pitzal alle Förderer dieser Kinder zu einem Informations- und Dankesabend in das Bonifatiushaus ein. Er wird über den Stand und die Situation dieser Kinder berichten.

Wer ein Kind mit einem monatlichen Betrag von 10€ unterstützen möchte, soll dies im Pfarramt melden oder direkt auf das Spendenkonto Nr. 70 415 013 bei der Volksbank Region Leonberg, BLZ 603 903 00 überweisen mit dem Vermerk "Kindern helfen" und dem Namen des Landes.

Die Gelder werden halbjährlich von Renningen zu den Projektpartnern geschickt, gerne leiten wir auch eine Einmalspende weiter.


Umfangreiche Hilfe für Haiti abgeschlossen



08.03.12 - Insgesamt vier Projekte in Haiti konnten von Renningen mit 123.215 € unterstützt werden. Nahezu zwei Jahre lang hat man in Renningen gesammelt für die Menschen, die durch das verheerende Erdbeben im Januar 2010 in tiefes Elend gerissen worden  sind.

Zunächst wurde durch die Kirchengemeinde zu einer Soforthilfe aufgerufen, die 25.000 € erbrachte. Damit konnte unter anderem auch ein Grundstück für den Bau einer Schule mitfinanziert werden.

Durch das Krippenopfer des Jahres 2010/11, durch das 40jährige Jubiläum von Pfarrer Pitzal in Renningen und in seiner Heimatgemeinde Leinzell, durch das Benefizkonzert der Firma Bosch, durch ein Benefizessen, das der Gourmetkoch Jörg Mink zubereitete, durch diverse Spenden bei Schulanfangsgottesdiensten, bei der Kirchenkollekte und vielen anderen Aktionen konnten insgesamt 123.215€ gesammelt werden.

Im Slumgebiet der Stadt Port-au-Prince wurde über die Salesianer Don Boscos eine Küche und Speisesaal für insgesamt 18 „Kleine Schulen“ für 25.000€ eingerichtet, wofür auch die Stiftung Kinder in die Mitte von Prälat Poll mitgeholfen hat.

Ein weiteres Projekt war der Wiederaufbau und die Ausstattung einer der „Kleinen Schulen“ im Slum Cité Soleil, dem größten Slum von Port-au-Prince. Eine „Kleine Schule“ oder „Bordsteinschule“ umfasst die Klassen 1 bis 6 und ist für 120 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren ausgelegt. Die Geschichte der „Kleinen Schulen“ geht auf das Jahr 1954 zurück, als Pater Bohnen, ein gebürtiger Niederländer, die lokalen Lehrer in den Slumgebieten ermutigte kleine Schulen mit 2-3 Klassenzimmern einzurichten, um den Kindern dort Lesen und Schreiben beizubringen. 

Der Hauptteil des gesammelten Geldes ging nach Gressier-Léogane, nahe dem Epizentrum des verheerenden Erdbebens. Nach langwierigen Verhandlungen und Überlegungen wurde eine Schule für 350 Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren wieder aufgebaut. Die alte Schule samt Internat war komplett bis auf die Grundmauern eingefallen. Der Wiederaufbau ging nur zögernd voran und wurde immer wieder durch Regenfälle unterbrochen. Dennoch konnte die Schule in der Rekordzeit von 10 Monaten fertiggestellt werden. Im März 2012 wird die offizielle Einweihungsfeier sein, Unterricht findet jedoch schon in der neuen Schule statt.

Es gab in Renningen noch nie eine solch umfangreiche Hilfsaktion wie die für Haiti, wurden doch alle Möglichkeiten für die Unterstützung dieser Menschen ausgeschöpft. Privatpersonen, Schulen, Firmen, Festlichkeiten, Jubiläen, das Krippenopfer, das Konzert der Firma Bosch wurden nach vielen Verhandlungen und Überlegungen eingesetzt, um wenigstens ein paar Menschen in diesem Land zu helfen.

Allen sei für diese spontane, großzügige Hilfe Dank gesagt.


Schuhe für Kinder in der Ukraine

09.12.11 - Alle Schulklassen in Renningen und Malmsheim wurden aufgefordert, in der Adventszeit für ein paar Schuhe für Kinder in der Ukraine zu sammeln. Bischof Stanislaw in Kiew möchte 200 Kindern zu Weihnachten Schuhe kaufen. Ein Paar kostet 35 €. In der Ukraine wird es wesentlich kälter als bei uns.

Spenden sind gerne willkommen auf das Konto der Katholischen Kirchengemeinde Renningen, Nr. 70.415.013 bei der Volksbank Region Leonberg, Bankleitzahl 603 903 00, Stichwort "Schuhe für die Ukraine".


Erzbischof Fabian Betancur verstorben


08.12.2011 - Der bei uns in Renningen sehr beliebte Erzbischof von Manizales in Kolumbien ist am 20. November d.J. in Medellin verstorben.

Als Bischof war er in La Dorada-Guaduas, wo damals bei einem verheerenden Erdbeben und Vulkanausbruch ein ganzes Dorf weggerissen wurde. Die Renninger haben dieses Dorf mit Hilfe der Kreissparkasse wieder aufgebaut. Die feierliche Einweihung des Kindergartens nahm damals Franz Pitzal mit dem Bischof vor.

Am Sonntag, bei den Gottesdiensten werden wir des Erzbischofs gedenken.


Besuch im Oman


Vom 6. - 11.11.11 besuchte Pfarrer Pitzal zusammen mit dem Pfarrer von Backnang, Ulrich Kloos, das weithin unbekannte, sogenannte "Weihrauchland", Oman. Es liegt auf der arabischen Halbinsel und erstreckt sich bis zur Straße von Hormuz. Nur eine halbe Stunde ist es nach Indien. Gemeinsame Grenzen gibt es zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi Arabien und Jemen.

Das Land wird streng islamisch von dem überaus beliebten Sultan Oaboos regiert. Ein schönes, reiches, aber auch heißes Land, wo es im Sommer bis zu 50 Grad Hitze gibt.

Der Oman ist den Christen gegenüber aufgeschlossen. Christen, das sind ausschließlich Gastarbeiter vor allem aus Indien, den Philippinen, aber auch aus Nepal, Bangladesch und anderen asiatischen Ländern.

Der Sultan übergab den Christen aller Kirchen ein großes Stück Land, das mit einer Mauer umgeben ist. Die Christen können sich hier frei entfalten. Die beiden Pfarrer erlebten sowohl in den beiden Pfarreien der Hauptstadt, wie auch im 1000km entfernten Salalah, lebendige Gemeinden.

Der Zufall wollte es, dass in diesen Tagen der Großerzbischof der Syro-Malankarischen Kirche, Baselios Cleemis, aus Indien nach Muscat kam. Er kennt Renningen sehr gut. Zugleich kam der apostolische Bischof für Südarabien, Paul Hinder, ein Schweizer. Die beiden feierten mit der dortigen Gemeinde die Liturgie im Syro Malankarischen Ritus. Im Anschluss gab es ein großes Treffen mit den Katholiken, und Erzbischof Cleemis berichtete dabei auch von den Hilfsaktionen der Renninger nach dem großen Tsunami in Indien.

Immer wieder wurde Pfarrer Pitzal gefragt, was man in diesem Land tue. Hilfe ist nicht notwendig, der Sultan fördert das Land in allen Entwicklungsphasen. Das Geld wird für den Bürger angelegt, Straßen und Häuser, aber auch die Moscheen sind bestens eingerichtet. Das Weltweite der Kirche wollten die beiden Priester vertiefen.

Oman ist das Weihrauchland. Nur im Süden, nahe der Grenze zum Jemen, wächst der Weihrauchbaum, dessen Rinde angeschnitten wird und woraus dann der Weihrauch in Harzform herausfließt. Aus dieser Gegend kommt die Königin von Saba. Hier ist auch das Grab des Propheten Hiob. Christliche und islamische Kultur verbinden sich hier. Es sind aber vor allen Dingen die Menschen, die sich gegenseitig achten und tolerieren. Der Oman, ein Land des Friedens. Der Weihrauch, den die beiden mitgenommen haben, soll dies bei uns in Deutschland weitergeben.


Beim Präsidenten und bei den Armen


Wohnung auf der Straße

Zusammen mit Pfarrer Schreiter aus Gera besuchte Pfarrer Pitzal in den Sommerferien 2011 Brasilien und Paraguay. In Brasilien galt der Besuch zunächst einmal Kindern und bitter armen Familien in Embu im Umfeld der 30 Millionen Stadt Sao Paulo. Seit über 25 Jahren unterstützen Renninger Familien hier Kinder im Kinderheim. Etwa 500 Kinder finden bei den Schwestern ein tägliches Zuhause und vor allem ein Essen, was in den Familien oftmals nicht möglich ist. Pfarrer Pitzal konnte sich in den Elendsvierteln mit großer Erschütterung von Elend und Not überzeugen. Auf engstem Raum hausen die Familien in notdürftig zusammengezimmerten Hütten, durch die Wind und Kälte dringen. "So sehr habe ich lange nicht gefroren", berichtet Pfarrer Pitzal. Spontan besorgte er mit dem wenigen mitgebrachten Geld 25 Decken für die frierenden Menschen.

In Nova Iguacu, am Stadtrand von Rio De Janeiro, besuchten die beiden ebenfalls die Schwestern. Dort wirkte der Bekennerbischof Adriano Hipolito, der von den Machthabern einstens brutal zusammengeschlagen wurde und den man dann nackt auf den Straßen von Rio aussetzte. Schwester Filomena, die zielbewusst in die Favelas der Drogenszene ging, wurde eines Tages erschossen in ihrem Auto aufgefunden. Der Priester der dortigen Kathedrale hat überraschenderweise vor Jahren in Renningen bei Energit gearbeitet. Beeindruckend waren die Begegnungen mit den alten Menschen, Analphabeten, denen die Schwestern in den Abendstunden lesen und schreiben beibringen, sowie mit den 60 Menschen, die auf der Straße leben und denen man täglich eine Mahlzeit gibt.

In Paraguay hatte Staatspräsident Fernando Lugo die beiden Priester im Präsidentenpalast herzlich empfangen. Das Protokoll schrieb dafür eine ganz besondere Regelung vor. Mit dabei war der Botschafter des Landes in Berlin, Raul Florentin. In Paraguay besuchten die beiden auch das Gebiet Chaco, wo Deutsche aus Russland und Kanada kommend eine lebendige Infrastruktur mit Viehwirtschaft aufbauten. Kälte und Hitze, Armut und Fortschritt konnten die beiden auf engstem Raum erleben. 


Der Staatspräsident von Paraguay in Renningen

Der Besuch von Staatspräsident Fernando Lugo Mendez aus Paraguay am 19. Mai 2011 wurde zu einem großen Ereignis für die ganze Stadt Renningen. Zum Programm gehörten:

  • Der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt, das Bürgermeister Wolfgang Faißt in der Kirche vorlegte,
     
  • die musikalische Umrahmung durch den Chor der Camerata Randingae und die Drehorgel des Ehepaares Grögler,
     
  • die Übergabe eines Albums an den Präsidenten mit Erinnerungen an seine Zeit in Renningen vor 25 Jahren und eines geschmiedeten Engels von Andreas Furtwängler,
     
  • das Bad in der Menge mit Schülern des Gymnasiums Renningen und Brezeln vor der Bonifatiuskirche,
     
  • sowie der Besuch im Krippenmuseum.

Die herzliche und familiäre Art des Staatspräsidenten wird wohl jedem in Erinnerung bleiben.

1986 war der jetzige Präsident als Student von Rom aus hier in Renningen und arbeitete bei einer hiesigen Firma. Diesen nur wenige Wochen andauernden Aufenthalt hat er nie vergessen und verband seinen Staatsbesuch in Deutschland mit einem Abstecher nach Renningen.

Lesen Sie auch den Bericht der Leonberger Kreiszeitung im » Presse Echo.



Mendez mit Pfarrer Pitzal vor 25 Jahren

Herzliche Begrüßung

Eintrag ins Goldene Buch

Geschenkübergabe durch Bürgermeister Faißt

Ein Engel für den Präsidenten

Ein Buchgeschenk für Renningen

strahlende Gesichter beim Wiedersehen

Hüte aus Pitzals Sammlung

Der Präsident an der Drehorgel

Eine Schulklasse beim Staatsbesuch

Schwäbische Brezeln

Fr. Lindenmeier, Gastgeberin 1986

Hilfe in Nordkorea angekommen


Pfarrer Pitzal 2009 in Nordkorea

10.03.2011 - Unsere Hilfe für ein Waisenhaus in Nordkorea ist angekommen.

Es soll ein Generator angeschafft werden, da es keine Stromversorgung gibt. Die Versorgung für die Kinder ist nach wie vor schlecht. Es fehlt an Seife und Zahnbürsten.

Die Kinder sind allein auf sich gestellt und erhalten nur Hilfe durch den Einsatz von Schwester Käthi Zellweger.


Polizei erwurstet 5000 Euro


10.03.2011 - Der Polizeistand vor der Martinuskirche anläßlich der Krippe wurde von vielen Besuchern und auch Anwohnern dankend angenommen. Die Verantwortlichen, Albert Bednarschik und Bernhard Nicker konnten Pfarrer Pitzal einen Scheck über 5.000 Euro für den Schulbau in Haiti überreichen.

In aufopferungsvoller Arbeit haben Angehörige des Polizeivereins sowie Freunde diesen Stand zum Teil bei eisiger Kälte betreut.

Dafür sei im Namen aller, denen dadurch geholfen wird, ein herzliches Dankeschön gesagt.


Schuhgeld in der Ukraine angekommen

3.3.2011 - Die Spenden, die beim letzten Martinusfest der Bettler entgegengenommen hatte, wurden an Bischof Stanislaus in Kiew, in der Ukraine weitergegeben. Dort konnten jetzt mit großer Freude 450 Paar Schuhe gekauft und an bedürftige Kinder verteilt werden. Es handelt sich weithin um Kinder, die in Kinderheimen untergebracht sind.

 



Das Hilfsprojekt der Renninger Krippe

Hilfe zum Wiederaufbau einer Schule in Haiti, die beim Erdbeben am 12. Januar 2010 vollständig zerstört wurde.

Wir haben eine Bitte von Schwestern, ob wir ihnen bei der Finanzierung des Aufbaus ihrer Sekundarschule helfen können.

Die Schwestern hatten eine Sekundarschule auf dem Gelände der staatlichen Primarschule in Léogâne, nahe der Hauptstadt Port au Prince Die Gebäude der staatlichen Primarschule und das Gebäude der Sekundarschule der Schwestern sind beim Erdbeben total eingestürzt.

Die Schüler werden jetzt in Zelten unterrichtet!

Die Schwestern können auf diesem Gelände des Staates ihre Schule nicht mehr errichten, da der Staat die Primarschule vergrößern und nur noch eingeschossig bauen will, er benötigt deshalb das gesamte Gelände.

Die Schwestern könnten ein Grundstück kaufen. auf dem sie die Schule errichten könnten. aber sie haben weder das Geld für das Grundstück noch für den Bau der Klassenzimmer.

Es sind 6 Klassenräume zu bauen und 2 Büros für die Schulleitung und die Verwaltung. Die Baukosten werden bei einfacher Bauausführung etwa 70.000 € betragen.

Jede kleine und große Spende hilft.
Spenden-Konto: Stiftung Renninger Krippe, KSK Böblingen,
Konto Nr. 1000 822 108, BLZ: 60350130, Stichwort „Haiti".

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!


Renningen hilft weltweit


Im Jahre 2010 ging von Renningen in folgende Länder Hilfe:
Afrika: Ghana, Senegal, Angola, Kongo
Asien: Syrien, Indonesien, Nepal, Pakistan, Indien
Amerika: Haiti, Kolumbien, Brasilien, Venezuela, Kuba, Equador, El Salvador
Europa: Ukraine
Wir konnten durch die Krippe, die Sternsinger und durch viele Einzelspenden diese Hilfe geben. Allen, die hiermit ein Stück Hoffnung in die Welt getragen haben, sei herzlich gedankt. Es sind ungezählte Menschen, deren Namen wir nie erfahren werden, die aber um die Renninger Hilfe wissen.

Hilfe Renninger Eltern für arme Kinder in der weiten Welt
Zu Weihnachten konnte wieder Kindern in Kongo, Nepal, Brasilien, Indien und Kolumbien 5.200 Euro von Renninger Familien überwiesen werden. Mit einem monatlichen Betrag von 10 Euro wird damit einem Kind das ganze Jahr über geholfen. Es können noch weitere Kinder vermittelt werden. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das katholische Pfarramt.


Hilferuf aus Haiti

Dieser Tage erreichte uns wieder ein Schreiben aus Haiti über Franz Groll, der dort tätig ist. Die Verhältnisse sind verheerend. In unserer Presse wird fast nichts mehr darüber berichtet.

Inzwischen haben Unwetter mit lang andauerndem Regen zu chaotischen Zuständen geführt. Die Kanäle und Abflüsse sind voll mit Müll, mit Plastikflaschen und sonstigem Unrat verstopft. Die Verkäufer in den Straßen stehen im Müll und Schlamm, weil das Wasser nicht ablaufen kann. Die Lebensmittelversorgung ist zusammengebrochen, weil die Bauern keine eigenen Produkte anliefern können. Pater Marat sammelt Geld um für die Ärmsten ein wenig Reis zu kaufen.

Es gibt immer noch viele Obdachlose, die in Zelten leben. Die Grundschüler werden unter Zeltdächern unterrichtet.

Von Renningen aus können wir noch etwas Geld von der letzten Haiti-Aktion dorthin schicken. Für jede weitere Hilfe sind wir dankbar. Spenden nehmen wir gerne entgegen auf dem Konto der katholischen Kirchengemeinde, Volksbank Region Leonberg, Bankleitzahl 603 903 00, Kontonummer 70.415.013.


Neuer Kardinal


28.10.2010 - Unter den neuen Kardinälen, die Papst Benedikt XVI. ernannt hat, ist auch Albert Malcolm Ranjith Patabendige Don, der Erzbischof von Colombo, Sri Lanka.

Manchen Renningern ist er noch bekannt von seinem Besuch in den neunziger Jahren mit Kindern aus seinem Heimatland. Zu ihm gibt es schon seit vielen Jahren Verbindungen.

Wir freuen uns, dass es in der Weltkirche wieder einen Kardinal gibt, der in Renningen Bekannte hat.


6.600 € für Überschwemmungsopfer in Pakistan

21.09.10 - Inzwischen haben wir die Gelder, die der katholischen Kirchengemeinde für die notleidenden Menschen in Pakistan gespendet wurden, an Pater Steger in Pakistan überwiesen. Insgesamt konnten 5.000€ weggeschickt werden. Dabei waren auch 346 € vom Schulanfangsgottesdienst in Malmsheim.

Den ersten Betrag, den wir schicken konnten, hat Pater Steger in Peshawar für die Betroffenen eingesetzt, um Essen, Kleider und auch erste Hilfe für die Reparaturen der Häuser zur Verfügung zu stellen. Mit dem Wiederaufbau der Häuser muss noch etwas gewartet werden, bis es trocken wird.

1.600 € gingen an den Bischof Andrew Francis nach Multan, zu dem wir schon seit vielen Jahren Verbindung haben und der schon öfters in Renningen war. Auch in seiner Diözese leiden die Menschen unter den Auswirkungen der katastrophalen Überschwemmungen.

Allen Spendern herzlichen Dank von Seiten der katholischen Kirchengemeinde, auch im Namen von Pater Leonard Steger und Bischof Andrew.


In Senegal Hilfe verwirklicht


16.09.2010 - Als im April 2010 Pfarrer Pitzal mit Herrn Bauer in El Fadiouth im Senegal war und die 10.000 €  überbrachte, die die Sternsinger gesammelt hatten, war der geplante Raum für Kinder noch eine Baustelle.

Inzwischen haben uns Bilder von Pater Alphonse erreicht, die den bereits fertig gestellten Raum zeigen. An der Wand das Bild eines Sternsingers und der Hinweis auf Renningen, St. Bonifatius und auf Fadiouth, den Patron Franziskus Xaverius.

Kaum zu glauben, wie rasch hier gearbeitet wird und wie sinnvoll das Geld eingesetzt werden konnte. Nun soll auch noch der Hof für die Kinder hergerichtet werden.


Georgienhilfe angekommen


vorher

heute

10.06.2010 - Der orthodoxe Bischof von Gori schreibt nun, dass die Einrichtung für die traumatisierten Menschen in Gori fertiggestellt ist.

Von der Krippe, sowie von Pfarrer Schreiter aus Gera und mit der Hilfe von Prälat Poll konnten dafür 20.000 Euro bereit gestellt werden.

Wie die Bilder aus Gori (der Geburtsstadt von Josef Stalin) zeigen, wurde hart und umfangreich an diesem Bauwerk gearbeitet. Um so freudiger jetzt die Fertigstellung. Von den schwierigen Verhältnissen in diesem Land unmittelbar nach Angriff der Russen konnten sich die Pfarrer Pitzal und Schreiter damals hautnah überzeugen.


Sternsingergeld in Senegal übergeben


22.04.2010 - Pfarrer Franz Pitzal besuchte mit Pfarrer Ulrich Kloos aus Backnang und Roland Bauer aus Renningen in der Osterwoche das westafrikanische Land Senegal. Die Hauptaufgabe dieser Reise sahen sie darin das Schwerpunktland der diesjährigen Sternsingeraktion näher kennenzulernen, war es doch 500.000 Kindern in Deutschland für ihre Aktion bewusst gemacht worden.

Von dem ersungenen Geld der Renninger Sternsinger übergab Pfarrer Pitzal bei einem großen Gottesdienst in Fadiouth dem dortigen Pfarrer Alphonse Biram Ndour 10.000 Euro in Scheinen. Der Beifall der Menschen wollte dabei nicht enden. „Noch nie habe ich so viel Geld in Scheinen in der Hand gehabt,“ meinte Pfarrer Pitzal bei der Übergabe in der mit 800 Menschen vollbesetzten Kirche.

Mit dem Geld soll der Gemeinschaftsraum, dessen Dach zusammenbricht, vor allen Dingen für die Kinder hergerichtet werden.


Bei Patriarch Gregorios III in Damaskus


10.03.2010 - Zusammen mit Pfarrer Schreiter und einer Gruppe von mehreren Priestern traf Pfarrer Pitzal mit dem Patriarchen der syrisch-orthodoxen Kirche, Gregorios III, in Damaskus zusammen.
Das etwa einstündige Gespräch, bei dem sich der Patriarch in einwandfreiem Deutsch mit der Gruppe unterhielt, ging es neben den Aktivitäten zum Paulusjahr vorrangig um das Verhältnis von Christen und Muslimen. Der Patriarch konnte berichten, dass ein Friede nur über die Weltreligionen zu ermöglichen ist. Das Verhältnis der Religionen in Damaskus ist auf eine gute Basis gestellt. Es gibt regelmäßige Zusammenkünfte. In Syrien gab es bisher noch keine Zwischenfälle zwischen den einzelnen Religionen. So wird in der großen Omayyaden-Moschee, eine der Hauptstätten des gesamten Islams, das Haupt von Johannes dem Täufer aufbewahrt. Auch der Apostel Paulus, der nach seiner Bekehrung zum Christentum aus Damaskus über einen Korb, der von der Stadtmauer herabgelassen wurde, entkommen konnte, findet bei allen große Beachtung.

Der Patriarch wird auch zum Ökumenischen Kirchentag nach München kommen. Er war hoch erfreut über das, was über Paulus im vergangenen Jahr an der Krippe in Malmsheim aufgebaut und gezeigt worden war.

Syrien ist ein Land, das nicht nur große historische Bauten wie in Palmira und Apameia aufweist; christliche Klöster wie das der Heiligen Thekla in Maalula sind Stätten, wo sich auch Muslime zum Gebet einfinden. Für die ganze Welt von einmaliger Bedeutung ist Ugarit. Hier wurde erst 1928 das älteste Keilschriftalphabet mit 30 Zeichen entdeckt, das mit zu den Grundlagen unserer Schrift gehört.


Erstklässler sammeln 500 Euro für Haiti


03.03.2010 - Die Schüler der Klasse 1b der Friedrich-Schiller Schule haben unter der Leitung von Frau Gina Abreu-Ferreira, der Elternvertreterin, eine Großaktion für Haiti durchgeführt. Sie haben Kuchen gebacken und diesen öffentlich zum Verkauf angeboten und selbst noch ihren Beitrag über Eltern und Angehörige zusammengetragen.

Während einer Schulstunde übergaben sie Pfarrer Pitzal einen Scheck über 500 Euro für die Kinder in Haiti.

Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin freuten sie sich über den so gelungenen Einsatz. Pfarrer Pitzal berichtete ihnen über die Verhältnisse in Léogane, wo 400 Kinder alles verloren haben.

 


Benefizkonzert für Haiti


25.02.2010 - Das Benefizkonzert für Haiti am 21.02.2010 ist zu einem Gemeinschaftsfest für die ganze Stadt geworden. Der Musikverein Renningen unter Leitung von Harald Ruf und der Männergesangverein Frohsinn, einschließlich seiner Jungen Formation unter Leitung von Astrid Beuth erfreuten die nahezu vollbesetzte Stegwiesen-Halle mit Musik und Gesang. Saphira Krol ließ mit Begleitung ihres Vaters Vincenz Krol ihre Stimme erklingen und die Geschwister Marcel und Jasmin Davia begeisterten zusammen mit ihrem Begleiter am Flügel, Hironobu Fuchiwaki mit ihrem Geigenspiel. Horst Remiger führte mit Begleitung seiner Frau mit seiner Solostimme durch die Welt der Operette. Der melancholische Fadogesang aus Portugal durch Agostinho Feireira rundete das Programm ab.

Firmen der Stadt, sowie Gastronomen spendeten für die reichhaltige Tombola. Bäcker und Metzger stellten das Essen für den Abend zur Verfügung. Die Verlosung des von Manfred Moser bemalten Pinguins erbrachte ebenfalls eine hohe Summe. Insgesamt konnten bereits an die 4.000 Euro gesammelt werden. Hinzu kommt noch das Geld des Neujahrskonzerts, das Bürgermeister Faißt für die Erdbebenopfer zur Verfügung stellte.

Unter den vielen Besuchern war auch der Honorarkonsul für Haiti, Edgar Scherer, der einen kurzen Bericht über Haiti abgab.

Pfarrer Pitzal berichtete über die Ausmaße der Schäden für die Kinder in Leogane.

Insgesamt sind 70 Priester und Ordensleute einschließlich des Bischofs von Port au Prince ums Leben gekommen.

Das Bene-Pitz-Konzert, wie jemand es an die Eingangstür der Stegwiesenhalle schrieb, hatte aber nichts mit dem Geburtstag des Pfarrers zu tun. Allein die Tatsache, dass etwa 100 Personen auf der Bühne, bei der Tombola und bei der Essensausgabe mitgewirkt haben, zeigt, dass die Hilfe für Haiti ein Anliegen für die ganze Stadt ist. Die Hilfsaktion geht weiter.


Hilfe für Haiti


Bild: Misereor

 

Die Ereignisse in Haiti erschüttern die Welt. Große Sammelaktionen werden überall durchgeführt. Wir von Renningen haben direkte Beziehungen dorthin. In Leogan, mitten im Epizentrum, wurden das Waisenhaus und das Altenzentrum zerstört. Zwei Schwestern kamen ums Leben. Der Bischof von Jeremy schickte uns detaillierte Informationen. Wir möchten ihm beim Wiederaufbau helfen.

Unsere Hilfe kommt direkt an.

Wenn Sie helfen wollen, überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto der Volksbank Region Leonberg,
Bankleitzahl 603 903 00
Kontonummer 70 415 013
mit dem Vermerk „Haiti“.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

 


Bischof aus Kiew in Renningen

1.12.09 - Überraschend kam von Aachen auf dem Weg nach München Bischof Stanislaus aus Kiew nach Renningen. Seine Verbindungen hierher sind von ganz persönlicher Art. Mit vielen Menschen ist er in den letzten Jahren zusammengekommen. Als Bischof war er sogar bei der Prunksitzung der RSG dabei.
Er ist der zuständige Bischof für Tschernobyl und hilft mit Hilfe aus Renningen immer wieder Kindern in noch immer geschädigten Familien des schlimmen Kraftwerk-Unglücks.


2000 Brillen für die dritte Welt


21.10.09 - Nach Koblenz zu Dr. Kiefer, einem pensionierten Apother und Brillensachverständigen wurden über 2000 Brillen gebracht, die in der letzten Zeit von Optikern und Menschen aus der Gemeinde gesammelt wurden. Dort werden die Brillen ausgemessen, sortiert und verpackt und in viele Länder Afrikas, Amerikas und Asiens verschickt.
Eine neue Brille ist für viele Menschen in den Entwicklungsländern fast unerschwinglich. Da eine Brille kein hohes Gewicht hat, ist der Versand von Gebrauchtbrillen möglich. Zusammen mit Heinrich Kossok hat Pfarrer Pitzal die Brillen von Renningen aus weitergeleitet.


Pfarrer Pitzal in Shanghai


Treffen mit Sebastian Wörner

17.09.09 - Auf dem Weg nach Nordkorea besuchte Pfarrer Pitzal Shanghai. Dort traff er sich sowohl mit dem dortigen Bischof, als auch mit Sebastian Wörner aus unserer Gemeinde.

Wenige Tage vor dem Besuch von Pfarrer Pitzal und Pfarrer Schreiter ist Sebastian Wörner aus unserer Gemeinde für ein Praktikum dort angekommen.
In der 15 Millionen Stadt findet er sich nach wenigen Tagen schnell zurecht. In der deutschen Schule sind 1.500 Schüler, die er zum Teil persönlich begleitet und in Deutsch und Sport als Praktikant unterrichtet. 60 Omnibusse bringen die Schüler täglich von weit her zur Schule. Etwa 300 Lehrer sind hier tätig. Pfarrer Pitzal konnte auch mit den Rektoren sprechen, die sich lobend über den Jugendlichen aus Renningen äußerten.

Weiterhin besuchten sie den 94-jährigen Erzbischof Aloisius Jin. Er spricht hervorragend deutsch. Bundeskanzlerin Merkel besuchte ihn vor Jahren mit einer Delegation. Er war 27 Jahre in Haft und ist inzwischen zu einem großen Vermittler zwischen Kirche und Staat geworden. Vor seiner Haft war er einmal auf Einladung des damaligen Bischofs Georg Moser in Deutschland zu Besuch und in der Akademie Hohenheim kam er damals mit Pfarrer Pitzal zusammen.
Beim Essen in Shanghai, wozu der Bischof einlud, wurde auch über seine Memoiren und seine Eindrücke im Gefängnis gesprochen. Diese sollen nun auch in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Dass dies ermöglicht werden kann, dafür wollen sich die beiden deutschen Priester einsetzen. Die Expo, die im nächsten Jahr in Shanghai statt findet, wäre eine passende Zeit für die Herausgabe.

» Ausführlicher Reisebericht China


Pfarrer Pitzal in Nordkorea


Kim II Sung, der allgegen-wärtige „Führer“ des Landes

In der katholischen Kirche von Pyöngyang

10.09.09 - Pfarrer Pitzal hatte im August 2009 die Möglichkeit zusammen mit Pfarrer Schreiter aus Gera nach Nordkorea zu kommen. Kein Land der Welt ist zur Zeit wohl so undurchsichtig und abgeschottet wie dieses noch völlig vom Kommunismus beherrschte Land.

Die einzige Einreisemöglichkeit besteht über Dandong, das zweieinhalb Flugstunden von Peking entfernt am äußersten Rand von China liegt. Nur hier kann man auch das Visum bekommen.

Langwierige Grenzformalitäten müssen erfüllt werden, der Reisepass wird abgenommen. Überhaupt ist das Überschreiten der Grenze wie ein Kulturschock. Das Gepäck wird genauestens durchsucht, das Handy abgenommen.

Zwei deutsch sprechende Begleiter beobachteten die beiden Priester auf Schritt und Tritt. Es gab absolutes Fotografierverbot. Nur was der Begleiter erlaubte, durfte fotografiert werden.

Die Hauptstadt Pyöngyang, die im Koreakrieg total zerstört wurde, ist ganz geprägt durch Kim Il Sung, den ewigen Präsidenten und Führer des Landes. Vor seiner 20 m hohen Bronzestatue wird man aufgefordert Blumen zu kaufen und sich aus Respekt vor ihm zu verneigen.

Trotz strengster Sicherheitsvorkehrungen und Verbot mit Menschen zu sprechen, war es den Pfarrern Pitzal und Schreiter möglich, die katholische Kirche aufzusuchen. Es gibt dort zwar keine Priester, aber es kam zu einem kurzen, herzlichen, wenn auch überwachten Gespräch mit dem Gemeindereferenten.

» Ausführlicher Reisebericht Nordkorea

Lesen Sie auch den Bericht der Leonberger Kreiszeitung vom 12.09.09 im » Presse-Echo


Bombenanschlag bei Freunden in Nepal


Quelle: www.catholic.org

09.06.09 - Mit großer Betroffenheit erreichte das katholische Pfarramt in Renningen ein Fax aus Nepal. In der Kirche von Bischof Sharma kam es zu einem schrecklichen Bombenanschlag während einer Messe. Ein Student mit 15 Jahren und eine Frau, die gerade die Stadt besuchte, kamen bei der Explosion ums Leben. 

Bischof Anthony Sharma, der apostolische Vikar Nepals, der selbst schon öfters in Renningen war, bestätigte die Nachricht. „Wir hätten uns niemals vorstellen können, dass jemand eine so feige Tat begeht und Menschen tötet und verletzt. Die katholische Kirche in Nepal hat immer Gutes für die Gesellschaft getan. Wir haben niemals die Gefühle irgendeiner Gruppe oder Gemeinde verletzt. Im Gegenteil, wir haben gute religiöse Harmonie und eine extremistische Gruppe versucht nun dies zu stören.“, so die erste Reaktion des katholischen Geistlichen.  

Inmitten der zertrümmerten Kirche wurde ein Zettel gefunden von einer unbekannten Hindugruppe. Dieser Gruppe wird auch der Mord an einem Priester in Ostnepal im vergangenen Jahr zugeschrieben. 

Der Sprengstoff befand sich in einem Dampfkocher, der in einer Tüte inmitten der Kirche abgestellt wurde.

Kurz nach dem Vorfall haben sich Katholiken, Hindus, Moslems und Protestanten getroffen, um ihre Solidarität mit den Opfern zu zeigen. Eine landesweite Friedensfahrt wurde nach dieser Begegnung organisiert.

Bei einem Gottesdienst für die Opfer am Tag nach der Explosion nahm auch der neue Ministerpräsident des Landes Madhav Kumar teil . Seine erste Dienstaufgabe war es, Nachforschungen zu diesem Bombenanschlag anzustellen.

Die Gemeinde Renningen hat zu Bischof Sharma seit vielen Jahren intensive Beziehungen. Mit Hilfe von Spenden konnten dem Bischof nun 2.000 € als Soforthilfe überwiesen werden.


Dank des Patriarchen aus Jerusalem


27.04.09 - Der lateinische Patriarch Fouad Twal, aus Jerusalem hat sich in einem langen persönlichen Schreiben bei Renningen für die 20.000 Euro, die von der Krippe für die Menschen im Gaza-Streifen geschickt wurden, herzlich bedankt.

Wortwörtlich schreibt er: „Ihrem mutigen Wirken für die traumatisierten Menschen in Gaza und die eingesperrten Palästinenser in Bethlehem und anderswo gebührt herzlicher Dank. Wann werden der Welt endlich die Augen aufgehen?“, frägt der Patriarch in die Zukunft hinein. In der nächsten Woche wird er Papst Benedikt XVI. bei seiner Reise durch Palästina begleiten. 

Schwester Daniela, die den Erstkommunikanten Kreuze aus dem Heiligen Land als Erinnerung schickte, hat ebenfalls durch ein Telefonat mitgeteilt, dass sie über das Leben der Christen und ihres Ordens in Jerusalem dem Papst berichten soll.


Große Freude in Kolumbien


08.04.09 - Das gesammelte Geld aus unserer diesjährigen Sternsingeraktion ging nach Kolumbien. Von Schwester Jacqueline aus Medellin erhielten wir nun einen überglücklichen Dankesbrief. Sie schreibt:

„Wir haben über das Kindermissionswerk Aachen Ihre wunderbare Hilfe erhalten und sagen Ihnen ein tiefes, herzliches Vergelt's Gott für diese unglaubliche Unterstützung. Sie wissen, wie sehr wir jeden Euro sparen um unseren fast 500 Mädchen das Nötigste für die Schule und das Heim zu geben. Ihre Hilfe kommt wie vom Himmel.

Bitte sagen Sie allen Ihren Sternsinger wie wunderbar diese Hilfe für unser Heim ist und wie gut wir dieses Geld verwenden werden. Vegelt's Gott für Ihre Treue, Sie denken immer und immer wieder an uns in weiter Ferne, das gibt uns Mut und Kraft.

Wir sind stets mit Ihnen in tiefer Dankbarkeit verbunden

Ihre Soeur Therese Jacqueline und Las Granjas Familie“


Polizei übergibt „erwurstete“ Spende


26.03.09 - Anläßlich einer kleinen Feierstunde überreichten die Angehörigen des Freizeit- und Kulturvereins der Polizeidirektion Leonberg Pfarrer Pitzal 5.000 Euro.

Dieses Geld haben die Familienangehörigen während der Krippenzeit mit ihrem Stand vor der Kirche im wahrsten Sinne erwurstet. Tausende Würste wurden gebraten um den Krippenbesuchern eine Stärkung zu geben.

Mit dem Geld soll in Palästina geholfen werden. In Bethlehem sind es Findelkinder, in Palästina Menschen, die durch den Krieg alles verloren haben.


Verheerende Bilder aus dem Gaza-Streifen



19.03.09 - Wenn auch Pfarrer Pitzal zusammen mit Pfarrer Kloos, der jetzt in diesen Tagen die Vorbereitungen für die Trauerfeier in der Borromäuskirche in Winnenden vorzunehmen hat, nicht in den Gaza-Streifen einreisen durften, hatten die beiden immer wieder telefonischen Kontakt zu Pfarrer Manuel Musallam.

Er hat sich in der Zwischenzeit per e-mail bedankt für das Geld, das die beiden dem Patriarchen in Jerusalem geben konnten und der es auf besonderen Wegen in den Gaza-Streifen hineinbrachte. 
Pater Manuel schickte nun nach Renningen einen ausführlichen Bericht mit vielen erschütternden Bildern. Die Bilder zeigen ein einziges Grauen und Schrecken. Die menschliche Würde verbietet es, diese schrecklichen Bilder zu zeigen. 

Inzwischen konnte von Renningen über das Krippenopfer in den Gaza-Streifen 20.000 € geschickt werden. Der Patriarch wird bei seinem Osterbesuch die Hilfe überbringen. Die Hilfe kommt direkt an und alle, die sich die Frage gestellt haben, können ganz sicher sein, dass hier Menschen etwas zukommt, die durch die Bomben in unsagbares Leid gerissen worden sind. Insgesamt gab es 1.300 Tote und der Patriarch meinte, es gäbe fast keine Fenster mehr in den Häusern. Die Detonationen haben alles zerstört.

 


Bericht aus dem Gaza Streifen



12.3.09 - Zusammen mit dem stellv. Dekan Ulrich Kloos (Backnang) wollte Pfarrer Franz Pitzal Anfang März das diesjährige Krippenopfer direkt zu den betroffenen Menschen nach Gaza bringen.

Trotz eines Empfehlungsschreibens des lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Fouad Twal, und stundenlangem Warten an der Grenze durften die beiden Pfarrer nicht in den Gaza-Streifen einreisen. Selbst der Patriarch, der unmittelbar nach dem Krieg Gaza aufsuchen konnte, hat erst für Ostern wieder eine Einreisegenehmigung. Dann wird er persönlich auch die Hilfe aus Renningen den Menschen überbringen, die jetzt in den zerschossenen Häusern leben.

Auch Schwester Sophie in Bethlehem ist es nicht erlaubt, Kinder aus dem Gaza-Streifen medizinisch zu versorgen. Die Grenze ist eine unüberwindliche Hürde, selbst für die Ärzte. Der Schwester wurden im letzten halben Jahr 21 Babies in Schuhkartons vor die Haustüre gestellt. Eine Mutter, die ein uneheliches Kind zur Welt bringt, wird nach islamischem Recht getötet. Die Schwester kümmert sich um diese Kinder, die nirgendwo registriert sind, sie sind namenlos, es gibt für sie keine Eltern.

Zu einem Besuch in der Geburtskirche in Bethlehem reichte es den beiden Pfarrern nicht, das Vorbeifahren sollte genügen. Um so schockierender aber die etwa 6 m hohe Mauer, mit der das palästinensisch verwaltete Behtlehem von Israel getrennt wird. In großen Lettern steht an der Mauer „Ich bin ein Berliner“. Lediglich Ausländer haben die Möglichkeit, die Geburtsstätte Christi zu betreten. Wie ein Lindwurm, ähnlich der chinesischen Mauer, schlängelt sich das mächtige Mauerwerk durch das Land.

Es scheint, als ob es in naher Zukunft in diesem Land keinen Frieden geben kann. Die Menschen sind Hass erfüllt. Am letzten Tag des Aufenthaltes der beiden Pfarrer wurde ein Palästinenser auf offener Straße von einem Taxifahrer erschossen. Der Rundfunk meldete „Man kann dem Taxifahrer nur dankbar sein.“ Menschen Verachtendes ist all überall zu verspüren. Sowohl Schwester Sophie in Bethlehem wie auch den Kindern bei den Borromäer Schwestern in Jerusalem konnte Pfarrer Pitzal mit Bargeld helfen. Die Hilfsaktionen sollen aber noch weitergehen.


Aushilfsdienst in einem Land der Dritten Welt

15.1.09 - Wer von den Jugendlichen (nach dem Abitur) interessiert ist an einem Auslandseinsatz, möge sich an das Katholische Pfarramt wenden.


Volontär in Jerusalem

15.1.09 - Die Schwestern in Jerusalem, zu denen wir seit vielen Jahren Kontakte pflegen, suchen für einige Zeit einen Mitarbeiter, der sich vor allem um die Heizanlage des Hauses kümmern kann. Wer Interesse hat, melde sich bitte im katholischen Pfarramt.


Engel aus Bolivien

9.12.08 - Einfache Campesinos haben uns Engel geschnitzt. Ein jeder ist ein Unikat. Gleichzeitig ist es auch eine Hilfe für die einfachen Bauern aus Bolivien.
Sie werden nach den Gottesdiensten angeboten. Jeder Engel kostet 8 Euro.


Ein Hilferuf aus Tansania

9.12.08 - Schwester Irmgard schreibt uns:
Bei uns in Moshi am Fuße des Kilimandjaros versorgen wir 59 Kinder. Die Baby-Schicksale werden immer trauriger. Mütter verlassen ihre Kinder im Krankenhaus. Oft sind diese Mütter zu jung oder sie haben eine Neurose. Ein Baby wurde unter der Hecke gefunden, ein anderes auf der Straße, wieder ein anderes wurde nackt mit der Plazenta noch verbunden im Busch gefunden. Es war so schwach, dass wir ihm etwa 3 Wochen lang Milch mit dem Löffel geben mussten, da es nicht fähig war, selbst zu saugen. Einige Kinder werden von den Vätern gebracht, weil die Mütter verstorben sind.

Wer zu Weihnachten hier helfen möchte, überweise seine Spende auf das
Konto der Katholischen Kirchengemeinde Renningen,
Volksbank Region Leonberg, BLZ 603 903 00,
Konto 70 415 013,
Stichwort „Babyhilfe Tansania“.


Neues aus Georgien

1.10.08 - Aus Georgien ist ein CVJMler vergangene Woche zurückgekehrt. Er besuchte auch den orthodoxen Bischof von Gori. Hier sollen für Flüchtlinge drei Häuser der Begegnung geschaffen werden, die es nun einzurichten gilt. Matthias Hettinger besuchte auch die Flüchtlinge, die jetzt in den Zelten in banger Erwartung des nahenden Winters sind. Schnelle Hilfe ist notwendig.
Außerdem brauchen noch an die 50 Kinder einen Schulranzen. Einer kostet 10 €.


Neues aus Armenien

1.10.08 - Aus Eriwan war der Leiter der Suppenküche, Moses, bei uns. In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Baden-Württemberg, der katholischen und evangelischen Kirche in Schwäbisch Gmünd wird eine Suppenküche für 700 Personen eingerichtet. Um selbständiger zu werden, konnte dort eine Bäckerei eingerichtet werden. Pfarrer Pitzal hat dort zusammen mit Pfarrer Schreiter diese Bäckerei aufgesucht. Von Renningen konnten ihm nun 1000 € für eine Teigknetmaschine übergeben werden.


Neues aus Nepal

1.10.08 - In dieser Woche besuchte Bischof Sharma aus Katmandu, der Hauptstadt Nepals, Renningen. Dieses Land ist in große Wirren gestürzt, nachdem die Monarchie abgeschafft wurde. Seit vielen Jahren gibt es zu ihm Beziehungen von Renningen aus. Ein Kinderheim wurde von uns eingerichtet, das zum Teil von den Maoisten wieder zerstört wurde. Zur Bischofsweihe erhielt er von Renningen ein einfaches Bischofskreuz.


Pfarrer Pitzal in Georgien


Bischof von Gori

Zerstörte Straßenflucht in Gori

Zusammen mit Pfarrer Schreiter war Pfarrer Pitzal Mitte August 2008 in Armenien und Georgien.

Die Reise war schon lange geplant, beide Pfarrer sind aber dann in die verheerenden Kriegsgeschehen hineingekommen.

Zu Fuß haben sie die Grenze von Armenien nach Georgien überschritten, selbst der Rückflug von Tiflis war noch unklar. In Georgien hatten sie die Möglichkeit, verschiedene Flüchtlingslager aufzusuchen. Ergreifende Schicksale wurden ihnen geschildert. Die meisten der 170.000 Flüchtlinge stehen vor dem Nichts. Man möchte sie aus der Hauptstadt Tiflis aufs Land bringen. Die Sportstätten und Schulen, wo sie zur Zeit noch untergebracht sind, werden wieder anderweitig benötigt.

Zwei Tage nach Abzug der Russen war es den beiden Pfarrern möglich, nach Gori zu kommen. Nur wenige Meter vom Geburtshaus Stalins schlugen die Granaten in die Häuser ein. Unter den Trümmern lagen noch Tote. Der orthodoxe Bischof von Gori nahm sich Zeit für die beiden Deutschen und erläuterte ihnen die Situation. Er möchte für die traumatisierten Menschen drei Häuser einrichten. Die beiden Priester sagten ihm Hilfe zu. Der katholische Bischof von Tiflis war darüber sehr erfreut, ist dies doch ein erneutes Zeichen der Ökumene, die in Georgien zwischen orthodoxer und katholischer Kirche unbedingt eine Förderung braucht.

Wer helfen möchte, überweise seinen Beitrag auf das Konto der Kath. Kirchengemeinde Nr. 70 415 013 bei der Volksbank Region Leonberg, BLZ 603 903 00, mit dem Vermerk „Georgien“.

Lesen Sie auch unter » Presse-Echo die Berichte der Leonberger Kreiszeitung.


Kinder der Welt


Das Landratsamt Böblingen hat auch in diesem Jahr wieder Gelder für Projekte in der Dritten Welt zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, die Lebensverhältnisse von Menschen aller Schichten zu verbessern Der Landkreis will die Förderung von Projekten der verschiedenen Gemeinden damit anerkennen und unterstützen. Die gegebene Hilfe soll das, was von den Gemeinden geschieht, noch verstärken.

Schwerpunkt der Renninger Hilfe ist die Unterstützung von Kindern. In diesem Jahr geht die Hilfe nach Quito in Ecuador, wo die Küche eines Kinderheims dringend renoviert werden muss, nach Sarghoda in Pakistan, wo neue Schulräume gebaut werden und nach Menongue in Angola, um dort die Trinkwasserversorgung zu sichern.

Kreiskämmerer Arte Georg Dittmar übergab am 3. Juli 2008 die Spenden an 20 verschiedene Gemeinden in der Mildred Scheel Schule. Zu diesem Anlass wurden in den Räumen der Schule die Bilder „Kinder der Welt“ von Max Holdenried ausgestellt. Schüler hatten mit aktuellen Beiträgen eine festliche Umrahmung für die Übergabe der Gelder geschaffen.

Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung vom  Landratsamt Böblingen.


Im unbekannten Land Transnistrien


Schule in Tiraspol

Leninstatue

Wer kennt dieses Land schon zwischen Moldawien und der Ukraine? Pfarrer Franz Pitzal reiste mit Dekan Schreiter aus Gera Anfang Juli 2008 über die Hauptstadt Moldawiens Chisinau nach Tiraspol in der Region Transnistrien. Was den beiden dort begegnete, ist für unsere Welt fast unvorstellbar. Ein kleiner Landesteil, der zwar zu Moldawien gehört, aber eine eigene Währung, eine eigene Regierung, eine eigene Flagge und vor allen Dingen aber eine der schärfsten Grenzkontrollen hat. Dieses Land ist noch ganz bestimmt von der Sowjetunion.

Vor dem mächtigen Parlamentsgebäude, auf dem die rot-grün-rote Flagge des Landes weht, steht die derzeit noch größte Lenin-Figur der Welt mit etwa 30 m Höhe. Die Straßen sind leer gefegt.

„Was tut man in diesem Land? „Wie kommt man dort überhaupt hin?“, so wurde Pfarrer Pitzal immer wieder gefragt. Der Weg dorthin führte über den Bischof von Chisinau. Er hat in Tiraspol einen Vertreter. Die katholische Kirche dort baut seit Jahren an einem Sozialzentrum, einer Kirche und einer Jugendbegegnungsstätte. Noch mehr aber faszinierte die beiden Priester das Kinderheim inmitten der russischen Plattenbaustadt. Die bis zu 20stöckigen Häuser sind total heruntergekommen und, was noch viel schlimmer ist, die vielen Kinder, die der Straße ausgesetzt sind. In diesem Kinderheim gibt es Platz für 60 Kinder. Sie werden versorgt, bekommen täglich ein Essen und viele von ihnen haben hier ihre Bleibe gefunden. Hier möchten die beiden Besucher aus Deutschland helfen.

Aber auch in Chisinau, der Hauptstadt der einstigen russischen Moldaurepublik, wo Breschnew Ministerpräsident war, hat die katholische Kirche ein vielfältiges soziales Aufgabengebiet aufgegriffen. Im Sozialzentrum, das Bischof Anton Cosa errichtet hat, gibt es Platz für viele Jugendliche, angeschlossen ist ein Altenzentrum. In der Suppenküche werden jeden Tag 700 Essen an Hungernde ausgeteilt. Es gibt ein kleines Seminar in diesem Haus sowie eine Bäckerei für die Speisen, die täglich ausgeteilt werden. Aber auch draußen im Land in Stauceni, unweit der Hauptstadt, wo der aus dem schwäbischen Biberach stammende Klaus Kniffki wirkt, setzt sich die Kirche intensiv für die Menschen ein. Hier wurde ein Obdachlosenheim gebaut und auch hier gibt es eine Suppenküche, die Essen an Hungernde ausgibt.

In der postkommunistischen Welt hat sich sicherlich vieles geändert, doch in Transnistrien scheint alles beim alten geblieben zu sein. Erst jetzt werden die wirklichen sozialen Probleme bekannt, wogegen eigentlich nur die katholische Kirche etwas zur Linderung der Not tut.


Polizei erwurstet 4.000 €


Bei der Krippe 2007/08 in Malmsheim haben die Mitglieder des Freizeit- und Kulturverein der Polizei Leonberg, FKVP, mit ihrem Stand vor der Kirche 4.000 € „erwurstet“.
Mit ihrem Stand hatten sie vielen Menschen, die zum Teil von weit her angereist waren, Stärkung gegeben und Freude bereitet. Viele prominente Besucher haben sich an ihrem Stand eingefunden, Mininsterpäsident Erwin Teufel, Tony Marshall, Polizeipräsident Schimpeler, Fraktionsvorsitzender Mappus und viele andere.

Zum 14. Mal hatte der Polizeiverein diese Aktion durchgeführt und damit insgesamt 35.000 € für Projekte in der dritten Welt erwirtschaftet. Das Geld ging nach Indien, Uganda, Ukraine, Palästina und in viele andere Länder mehr.

Von den 77 Mitgliedern des Vereins haben weit über die Hälfte an Sonn- und Feiertagen und auch an manchen Werktagen diesen Dienst versehen. Mit einem symbolischen Scheck wurde das Geld bei der Jahreshauptversammlung im Ochsen an Pfarrer Pitzal übergeben.


Malmsheimer Schüler sammeln für Indien


Der große Sporttag der Malmsheimer Friedrich-Silcher-Schule brachte Hunderte von Schülern mit ihren Eltern im Sportgelände von Malmsheim zusammen. Bei einem bunten Treiben mit den verschiedensten Spielen kam Heiterkeit, Freude und Begeisterung auf.

Der Elternbeiratsvorsitzende, Dr. Decker, organisierte das bunte Treiben, gleichzeitig dachte man an die Kinder in Kerala bei Erzbischof Mammen, zu denen seit vielen Jahren schon von der Malmsheimer Schule Verbindungen bestehen.

Mit Hilfe der Firma Hermann GmbH aus Pforzheim sammelten die Kinder 500 €. Die Schulsprecherin übergab unter Beifall aller Schüler einen Riesenscheck an Pfarrer Pitzal mit der Bitte um Weiterleitung. Durch die Stiftung Kinder in die Mitte von Prälat Poll, dem ehemaligen Leiter des Kindermissionswerkes konnte der Betrag noch auf 750 € erhöht werden. Nun sollen die Briefkontakte zwischen der Schule Malmsheim und Indien noch intensiviert werden.


Renninger Orgel in Donezk begeistert aufgenommen



Die kleine katholische Kirchengemeinde der Millionenstadt Donezk/Ukraine nahm Pfarrer Pitzal bei seinem Besuch am 8. Juni 2008 mit großer Freude auf. Die alte Renninger Orgel ist für Katholiken wie auch für viele andere ein großer Gewinn.

Es ist die einzige Orgel, die es in dieser Stadt in einer Kirche gibt. Ein Kirchenkonzert mit Werken von Mozart und Bach, begleitet von Posaunen und Flöten wurde mit großer Begeisterung dem Gast aus Deutschland geboten.

Die Renninger Orgel hat nach Donezk einen Weg von 3.500 km zurückgelegt. Das entspricht fast einem Zehntel des Erdumfangs.

Auch der alte Renninger Tabernakel wurde in die Ukraine gebracht. Er ist in einer kleinen Kirche inmitten des Kohlengebietes untergebracht, wo es kurz zuvor ein großes Grubenunglück gab. In diesem kleinen Kirchlein kommen nur wenige an jedem Sonntag zusammen. Erst nach Beendigung der sowjetischen Zeit können sich jetzt Christen wieder zum Gottesdienst zusammenfinden.


Erzbischof Mammen aus Indien bedankt sich


Bei einem großen Gottesdienst mit dem Kindergarten Wiesenstraße und der ganzen Gemeinde Renningen am 15. Juni 2008 bedankte sich Erzbischof Mammen aus Tiruvalla für die große Hilfe, die von Renningen aus nach der großen Tsunami Katastrophe nach Indien ging. Mit dieser Hilfe konnten 100 Häuser entlang der Küste gebaut werden. Gerne hätte man ihnen den Namen „New Renningen“ gegeben, doch dadurch, dass sich die Neubauten über ein großes Gebiet erstrecken, war dies nicht möglich.

Der Erzbischof besuchte auch die Malmsheimer Schule, hatten doch die Kinder dort an Weihnachten für drei Kinder aus Indien ihre Weihnachtsgabe zur Verfügung gestellt. Mit großer Freude wurde er von der Rektorin Frau Hochmuth und der Klassenlehrerin empfangen. Die Kinder sangen noch ein Lied und hörten aufmerksam einem indischen Märchen zu, dass ihnen der Erzbischof erzählte.

  Website der Erdiözese Tiruvalla