Rückblick

Sternsinger im Schwarzwald


Am Samstag, 6.5.17 erkundeten die Sternsinger als Dankeschön-Ausflug den Nordschwarzwald. Dabei ging es beim Besuch des Baumwipfelpfades Bad Wildbad hoch hinaus über die Schwarzwald-Tannen. Beeindruckt von dem kühnen Bauwerk und den ungewohnten Ausblicken von oben auf den Schwarzwald wanderten alle bis zum höchsten Punkt und genossen die herrliche Fernsicht. Viele Mutige stürzten sich die 55 Meter lange Tunnelrutsche hinab und kamen mit deutlich erhöhtem Adrenalinspiegel und breitem Grinsen unten an.

Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit der Sommerbergbahn, Baden Württembergs höchster Standseilbahn mit schönem Blick auf das Enztal.

Schließlich erkundeten die Sternsinger noch unter der fachkundigen Führung von Pfarrer Pitzal die Ruinenanlagen des ehemaligen Benediktinerkloster St. Peter und Paul in Hirsau.

Vielen Dank Bürgermeister Faißt und Pfarrer Pitzal, die den Ausflug ermöglichten.


Erstkommunion in Malmsheim


„Jesus bewegt uns“ war auch in Malmsheim das Thema der Erstkommunion am Sonntag, den 7. Mai 2017. Große Begeisterung kam bei den Kindern auf, gestalteten sie doch weithin den Gottesdienst selbst mit. So begrüßten sie in bulgarischer und tschechischer Sprache, sprachen die Fürbitten und zum Schluss den Dank. Vor allem aber erklärten sie ihr Festtagsbild, ein Mobile zum Thema „Jesus bewegt uns“, das mit den 5 Zeichen Traube, Kelch, Buch, Ähre und Fisch gestaltet war. An diesen Zeichen brachten sie ihre eigenen Namen an.

In seiner Predigt ging Pfarrer Pitzal diesmal als Wanderprediger quer durch die Kirche auf die Zeichen ein und holte dazu die jeweiligen Dinge aus dem Rucksack heraus.

Mit dem Kommunionopfer werden Kinder in Indonesien unterstützt, denen die Voraussetzungen für eine geordnete Schule fehlen. Außerdem haben die Kinder auch wieder ältere Personen in der Gemeinde besucht und ihnen mit Kuchen von ihrem Festtag eine Freude bereitet.


Erstkommunion in Renningen „Jesus bewegt uns“


Die Erstkommunion am 30.04.2017 in Renningen stand unter dem Thema „Jesus bewegt uns“. Der ganze Gottesdienst wurde in Bewegung umgesetzt. Pfarrer Pitzal hielt seine Predigt in Bewegung durch den ganzen Kirchengang gehend. Über dem Altar hing ein Mobile, das allein schon auf seine Art auf Bewegung hinwies. Es war geschmückt mit den Namen der Kinder auf Ähren, Trauben, einem Buch, einem Kelch und einem Fisch.

Die Kinder und die Gemeinde gaben ihr Opfer, damit Kinder in Indonesien zur Schule gehen können. Es kamen etwa 1.000 € zusammen.

Außerdem überbrachten sie einer älteren Person aus der Gemeinde einen Gruß von ihrem Fest.


Ostermarkt für Hungernde


11.4.17 - Als Einsatz für die verlorene Wette gegen die Sternsinger hat Pfarrer Pitzal mit Hilfe des Renninger Ritterbundes beim Ostermarkt weit über 1000 gebackene Burgtaler, sowie Schokotaler und Burgstecken vom Metzger angeboten. Viele Spenden für die Hungernden im Südsudan wurden dafür ins Körbchen gelegt. Zusammen mit den Spenden für die Palmzweige der Palmsonntaggottesdienste, sowie weiteren Spenden können jetzt 5.000 € über die Comboni Missionare an die Hungernden im Südsudan geschickt werden.


Go(o)d News in Bonifatiuskirche


Am vergangenen Sonntag, 26.3.17 füllte Go(o)d News, ein Chor der ev. Landeskirche, unsere kath. Kirche in der Martin-Luther-Strasse . Das passt ganz gut ins aktuelle Jahr „500-Jahre Martin-Luther“ und  war ein Beispiel praktizierter Oekumene.

Nach einem kurzen Vorprogramm durch Marengomo mit Liedern aus der Messe „Body&Soul“ starteten Go(o)d News ihr Programm mit Liedern wie Saved, We Believe in God, Creed, The Table, My Promise, Wir fallen hin,

Jesus Mitte Meines Lebens, Amazing Grace.

Es war nicht schwierig das begeisterte Publikum zum Mitsingen einiger Lieder anzuregen. Das mit Marengomo gemeinsam gesungene Schlusslied „Total Praise“ war dann sehr ruhig und verhalten und ging vielen nochmals sehr „unter die Haut“.

Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen eindrucksvollen Abend, der uns allen bestimmt recht lange in bester Erinnerung bleiben wird!


Kardinal Kasper aus Rom grüßt die Renninger Kirchengemeinde


Kardinal Kasper mit Organist Vincenz Krol

Kardinal Kasper, der frühere Bischof unserer Diözese feierte am vergangenen Dienstag, 14.3.17 in Rom einen festlichen Gottesdienst im Petersdom, bei der auch unser Organist Vincenz Krol anwesend war.
Zusammen mit 350 Sängern aus unserer ganzen Diözese zelebrierte der Kardinal die heilige Messe. Anschließend traf er sich mit Vertretern der Pilgergruppe im Dom, zu der auch unser ehemaliger Weihbischof Dr. Johannes Kreidler gehörte.
Der Kardinal bat Herrn Krol, Pfarrer Pitzal und der Renninger Kirchengemeinde die besten Grüße aus Rom von ihm zu überbringen. Kardinal Kasper hatte Renningen und die Krippe in früheren Jahren während seiner Bischofszeit besucht und dabei bestens kennen gelernt.


Firmung 2017 mit 800 Gottesdienstbesuchern

In zwei feierlichen Gottesdiensten wurden am Samstag, dem 18.3.17 66 Jugendliche unserer Pfarrei gefirmt. Höhepunkt waren die eindrucksvolle Firm-Predigt und die Spendung des Sakraments durch den Direktor der Diözesan-Caritas, Oliver Merkelbach.
 
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben! Allen voran die Firm-Gruppenleiter, die über Wochen die Jugendlichen sehr gut auf die Firmung vorbereitet haben. Dank an die Band P.U.S.H., die Kinderbetreuung, die Mesnerin, die Kommunionhelfer -  und einfach allen,  die im Vordergrund oder Hintergrund mitgeholfen haben! Dank an die Gebetspaten und Dank an den Vater im Himmel, der unsere Firmvorbereitung und die Gottesdienste reich gesegnet hat!



Firmung am Vormittag

Firmung am Nachmittag

Ökumenisches Chorkonzert


14.3.17 - Die Chöre der evangelischen Petruskirche „Kreuz und Quer“ und „Kantorei“ , der neuapostolischen Kirche und der katholischen Kirche mit der „Männerschola Renningen“ und „Marengomo“ schenkten den vielen Besuchern einen nachdenklichen und besinnlichen Abend inmitten der österlichen Bußzeit.
 
Die Initiatoren dieses Konzertes waren Scholaleiter Vincenz Krol und der Kantor und Chorleiter der evangelischen Kirchengemeinde, Roland Gäfgen. Der Marengomo-Chor wurde geleitet von Nicola Queitsch. Weitere Leiter waren Jens Dirnberger, Frank Reith und Jochen Wieland.

 
Anschließend traf man sich noch zum gemütlichen Beisammensein und gegenseitigen Austausch im Bonifatiushaus.


Gregorianische Gesänge begeisterten


14.3.2017 - Die Bonifatiuskirche war brechend voll als die bulgarische Gruppe „The Gregorian Voices“ in den verschiedensten Sprachen, allen voran Latein, ihre gregorianischen Gesänge vortrugen. Ohne Verstärkung und ohne Instrumentalbegleitung füllten sie mit ihren Stimmen machtvoll den Kirchenraum.


Sternsinger beim VfB Stuttgart


Auf Initiative von Pfarrer Franz Pitzal konnten die Renninger Sternsinger Freitag, 10.3.17 das Spiel VfB Stuttgart - VfL Bochum in der Mercdes-Benz-Arena in Stuttgart besuchen. Für viele der jungen Teilnehmer war es das erste Mal, dass sie ein Fußballspiel live im Stadion erlebten. Dementsprechend waren die Kinder beeindruckt von der Atmosphäre und den vielen Fans. Das Spiel selbst und das Ergebnis gerieten da fast schon zur Nebensache. Alles in allem ein gelungenes Dankeschön für die Sternsinger.
 
Übrigens fördern das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und die DFB-Stiftung Egidius Braun seit 1996 gemeinsam Projekte für Not leidende Kinder in verschiedenen Teilen der Welt.


Sternsinger aus Irak und Afghanistan


11.1.17 - Unter den fast 100 Sternsingern Renningens und Malmsheims waren auch einer aus dem Irak, ein anderer aus Afghanistan, wie das Bild es zeigt, das an der Krippe in der Martinuskirche Malmsheim gemacht wurde. Außerdem war ein Sternsinger aus dem Senegal mit dabei und einer, der im letzten Jahr noch in Japan als Sternsinger unterwegs gewesen war.

Bürgermeister Faißt sandte vor dem Rathaus die Renninger Sternsinger aus. „Ihr seid wahre Friedensbringer!“, rief er den Sternsingern zu. Pfarrer Pitzal wettete, dass die Sternsinger in diesem Jahr keine 35.000 Euro ersingen werden. Wenn er die Wette verliert, wird er in Anlehnung an das Thema der Krippe „Ein feste Burg ist unser Gott“ 1.000 Burgtaler und Burgstecken beim Ostermarkt verkaufen. Die Aktion ist noch nicht ganz abgeschlossen, es scheint aber denkbar knapp zu werden.

 


Martinus sammelt für Winterschuhe - Friedensreliquiar zum Martinusfest


Feuershow

Mantelteilung

17.11.16 - Das Martinusfest in Malmsheim hebt sich von vielen anderen wesentlich ab. Schon beim Gottesdienst am Morgen, gestaltet von den Scholaren in einer festlich geschmückten Kirche, gingen in der Predigt vier Vertreter der Gemeinde auf die Wesenseigenschaften des Martinus und deren Bedeutung heute ein: teilen, Gemeinschaft schaffen, unterwegs sein, Mut haben . In Malmsheim beschenkt man sich in jedem Jahr zum Martinusfest selbst. In diesem Jahr ist es ein Friedensreliquiar, ein Segensgegenstand mit einem kleinen Kreuz aus Jerusalem. „Wenn in Jerusalem Frieden herrschen würde, so gäbe es diesen weltweit.“ – so meinte Pfarrer Pitzal bei der Segnung dieses Reliquiars.
 
Das Mittagessen gab es dann in der Schulturnhalle und es folgte ein buntes Programm mit Darbietungen des Harmonika Spielrings Malmsheim, der Renninger Schlüsselgesellschaft und der Sprachbehindertenschule in Calw.
 
Höhepunkt war zweifelsohne der Martinusritt mit hunderten von Kindern mit ihren Laternen, Familien und Angehörigen. Am Rankbach, inmitten des Ortes, gab es dann eine atemberaubende Feuerschau von der Gruppe Seraphim. Die Bühne am Rankbach eignet sich dafür in besonderer Weise, die nächtliche Atmosphäre gab für alle ein unvergessliches Stimmungsbild ab.
 
Martinus zu Pferd ritt dann, begleitet von Bläsern vom Musikverein Malmsheim am Altenzentrum vorbei zur Kirche, wo die Martinusspatzen mit einem eindrucksvollen Musical die Mantelteilung mit ihren Liedern ins heute übertrugen.
 
Martinus und der Bettler sammelten dann nicht für einen Mantel sondern für Winterschuhe in der Ostukraine. Charkiw liegt noch immer mitten im Auseinandersetzungsgebiet des Weltgeschehens. Bischof Stanislaus möchte mit diesem Geld für Kinder Winterschuhe anschaffen, wird doch der Winter dort sehr kalt und hart.


Auftakt zum Firm-Kurs


Ein eindrucksvolles Wochenende in München vom 4.-6.11.16 bildete den Auftakt zum diesjährigen  Firm-Kurs, der ab jetzt in wöchentlichen Gruppenstunden erfolgt.

44 Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren erlebten in der bayrischen Landes-Hauptstadt die volle Vielfalt der katholischen Kirche. Mit Gemeindereferent Felix Lipp, Sabine Dreschmann und drei  Studentinnen erfuhren die Firmlinge ein geistliches Programm, Freizeit-Spaß und eine gute Gemeinschaft. 

Zum Programm gehörten Begegnungen mit Mitgliedern der Orden der Jesuiten und der Salesianer, mit dem Dom-Diakon der Münchner Kathedrale, mit Mitgliedern der geistlichen Bewegung der Charismatischen Erneuerung  und Teilnahme am Lob-Preis-Gebet dieser Gemeinschaft sowie der Mit-Feier des Eröffnungs-Gottesdienstes des Bonifatiuswerks zum Diaspora-Sonntag mit dem Münchner Kardinal Reinhard Marx, mehreren Bischöfen aus Nord- und Osteuropa, dem Sänger Patrick Michael Kelly und der Jungen  Domkantorei. Beim Auszug aus dem Dom wendete sich der Kardinal zwei unserer Firmlinge zu und segnete sie persönlich.

Den ganzen Gottesdienst kann man unter  www.domradio.de unter "video" auch zu Hause noch einmal ansehen.

Die nächste Begegnung aller Firmlinge findet beim Diözesanen Jugend-Sonntag am 27. November statt. Die Firmlinge feiern mit den Jugendlichen der KJG, die den Jugendgottesdienst und auch das sich anschließende Mittagessen vorbereiten und gestalten.  Die Familien der Firmlinge sind dazu herzlich eingeladen. 

Auch beim Martinusfest  sind Firmlinge im Einsatz im Tisch-Dienst und bei der Kinder-Betreuung.


Es war wieder ein phantastischer Kinderbibeltag 2016!

Zum Thema "Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen" haben sich am 22.10.16 fast 100 Kinder im St. Martinus Gemeindezentrum in Malmsheim versammelt.

In Gruppen und beim Stationen-Spiel durch Malmsheim haben wir erfahren, wie Gott uns Kraft gibt, Mauern zu überwinden.

Wir danken nochmals allen Kindern und ihren Eltern, sowie den vielen engagierten Helfern, die diesen Kinderbibeltag möglich machten!

Das Kinderkirch-Team





CleBoRa auf dem Weg - Gemeinsame Klausur der Kirchengemeinderäte der Seelsorge-Einheit


Einen ganzen und einen halben Tag haben sich die Mitglieder der Kirchengemeinderäte aus Renningen (und Malmsheim), Rutesheim (und Perouse), Weissach (und Flacht) und die hauptamtliche Verantwortlichen am 08. und 09. Oktober 2016 im Gemeindehaus St. Raphael getroffen. Sich gegenseitig kennenlernen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken und miteinander nach vorne schauen – das waren die Hauptanliegen.

Bestens begleitet von Monsignore Martin Fahrner (Tübingen) und Clemens Dietz (Reutlingen) als Moderatoren wurde vor allem der Samstag zu einem teilweise kontroversen und spannenden, insgesamt sehr produktiven Austausch genutzt. Im Plenum und in wechselnden Kleingruppen wurden Themen und Anliegen gesammelt und bearbeitet.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, ebenso für die geistlichen Impulse. Ein gemeinsamer Gottesdienst am Samstagabend durfte ebenso nicht fehlen wie der anschließende Abend der Begegnung mit vielen Gesprächen untereinander.

Am Ende bestand Einigkeit: es hat sich gelohnt – wir sind auf dem Weg!


Dank für 40 Jahre Kirchenpflege


Pfarrer Pitzal bedankt sich bei Doris Wagner

Marengomo, Martinusspatzen und Schola Malmsheim

4.10.16 - In einer würdigen Feier in einer gut gefüllten Kirche hat die Kirchengemeinde Frau Doris Wagner für ihren 40-jährigen Kirchenpflege-Dienst in der Gemeinde gedankt.
 
n seiner Ansprache hob Pfarrer Franz Pitzal aber auch die anderen Aktivitäten hervor, mit denen Doris Wagner die Gemeinde mitgestaltet: Betreuung und Versorgung der beiden Gemeindehäuser, das Herrichten der Mittagessen und Kaffeenachmittage der Senioren, Außengestaltung der Martinuskirche, Mitarbeit an der Liobahütte, Organisation für Küche und Betreuung an der Krippe und die Abrechnungen für die Franz-Pitzal-Stiftung Renninger Krippe.

Bürgermeister Wolfgang Faißt dankte ihr im Namen der Stadt Renningen für den Dienst, der über die Kirche auch in das Stadtleben hineinwirkt.
 
Chöre und Musikgruppen der Kirchengemeinde umrahmten die Feier: die Schola Malmsheim, der Marengomo-Chor, die Martinusspatzen, Vincenz Krol und Gisela Kull an der Orgel, Dieter Österreicher an der Trompete. Im Anschluss trafen sich alle im Gemeindesaal, wo langjährige Mitarbeiter und Weggefährten von Doris Wagner ein abwechslungsreiches Essen zusammengestellt hatten.


Gelungenes Gemeindefest

27.09.16 - Das Gemeindefest rund um das Bonifatiushaus wurde zu einem besonderen Erlebnis für alle. Viele haben mitgeholfen in der Küche, bei der Organisation, der Gestaltung des Gottesdienstes, Spielstraße, Quiz, Musik, spontan auf der Aktionsbühne, Hüpfburg, Tanzcafé, Kuchen- und Dessertspenden und vieles mehr.

Allen herzlichen Dank!





GospelDay in Renningen



Der weltweit organisierte offizielle GospelDay wird nur noch jedes zweite Jahr veranstaltet. Wir wollten uns aber diese Möglichkeit einige  Leute anzusprechen nicht entgehen lassen und haben an der bereits geplanten Veranstaltung festgehalten.  

Am Samstag, 17. September 2016 haben wir in Renningen „unseren“ GospelDay gestaltet. Das Wetter war uns entgegen der Vorhersagen wohl gesonnen und wir sind deshalb nach dem Einsingen in der Petruskirche spontan auf den Ernst-Bauer-Platz umgezogen. Hier hatten wir eine gute Stimmung, interessierte Zuhörer und  konnten mit unseren Liedern einige Leute erreichen.

Unser Klemens hat neben der musikalische Leitung auch souverän moderiert und einige Gedanken zu den einzelnen Liedern einfliessen lassen. Schlüssellieder  der vergangenen Jahre und gängige Gospellieder wechselten sich ab.

40 SängerINNen starteten mit dem Schlüssellied des letzten Jahres We Are Changing The World. Der Text ist aktuell geblieben und passt sehr gut zur Situation der vielen Flüchtlinge. Jeder Einzelne kann in seinem Umfeld dazu beitragen die aktuelle Situation zu verbessern. Persönliche Hilfsbereitschaft wird mit innerer Zufriedenheit belohnt.

Die eingegangenen Spenden von 181 € werden an ASYL21 zur Unterstützung der Flüchtlinge weitergegeben.
Vielen Dank an alle SängerINNen, die aktiv teilgenommen und  an alle Zuhörer, die Interesse gezeigt haben. „Danke“ auch an alle Spender.
Ein besonderes Dankeschön an Klemens für die musikalische Leitung, sowie an alle instrumentalen Begleiter:  Petra (Keyboard),  Thomas (Cayon) und Mike (Gitarre).
Wir alle hatten eine bestimmte Zeit  zum Innehalten und Nachdenken. 

Ich freue mich auf den nächsten GospelDay am 16. September 2017, der dann wieder offiziell und weltweit stattfinden wird.
Erwin


Reise ins Licht – Burgundfahrt der Gemeinde


8.9.16 - In der letzten Augustwoche reiste eine große Gruppe Jugendlicher und Erwachsener aus Renningen und Rutesheim ins französische Burgund.

Am Montagmorgen ging es los (für manche deutlich zu früh) und wir steuerten unser erstes Ziel, die Abbaye de Fontenay an. An dieser romanischen Klosteranlage lernten wir die Spiritualität und die Lebensform der Zisterzienser kennen. Abends bezogen wir unser Hotel und genossen ein erstes Mal das ausgiebige und leckere Menü. Der nächste Tag führte uns ca. 17 km zu Fuß durch die südburgundische Landschaft, an Ruinen, Kirchen und Burgen vorbei, über Kuhweiden (zum Glück hatten wir unseren Ingenieur dabei, der die Weidentore öffnen konnte), durch lichte Wälder und über eine Furt. Nachdem es an diesem Tag richtig warm war, freuten wir uns abends alle sehr auf den Pool im Hotel.

Am Mittwoch stand Cluny auf dem Programm. Diese beeindruckende Klosteranlage existiert leider nur noch in kleinsten Teilen, wurde jedoch durch einen 3-D-Film wieder lebendig und somit vorstellbar. Der nächste Tag wurde vor allem für die Jugendlichen zum Höhepunkt der  Reise: wir besuchten Taizé. Während die jüngeren Teilnehmer voll ins Tagesgeschehen eintauchten, genossen die Älteren die Ruhe und Atmosphäre dieses besonderen Ortes.

Nachdem uns der Freitag weitere Aspekte der mittelalterlichen Spiritualität und der burgundischen Landschaft nahe brachte, ging es am Samstag schon wieder zurück Richtung Deutschland. Den Abschluss und einen weiteren Höhepunkt der Reise bildete der Besuch von Vézelay. Hier durften wir am Gottesdienst der Monastischen Gemeinschaft von Jerusalem teilnehmen und konnten dabei die phänomenalen Lichtverhältnisse dieser Basilika beobachten. Spätabends sind wir alle wohlbehalten wieder zu Hause angekommen


Tagesfreizeit an der Liobahütte 2016


Herzlich Willkommen im Märchenwald hieß es für 10 Kinder am sonnigen 8. August.

Die Kinder verbrachten 5 tolle Tage mit spielen, basteln, singen, sägen und malen. Es wurden mit großer Begeisterung Freundschaftsbändchen, Schwerter, Zauberstäbe und Seelenbretter gebastelt und bemalt.

Was natürlich nicht fehlen durfte war eine Schnitzeljagd, bei der zum Glück kein Schnitzel sondern ein Schatz gejagt wurde. Am Freitagvormittag haben wir eine Andacht mit Fürbitten und einem kleinen Schauspiel gehalten.

Der Abschied von dieser schönen Woche war am Freitagnachmittag, an dem wir den Eltern ein wenig  von unseren gebastelten Sachen und unsere Gruppentiere zeigen konnten. Wir hatten auch ein kleines Unterhaltungsprogramm vorbereitet.

Einen herzlichen Dank an unser Kochteam für die gute Versorgung, an die Eltern für ihre leckeren Kuchen-spenden, an die Gruppenleiter für die tolle Betreuung und an Ines Pfeffer für die Organisation und Gesamtleitung.

Die Gruppentiere sind im Vorraum der Kirche in Renningen bis zum Ende der Ferien ausgestellt.


Lioba-Zeltlager unterwegs im All


2.8.16 - Die Reise durchs Weltall, die in diesem Jahr die 37 Kinder des Ferienprogramms  und ihre 12 Betreuer am Montag  auf der Lioba-Hütte am Renninger Bergwald angetreten haben,  verlief bisher ohne Zwischenfall. Bei Redaktionsschluss am Dienstag waren die Kids frisch auf dem Mars gelandet - auf der Suche nach der geheimnisvollen Prinzessin. Diese war vermutlich in den Weiten des Alls in der Gefahr, auf Nimmer Wiederkehr in ein schwarzes Loch zu fallen. Sie gilt es zu retten!

Weitere Stationen werden Jupiter, Saturn und Merkur sein. Auch dort  warten einige Überraschungen und Herausforderungen auf die Teilnehmer, die sie jedoch mit Engagement und Teamgeist anpacken werden.

Danke den Eltern, die die Crew - neben der vorzüglichen Lagerküche der beiden  "Sterne-Köche"  Verena und Lukas - mit zusätzlichen Kuchenspenden verwöhnen. Den daheim gebliebenen Eltern wünscht die Crew eine schöne Erdenzeit!


White Dinner


28.07.16 - Mit einem leckeren Buffet auf liebevoll dekorierten Tischen, natürlich alles in Weiß gehalten, feierte der Frauenbund Renningen sein diesjähriges Sommerfest auf der Lioba Hütte. Das Wetter hat mitgespielt und allen einen herrlichen lauschigen Abend geschenkt.

Für beste Stimmung sorgten zudem sportliche Einlagen, gemeinsames Singen sowie die immer wieder gern gehörten Geschichten vom Äffle und seinem Pferdle.

S`isch so a scheena Abend gwä ond s`hot älle so guat g`schmeckt!

Herzlichen Dank für die tolle Vorbereitung und an alle, die gekommen sind.


Ausstellung 1700 Jahre Martin von Tours beendet


13.07.16 - Wie es der Name nahelegt, ist die "Wanderausstellung" "1700 Jahre Martin von Tours", die in den zehn vergangenen Tagen in der Martinuskirche in Malmsheim zu sehen war, inzwischen auf dem Weg zu nächsten Station.
Eine gut besuchte erlebnisreiche Eröffnungsfeier fand am "Johannistag" , dem 24. Juni statt.
 
Die Ausstellung war Ziel von vielen Schulklassen und Kindergarten-Gruppen - insgesamt mehrere Hunderte Kinder - die von Macra Joha, der Dekanats-Beauftragten für Schule und Gemeinde und von Gemeindereferent Felix Lipp durch die Ausstellung geführt wurden. Auch Gruppen Erwachsener aus dem Dekanat und der nahen und weiteren Umgebung besuchten die Ausstellung, die an den Wochenenden auch für Einzelbesucher geöffnet war.
 
So wurde das Leben und Wirken des Heiligen Martin von Tours, den man wahrhaft als "europäischen Heiligen" bezeichnen kann, vielen kleinen und großen Menschen wieder vergegenwärtigt und seine Wirkmacht bis in unsere Tage ist neu aufgeleuchtet - so wie die Laternen der Kinder am Martinstag die Dunkelheit erhellen.
 
In Martin von Tours sind symbolhaft die Werte des christlichen Abendlandes vereinigt: Sorge um die Not anderer, Offenheit für alle Menschen, Einsatz für das Leben von Verfolgten - und dies alles gegründet in einer tiefen Beziehung zu Jesus Christus, aus der heraus aus dem ehemaligen römische Soldaten und Offizier Martinus ein Botschafter des Friedens und der Barmherzigkeit geworden ist.


Live dabei im Bonihaus


Am 21.6.16 waren einige Sternsinger im  Bonifatiushaus zum Fußball schauen versammelt.
 
Ausgestattet mit Tatoos, Fahnen etc. wurde die deutsche Mannschaft lautstark angefeuert!
 
Gegen den Hunger gab es leckere Pizza, gespendet von unserem Bürgermeister Herrn Faißt.
 
Auch Pfarrer Pitzal war gekommen und so stand dem Sieg nichts mehr im Weg.
 
Vielen Dank an Herrn Faißt für die leckere Pizza, an Familie Vogelmann für die tolle technische Unterstützung und Frau Pfeffer für die Organisation.


Marengomo auf Reisen


Am Wochenende 10.-12.6.16 machten sich einige Sängerinnen und Sänger auf nach Aalen in eine Jugendherberge.

Am Freitagabend war noch wunderbares warmes Wetter, das gleich zum Grillen im Hof genutzt wurde.
Nach einem leckeren Frühstück stand Samstag eine Chorprobe an. Die mitgereisten Angehörigen hatten in der Zeit ein bissle Freizeit.

Der Samstag war vormittags leider total verregnet, trotzdem machte das anschließende Stadtspiel allen Beteiligten viel Spaß. Mit Feuereifer wurden die Standorte der Gebäude(teile) auf den Fotos in der gesamten Innenstadt gesucht und in der Karte eingetragen.

Nach dem Mittagessen trafen sich alle wieder am "Tiefen Stollen" etwas außerhalb von Aalen. Mit Mäntelchen und Helm ausgerüstet ging es dann 400m mit einer Grubenbahn in den Stollen hinein.

Für manche war das ein wenig gruselig. Wir bekamen aber von unserer tollen Führerin die Zusicherung, dass sie schon sooo viele Leute wieder  gesund aus dem Stollen herausgebracht hätten. Um die Freude auszudrücken, dass wir wieder heil ausfahren durften, sangen wir dabei aus voller Kehle.

Am Abend kamen so manch verborgene Talente im Spiel “Yes I can“ zutage. Manche sagten ein Gedicht auf, manche sangen ein Lied oder spielten Glockenspiel, auch gab es einen Jongleur und besonderes Marmeladenbrot zum Kosten. Besonders interessant war die Sprachvielfalt (Fränkisch, Sächsisch, Französisch, Althochdeutsch!).

Am Sonntag, nach viel zu frühem Aufstehen, sangen wir in einem Stadtteil von Aalen im Gottesdienst. Dabei durften wir viel Freude erleben und auch weitergeben. Beim anschließenden Stehkaffee kamen wir mit einigen Gemeindemitgliedern nett ins Gespräch.

Nach dem Mittagessen war das Chorwochenende leider schon vorbei!

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen des Wochenendes beitragen haben, besonders Michaela und Klaus


Wochenende der Minis von CleBoRa


Am Wochenende 3.-5.6.16 machten sich die Minis von Renningen, Malmsheim, Rutesheim und Weissach auf zum berühmt-berüchtigten Mini-Wochenende. Die Unterkunft war in der Nähe von Rottenburg, im Haus Kalkweil – ein umgebauter Schafstall.

Trotz des schlechten Wetters war die Stimmung super, das Essen echt lecker und das Programm gut geplant und interessant. Besondere Highlights waren wie immer der gemeinsame, bunte Abend und am Sonntag die selbst gestaltete Andacht (da wir leider wegen Starkregen nicht in den Rottenburger Dom konnten).

Einziger Wermutstropfen: die geplante Bootsfahrt auf dem Neckar fiel buchstäblich „ins Wasser“. Ein Grund, wieder mal nach Rottenburg zu fahren!


Die Sternsinger beim Fußball


Am 29. Mai 2016 fuhren wir, 4 gespannte Sternsinger und ein Fahrer, zum Freundschaftsspiel der Herren Fußball-Nationalmannschaft gegen die Slowakei.

Wir 4 hatten das Glück bei einer Verlosung vom Bürgermeister gezogen zu werden.

Das Spiel war ein reines Auf und Ab. Wir waren sehr begeistert in der 8. Reihe zu sitzen, so nah an den deutschen Stars. Die Stimmung im Stadion war unglaublich, auch die wenigen Slowaken konnten richtig laut sein. Es gab auch super Torchancen, leider ein paar mehr für die Slowakei, weshalb diese auch gewann.

Aber nur das und nicht der Regen konnte unsere Stimmung trüben. Denn es sah doch sehr witzig aus, wie die Spieler über den Rasen gerutscht sind.

Deshalb war die Stimmung auf der Rückfahrt auch weiterhin ausgelassen. Ein tolles Erlebnis mal bei der Nationalmannschaft zuzuschauen.

Dank der Egidius Braun Stiftung konnten die Sternsinger dabei sein.


Fronleichnam im Jahr der Barmherzigkeit


2.6.16 - Auch in diesem Jahr war der Altar im Hof des Altenzentrums aufgebaut.

Über dem Altar war ein mächtiges Herz angebracht, das mit sieben bunten Bildern die Werke der Barmherzigkeit aufzeigte. Dasselbe Thema wurde im herrlichen Blütenteppich vor der Bonifatiuskirche aufgenommen. Der Blumenteppich vor dem Altar im Hof des Altenzentrums zeigte ein Abbild der Dreifaltigkeit. Damit schloss sich der Kreis zwischen dem Ort des Gottesdienstes und dem Ziel der anschließenden Prozession, der Bonifatiuskirche.

Gottesdienst und Prozession wurden umrahmt vom Musikverein Renningen.

Wir danken allen, die in so vielfältiger Weise zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben!


Rückblick Pfingstfahrt


24.5.16 - Die diesjährige Pfingstfahrt der Gemeinde ging zum Gardasee. Die bunten, belebten Orte an diesem schönen See gaben immer wieder Gelegenheit zum Ausruhen und zum Staunen.

Es waren aber auch die Städte rund um den See, die Kunst, Kultur und Kirchengeschichte prägen: Brescia, wo Papst Paul VI. herstammt, Trient, wo das Reformkonzil stattfand, Verona mit der mächtigen Arena, wo in jedem Jahr die Festspiele stattfinden und auch zur Weihnachtszeit eine riesige Krippenausstellung aufgebaut wird, sowie Mantua mit seinen alten Kirchen, waren weitere Höhepunkte dieser Reise.

Das Bild zeigt die Renninger Gruppe vor der romanischen runden Kirche, einem der ältesten Bauwerke Italiens in Mantua.

Landschaft, Kultur und Geschichte vermittelten Eindrücke von einmaliger Art.


Die Sternsinger haben gewonnen


...bei einem Gewinnspiel des Kindermissionswerks

Am 29.5.16 werden 4 Sternsinger/innen mit Begleitperson zum Benefiz-Fußball-Länderspiel der deutschen Herren-Nationalmannschaft nach Augsburg fahren.

Bürgermeister Faißt zog am 15.5.16 im Bonifatiushaus die Gewinner/innen der Eintrittskarten.

Die Freude war sehr groß, als die Gewinner persönlich benachrichtigt wurden.

Wir gratulieren den Gewinnern und wünschen viel Spaß beim Spiel.


Erstkommunion in Malmsheim


21.04.16 - Die beiden Erstkommunionen in Renningen und Malmsheim standen unter dem Thema „Gemeinsam auf dem Weg“.

Zu den 13 Erstkommunionkindern aus Malmsheim kamen Menschen nicht nur aus der Nachbarschaft sondern aus mehreren Bundesländern und sogar aus Warschau und Oslo. Das „Gemeinschaftliche auf dem Weg sein“ hat Pfarrer Pitzal versucht Kindern und Erwachsenen mit einem Rucksack zu vermitteln. Aus ihm zog er nicht nur Proviant für die Wanderung heraus, sondern auch Plakate mit den Aufschriften Gemeinschaft, Ausdauer, Schutz und Freude. Dies sind Themen, die gleichermaßen Erwachsene wie Kinder angehen.

Das Kommunion-Opfer geht nach Jerusalem zu Schwester Daniela, wo im Kindergarten, in dem wir von Renningen aus bereits die neue Heizung finanziert haben, nun Bücher, Hefte und Einrichtungsgegenstände angeschafft werden sollen. Insgesamt gehen 2.000 € nach Jerusalem. Die Schwester schickte den Kommunionkindern von einfachen Hirten geschnitzte Olivenholzkreuze.

Ein besonderes Erlebnis war es für die Kommunionkinder, als sie bei der Kirche eine Tanne pflanzten, die vielleicht an Weihnachten schon mit den ersten Lichtern geschmückt werden kann.


Große Freude bei der Erstkommunion


14.04.16 - Die 18 Kinder mit ihren Angehörigen, die zum Teil aus allen Ecken Deutschlands angereist waren, erlebten einen frohen Tag, der für die Kinder einmalig in ihrem Leben ist. Die herrlich geschmückte Kirche, die schwungvolle musikalische Umrahmung, sowie die Beiträge der Kinder zum Thema „Gemeinsam auf dem Weg“ werden eine bleibende Erinnerung für alle sein. Pfarrer Pitzal versuchte mit einem Rucksack und den verschiedensten Dingen, die er herausholte, das Thema visuell darzustellen. Aus dem Rucksack kamen Spruchbänder mit den Worten Gemeinschaft, Ausdauer, Schutz und Freude. Mögen Sie Kindern und Erwachsenen eine Begleitung für das Leben sein!

Das Opfer des Kommuniontages geht an Kinder in Jerusalem, bei Schwester Daniela, die vorrangig verarmte palästinensische Kinder betreut.

Die Kinder besuchten an ihrem Festtag auch ältere Gemeindemitglieder und überbrachten Festtagskuchen.


Friedensweg der Religionen


Über 150 Bürger unserer Stadt beteiligten sich am  "Friedensweg der Religionen" am vergangenen Samstag, den 9. April 2016.

Auf Initiative der Franziskanischen Weggemeinschaft Renningen führte der Weg vom Rathaus-Brunnen über die Petruskirche, die Moschee, die neuapostolische Kirche und die Bonifatiuskirche quer durch Renningen.

Die  Pfarrer aller christlichen Gemeinden und der Imam der Moschee stellten in der jeweiligen Gebets-Stätte ihrer Gemeinde die Friedensbotschaft als Kern der jeweiligen Konfession bzw. Religion heraus.  Mit klaren Worten brachten die Vertreter der Kirchen und besonders auch der Imam der Moschee zum Ausdruck, dass diejenigen,  die die Religion als Begründung für Gewalt, Krieg oder gar Terror missbrauchen, in tiefstem Widerspruch zum Islam ebenso wie zum Christentum stehen.

Viele nutzten am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit zur Begegnung im Bonifatius-Haus zum Gespräch und dem gegenseitigen Kennenlernen und man war sich einig, dass mit diesem gemeinsamen Weg ein deutliches Zeichen für gegenseitige Achtung und Respekt und für das friedliche Zusammenleben vor Ort erlebt wurde.


Bolivianische Hüte am Ostermarkt verkauft


440 Hüte wurden gebacken und das Hutband in den Farben Boliviens, rot, gelb und grün, geziert. Pfarrer Pitzal musste seine verlorene Wette gegen die Sternsinger einlösen, hatte er doch gewettet, dass sie keine 36.080 € sammeln würden (Daten wie 1936 und 80 beinhaltet diese Zahl). Tatsächlich belief sich das Endergebnis auf  44.000 € ! Das Schwerpunktland war Bolivien.

Die gebackenen Hüte zum Preis von je 50 Cent waren sehr gefragt, schmeckten gut und wurden von vielen auch mit nach Hause genommen. Der Erlös geht zusätzlich nach Bolivien wo in San Miguel ein Raum für Kinder erbaut wird.


Weltgebetstag in Malmsheim


Am Freitag, 4. März 2016 trafen sich knapp 70 evangelische, katholische und neuapostolische Frauen und Männer im katholischen Gemeindehaus um gemeinsam den diesjährigen Weltgebetstag zu feiern, dessen Liturgie in diesem Jahr von Frauen aus Kuba geschrieben wurde. Sie stand unter dem Titel „Nehmt Kinder auf, und ihr nehmt mich auf.“

Das Gemeindehaus war liebevoll ganz unter „kubanischer Flagge“ hergerichtet. Nach einem kubanischen Willkommenscocktail, einer kurzweiligen interessanten Einführung in das Land durch das Ehepaar Günther, und der Feier der Liturgie, folgte ein gemütlicher geselliger Ausklang mit einem kubanischen Buffet.

Allen, die diesen Abend mitgestaltet und die Liturgie mitgefeiert haben, gebührt ein herzliches Dankeschön. Es war ein Abend ganz im Zeichen gelebter Ökumene.

Die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag 2017 wird aus den Philippinen kommen. Schon heute ergeht an alle herzliche Einladung…wie immer am ersten Freitag im März, dh. am 03.03.2017!


Besuch der Kommunionkinder in der Bäckerei Gamm


Die Kommunionkinder aus Malmsheim bedanken sich herzlich bei der Bäckerei Gamm! Anschaulich und kindgerecht erklärte Herr Gamm am 2. März 2016 vieles zum Thema 'Brotbacken'.

Die Kinder durften selbst mit viel Spaß in der Backstube aktiv werden. Dabei entstanden viele leckere Dinge. 

Es war ein toller Nachmittag!


Pfarrer Franz Pitzal trifft Papst Franziskus


03.03.16 - Bei der Generalaudienz am Petersplatz hattePfarrer Pitzal die Gelegenheit, mit Papst  Franziskus zu sprechen. Mit Bildern erklärt er dem Papst, wie die Krippe im  Jahr der Barmherzigkeit in Malmsheim aufgebaut wurde. Der Papst hörte nicht nur aufmerksam zu, sondern freute sich auch sehr über das, was über die Krippe zu den Armen der Welt geschickt wird.

Dabei kam es zu einem herzlichen Austausch der päpstlichen Kopfbedeckung Pieolus, dem weißen Käppchen, das der Papst trägt. Künftig wird es auch im Krippenmuseum zu sehen sein. Nach längerem Gespräch, bei dem etwa 40.000 Menschen auf dem Petersplatz versammelt waren, sagte der Papst zu Pfarrer Pitzal in deutscher Sprache: "Beten Sie für mich!"

In Rom hatte Pfarrer Pitzal auch ein längeres Gespräch mit Kardinal Walter Kasper. Auf Schwäbisch unterhielten sich die beiden über viele Fragen des Landes, der Kirche und natürlich über die Krippe.

Es kam auch zur Begegnung mit Annette Schavan in der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl. Mit dabei war auch der neue Mitarbeiter und ehemalige Pfarrer von Stuttgart-Hofen, Neugereut. 

Die Vorbereitungen auf diese Begegnungen trafen die Tertiarschwestern des heiligen Franziskus, deren Projekte in Kamerun und Bolivien von Renningen aus seit vielen Jahren unterstützt werden.


Innigsten Dank !


25.02.16 - Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Renningen und mein darauffolgender 80. Geburtstag waren nicht nur für mich persönlich ein ganz besonderer Höhepunkt in meinem Leben, was mich besonders freute, war, dass dies alles für die Bürger unserer Stadt Freude, Begegnung und  Zusammengehörigkeit schaffte.

Der Festakt in der Stegwiesenhalle mit der Ansprache von Bürgermeister Faißt und dem einmaligen gereimten Rückblick in Schwäbisch von Landrat a.D. Bernhard Maier wurde für alle zu einem Erlebnis, das man nicht so schnell vergessen wird. Dazu die von Brüssel eingeblendete Videobotschaft von Günther Oettinger sowie die Beiträge von Pfarrer Schreiter, der Kirchengemeinde und vielen Wegbegleitern per Video wie auch die musikalische Gestaltung durch die Musikschule hinterließen bei den über 400 Besuchern bleibende Eindrücke.

Der Gottesdienst in Renningen mit den Scholaren und dem Marengomo Chor, der Gottesdienst in Malmsheim mit der Malmsheimer Schola und Weihbischof Kuhnle, der mit seiner so gegenwartsbezogenen Predigt alle begeisterte, aber auch die Dankfeier mit Paul Schobel am Abend in der Bonifatiuskirche gaben diesen Tagen einen geistig vertieften Inhalt.

Beim Mittagessen in Malmsheim, beim Kaffee im Bonifatiushaus und in der Abendstunde, zu der spät noch Tony Marshall mit seinem Sohn Pascal kam, gab es Gelegenheit für viele Menschen, sich zwanglos zu unterhalten, Begegnungen zu vertiefen. Einige kamen nach vielen Jahren wieder einmal zusammen.

Allen sei herzlich Dank gesagt, den Vertretern von Kirche und Öffentlichkeit, von Sport und Musik, den Vertretern der verschiedensten Vereine und den vielen Bekannten, die zum Teil von weither angereist waren.

Es ist nicht möglich, die vielen Namen aufzuzählen vom Landrat und Regierungspräsidenten bis hin zu den Täuflingen, die mit ihren Taufkerzen Spalier standen. Innigsten Dank an alle!

Ihr Franz Pitzal


Jugend-Wochenende in Heiligenbronn


Am Wochenende 22.-24.1.16 waren 12 Firmlinge und Neugefirmte aus unserer Seelsorge-Einheit  mit Gemeindereferent Felix Lipp und den beiden Theologie- Studentinnen aus unserer Gemeinde Anna Knorreck und Theresia Lipp zu einem "Wochenende der Orientierung" im Kloster Heiligenbronn.

Dabei konnten die Jugendlichen auf unterschiedlichste Weise nachspüren, was dem Leben Halt gibt und wie man auch in Krisen-Zeiten neue Chancen und Möglichkeiten finden kann. Das Gruppen-Foto in der Klosterkirche entstand nach der Heiligen Messe am Sonntag.


Ergebnis der Sternsingeraktion 2016


Die Sternsinger ersangen bei der 51. Aktion in Renningen und Malmsheim € 44.091,75! Das ist das höchste Ergebnis, das in Renningen je erreicht wurde! Wir danken allen Sternsingern und allen, die sie so großherzig aufnahmen ganz herzlich!

Mit dem Geld sollen in Bolivien Klassenzimmer und in Ost-Timor eine Schule gebaut werden.

Pfarrer Pitzal hat damit seine Wette verloren. Er muss jetzt mit einem bolivianischen Hut den Gottesdienst beim Faschings-Gottesdienst am 7. Februar eröffnen.

In Anlehnung an die ersungene Zahl wird der Pfarrer dann 440 bolivianische Hüte backen und diese am Ostermarkt in Malmsheim anbieten.


Sternsinger-Aussendung


Bürgermeister Faißt sandte die 80 Sternsinger am 2. Januar 2016 bei Regenwetter vor dem Rathaus aus. Schwerpunktland ist in diesem Jahr Bolivien.

Pfarrer Pitzal wettete, dass die Sternsinger in diesem Jahr keine 36.000 € ersingen werden und wenn doch, dann müssten es auch noch 80 mehr sein, da diese Zahl in diesem Jahr etwas mit ihm persönlich zu tun hat.

Die Sternsinger die bereits unterwegs sind, berichten, dass sie von den Menschen wohlwollend aufgenommen werden.

Eine Gruppe der Sternsinger wird in diesem Jahr wieder beim Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart dabei sein.


Sternsinger mit Lama


30.12.15 - Ein besonderes Erlebnis für alle wurde die Begegnung der Sternsinger am Kindlerhof mit dem Lama und anderen Tieren, gehört doch das Lama zu Bolivien, dem Land für das die Sternsinger in diesem Jahr unterwegs sind.

Der Gang über das Hofgelände zum Stall und die Feier mit Maria und Josef in den Trachten Boliviens umrahmt von den Jungmusikern des Musikvereins Renningen war für alle ein einmaliges Erlebnis.

Nicole Widmaier aus Weil der Stadt, die bei Schwester Eva-Maria in Bolivien tätig war, berichtete überzeugend von dem Kinderheim, für das die Sternsinger in diesen Tagen unterwegs sind.


Rückblick Martinusfest 2015


19.11.15 - Hunderte von Kindern sind sowohl in Renningen als auch in Malmsheim dem Reiter Martinus (zum wiederholten Male dargestellt von Michael Widmaier) gefolgt. Für Kinder wie Erwachsene war die Mantelteilung im Hof des Gymnasiums, wie auch in der Malmsheimer Kirche im Musical der Martinusspatzen ein eindrucksvolles Erlebnis. Der Bettler sammelte für Kinder in Nepal. Insgesamt kamen 749 Euro zusammen. Damit kann so manchem Kinde, das noch immer an den Folgen des verheerenden Erdbebens zu leiden hat, geholfen werden.

Eigengeschenk Opferstock

In diesem Jahr hat sich die Gemeinde zum Martinusfest als Geschenk einen Opferstock angeschafft, der von Andreas Furtwängler künstlerisch gestaltet wurde. Er zeigt, in Eisen gehalten, das Teilen, umgeben von einer runden goldenen Scheibe. Teilen und Opfern sind eben Gold wert.

Unter dem Schnitzbild des Martinus waren Steine mit den Aufschriften Burkina Faso, Osttimor, Syrien und Irak angebracht. Dorthin gingen im letzten Jahr an die 50.000 Euro mithilfe des Krippenopfers und der Sternsinger.

Das Mittagessen wurde in der Schulturnhalle angeboten, danach folgte ein buntes Programm durch den Handharmonikaspielring, die Renninger Schlüsselgesellschaft, den Kindergarten Merklinger Straße und die Darbietungen der Sprachheilschule in Calw.

Beim Martinusritt wurde dann die Feuershow am Rankbach inmitten des Ortes zu einem atemberaubenden Erlebnis.

Ziel des Martinusfestes ist es in jedem Jahr die Gemeinde zusammenzubringen zum Gespräch, zum Staunen und zu einem Solidaritätsbewusstsein, das über die Grenzen des Ortes hinausgeht.


Wunder gescheh´n


Wunder gescheh´n - war das diesjährige Motto unseres Kinderbibeltages am 17. Oktober 2015.

Und es war wieder wie ein Wunder, dass 96 Kinder den Weg nach Malmsheim gefunden haben, um mit uns den Tag zu erleben. In Altersgruppen wurde gemalt, gebastelt und gebetet. Auch jede Menge neue und bekannte Lieder erfreuten unser Herz. Das Motto-Lied "Da staunst du..." wurde zum Ohrwurm und auch am nächsten Morgen beim gemeinsamen Familiengottesdienst begeistert von allen gesungen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Kinder, die dabei waren! Und auch ein herzliches Dankeschön, an alle Mitwirkenden! Es war WUNDER-schön!


Erntedank mit Flüchtlingen und Ernst Konarek


Zu einem besonderen Höhepunkt für die ganze Stadt Renningen wurde die abendliche Erntedankfeier mit Flüchtlingen, Sängern, Musikern und vielen Bürgern der Stadt am 4. Oktober 2015 in der Martinuskirche in Malmsheim.

Über der Feier stand der Satz „Wir sind nur Gast auf Erden“, ein ungewohntes Thema, wie Pfarrer Pitzal bei der Begrüßung sagte. Die Gastfreundschaft, die wir den nahezu 200 Flüchtlingen in Renningen und Malmsheim bieten, sollte auch mit diesem Thema in Verbindung gebracht werden. Auf Arabisch, Serbisch, in verschieden Sprachen Afghanistans und Albaniens begrüßten die Flüchtlinge die Menschen in der vollbesetzten Kirche. Der Schauspieler Ernst Konarek kommentierte und begleitete auf seine Art mit Gedichten und Anekdoten dieses besondere Erntedankfest, das bewusst im Zeichen des Apfels stand.
Mit großer Freude wurden die Beiträge von jungen Menschen aus Syrien, Albanien und Afghanistan in deutscher Sprache angenommen. Überrascht waren dann alle, wie sämtliche Flüchtlinge im Altarraum das Wort „sprechen“ mit „ich, du, er, sie, es“ deklinierten.

 
Umrahmt wurde der Abend mit Beiträgen sowohl des gemischten Chores wie auch des Männerchores des Liederkranzes Malmsheim. Der Marengomo Chor der Kirchengemeinde stimmte die Hymne zum Frieden an. Ernst Konarek leitete dann zur Weintraube über, der Männerchor antwortete mit dem Lied „Von der Traube in die Tonne“.

 
Nachdenklich ging Pfarrer Pitzal auf den Apfel ein, der in seinem Inneren einen fünfzackigen Stern mit seinen Kernen aufweist. Ein großes Bild hing im Chorraum. Apfel – Urprodukt aller Früchte, hinweisend auf den Schöpfer und so priesen dann alle miteinander - Muslime wie Christen - den Schöpfergott im Vater unser. Daraufhin wurden frisch gepflückte Äpfel von jungen Flüchtlingen an alle verteilt.
Mit einer Variation der „Schwäb‘schen Eisenbahn“ an der Orgel, gespielt von Johannes Bair, klang der Abend in der Kirche aus. Zuvor aber hatte der Klarinettist und Trommler aus Albanien schwungvoll aufgespielt, worauf die Flüchtlinge in der Kirche einfach zu tanzen begannen.
Im Anschluss gab es im Gemeindesaal eine von den Frauen in mühevoller Arbeit zubereitete Kürbissuppe und Getränke.

 
Dieses Erntedankfest hinterließ vor allem bei den Flüchtlingen, aber auch vielen anderen einen nachdenklichen, besinnlichen und auch von großem Humor geprägten Eindruck.


Lioba-Zeltlager 2015


Das traditionelle Zeltlager in der ersten Sommer-Ferien-Woche auf der Lioba-Hütte  stand ganz unter dem Motto "Steinzeit". Dreißig Kinder und zwölf Betreuer der KJG (Katholische Junge Gemeinde) erlebten abwechslungsreiche  spannende Tage. Allein das Wetter war "langweilig": Kein Tropfen Regen, Sonne pur und heiße Temperaturen verwöhnten die Zelt-Lagergemeinschaft, brachten uns aber auch zum Schwitzen.

Das Foto entstand nach unserem Lager-Gottesdienst mit Denis, dem freundlichen Pfarrer aus Uganda, der derzeit die Ferien-Vertretung in unserer Seelsorge-Einheit übernimmt.


25 Jahre im Dienst als Mesner


30.04.2015 - Seit 25 Jahren steht Rosa Zücker nun im Dienst als Mesnerin in Malmsheim. Von der diözesanen Mesnervereinigung wurde sie mit der Ehrennadel ausgezeichnet. Zusammen mit der Gemeinde feierten wir den Gottesdienst zum Jubiläum. Pfarrer Pitzal überreichte ihr eine besonders gestaltete Kerze und ein Christusbild.

Wir sagen Frau Zücker ein ganz herzliches Vergelt’s Gott für diesen treuen Dienst!


Erstkommunion in Malmsheim


Zu einem festlichen Ereignis wurde die Erstkommunion in Malmsheim am 26. Mai 2015. Zu den 10 Erstkommunikanten kamen Besucher aus verschiedenen Bundesländern und feierten mit den Kindern unter dem Thema "Wer teilt, gewinnt".

Die Kinder erklärten ihr Festtagsbild, das den Kirchenraum schmückte. Es zeigte fünf Brote und zwei Fische und die Hände der Erstkommunikanten aus beiden Ortsteilen, verbunden durch ein Freundschaftsband. Begeistert hat alle Besucher die Band. Klemens Kolbe hat für die Erstkommunion ein eigenes Lied komponiert und den Text dazu geschrieben. Zur großen Überraschung kam ein Schreiben aus dem Vatikan von Papst Franziskus an die Kinder.

Das Opfer der Erstkommunion für die Ukraine ergab 1.837,20€. Bischof Stanislaus wird es für die Flüchtlinge in Kharkiv einsetzen, die großen Hunger leiden und alles verloren haben.


Krippenbauer beim ZDF


Elmar Theveßen - Quelle: ZDF

20.04.2015 - Der stellvertretende Chefredakteur des ZDF, Elmar Theveßen, hatte bei seinem Besuch an der Krippe die Krippenbauer zu einem Besuch in Mainz herzlich eingeladen. Seine Ansprache im Januar hatte einen ungeheuren Tiefgang, ist er doch als Experte für Terrorismus in ganz Deutschland bekannt.

Die neun Krippenbauer wurden zunächst durch die Anlagen des ZDF geführt. Besonderes Interesse fand der Raum, wo das Sportstudio gesendet wird.

In einem über 1-stündigen Gespräch hat Elmar Theveßen von seiner umfänglichen Arbeit berichtet und dabei immer wieder die Menschenwürde bis über den Tod hinaus betont. Gleichzeitig muss aber auch mit Vehemenz der Terrorismus weltweit nicht nur beobachtet, sondern intensiv bekämpft werden.

Mit Pfarrer Pitzal, der in dieser Woche aus der Ukraine zurückkam, unterhielt er sich auch über die Verhältnisse in diesem Land ausführlich. Selbst für Journalisten ist es schwierig in der Ostukraine sachliche Informationen über Vertreibung, Mißhandlung und Entwürdigung der Menschen zu erhalten. Journalisten sind deshalb immer wieder sogar persönlich großen Gefahren ausgesetzt. Bei allen Sicherheitsvorkehrungen für sie gab es bereits Verletzte und sogar Tote.

Alle waren tief beeindruckt von dem Gespräch. Elmar Theveßen stellte auch in Aussicht, zur nächsten Krippe wieder nach Malmsheim zu kommen. Abschließend würdigte er besonders, wie die Krippe Zeitfragen aufgreift und vielen Menschen, ob weltlich oder christlich orientiert, Impulse für eine werterfüllte Lebensgestaltung mitgibt.


Zurück aus der Stadt des Franz von Assisi


16.04.15 - Wohlbehalten und gesegnet kehrten die 46 Teilnehmer unserer Jugend- und Familienfahrt am Samstag-Abend aus Assisi in die Heimat zurück.

Begleitet von Sr. Margit aus dem Kloster Sießen und Gemeindereferent Felix Lipp und unter dem Segen des Herrn erlebte die Gruppe intensive Tage der Begegnung. Wanderungen in der herrlichen Natur rund um Assisi und Stadt-Spaziergänge in den mittelalterlichen Gassen, Aufsuchen der Lebens-Orte von Franziskus, geistliche Impulse, Gebete und das Einatmen des Flairs dieser einmaligen Stadt im Herzen Umbriens machten die Fahrt zum Erlebnis.

Das gute Essen und die Tag für Tag steigenden Temperaturen des erwachenden Frühlings taten ihr Übriges zu einem tiefen Erleben dieser Spurensuche nach den Quellen des Heiligen Franziskus und seiner unmittelbaren Entdeckung der Liebe Gottes.


Osterbrunnen – Flüsse: Lebensadern unseres Landes


Festlich wurde am 31. März 2015 der Osterbrunnen eingeweiht, den die Männer aufbauten. Er steht in diesem Jahr unter dem Thema „Flüsse – Lebensadern unseres Landes“. Dabei geht es vorrangig um jene Flüsse, die gerade unser Leben bestimmen: Donau, Rhein und Neckar, Würm und Rankbach. An diesen Flüssen spielt sich unser Leben ab.


Ostermarkt - 50 Bilder auf Holztafeln


Pfarrer Pitzal löst seine verlorene Sternsingerwette ein. Beim Ostermarkt am Palmsonntag, 29.3.15 in Malmsheim bietet Pfarrer Pitzal die 50 auf Holztafeln gemalten Bilder an. Es sind Motive aus Renningen und Malmsheim, Kirchen und Rathaus, Brunnen und Schulen, Forstbetriebshof, Rankmühle und viele lauschige Plätzchen der Rankbachstadt. Außerdem gibt es auch noch Bilder mit Engeln, die schützen und begleiten.

Diese auf Holztafeln gemalten Bilder können, mit einem Eisenstab versehen, im Garten aufgestellt oder auch anderweitig verwendet werden. Für ein freiwilliges Entgelt, das Kindern in der Ukraine zukommt, werden die Bilder allen angeboten, solange der Vorrat reicht. 


Firmung 2015


Vormittags-Firmung

Nachmittags-Firmung

In zwei eindrucksvollen Firmgottesdiensten empfingen am Sonntag, dem 15. März 2015 achtzig Jugendliche unserer Pfarrei das Heilige Sakrament der Firmung.

Ein herzlicher Dank an alle, die zur Firmvorbereitung und den Firmgottesdiensten beigetragen haben, Dank an die zwanzig Firmgruppenleiter für die intensive Gruppenarbeit, der Band P.U.S.H, die alle Gottesdienste mit den Jugendlichen musikalisch begleitet haben, an die Mitarbeiter beim Besinnungstag, Fotografen, Mesner und die vielen Hilfs-Dienste, die erst ein so gutes Gelingen ermöglicht haben.

Sehr eindrucksvoll ist auch das Ergebnis des Firmopfers: 2.512 € kamen zusammen, um Bischof Stanislaus eine Hilfe an die Hand zu geben für die Versorgung der vielen Kriegsflüchtlinge in seiner Diözese in der Ost-Ukraine.


Ökumenisches Chorkonzert - Fünf Chöre singen gemeinsam



Zu einer großen ökumenischen Begegnung kam es am Sonntag, dem 1. März 2015 in Renningen bei einem ökumenischen Chorkonzert in der Bonifatiuskirche. Fünf Chöre, die Schola Renningen und der Marengomo-Chor von der katholischen Kirchengemeinde, sowie die Jugendkantorei, der Kreuz-und-Quer-Chor und die Kantorei sangen unter der Leitung der beiden Dirigenten Vincenz Krol und Roland Gäfgen. Dazu gab es noch  Solodarbietungen von Thomas Vogelmann an der Klarinette und Vincenz Krol an der Orgel. Das Cello-Solo spielte Saphira Krol, mit den Geigen erfreuten Konstantin Sauer und Vincenz Krol und am Fagott Wolfgang Riedißer mit Werken aus dem Streichquartett „Quatour 9“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Imponierend der Schluss mit allen Chören gemeinsam, die den Psalm 103 „Lobe den Herrn meine Seele“ mächtig intonierten und mit großem Beifall bedacht wurden.

Zu Beginn begrüßte Pfarrer Pitzal die fünf Chöre und die sechs Instrumentalisten. Die Stadt darf stolz sein auf die beiden Dirigenten Krol und Gäfgen.

Das Konzert war ein Auftakt zum Ökumenischen Stadt-Kirchentag, der vom 15. - 17. Mai 2015 in Renningen stattfindet.

Abschließend rezitierte Matthias Bauschert von der evangelischen Kirchengemeinde den Psalm 103 mit der Übersetzung von Martin Buber und lud dann die ganze Gemeinde zum Gebet ein.

Die vielen Menschen in der voll besetzten Bonifatiuskirche waren tief ergriffen von diesem Konzert inmitten der österlichen Bußzeit.


Beim Empfang von Carina Vogt


5.3.15 - Einen großen Empfang gab die Stadt Schwäbisch Gmünd der Doppelweltmeisterin im Skispringen von Falun, Carina Vogt. Sie hatte im letzten Jahr bereits als erste Frau die Goldmedaille im Skispringen bei den Olympischen Spielen bekommen.

Carina Vogt stammt aus Waldstetten, bei Schwäbisch Gmünd. Dort gibt es eine Sprungschanze, auf der vor Jahren auch Pfarrer Pitzal gesprungen ist. Er war jetzt auch beim Empfang in Schwäbisch Gmünd dabei. Oberbürgermeister Richard Arnold feierte mit der ganzen Stadt Schwäbisch Gmünd und den Offiziellen des Ostalbkreises die Weltmeisterin am Balkon des Rathauses. Hunderte von Menschen kamen zu diesem Ereignis.

Zu einer erneut freudigen Begegnung kam es dabei auch zwischen der Weltmeisterin und dem einst skispringenden Pfarrer. Ihr bescheidenes Auftreten, sowie ihre Ausstrahlungskraft überzeugen viele Menschen, wie ihr dies der Pfarrer bescheinigte.


Gruppenleiter – Wochenende


Am Wochenende 31.1 - 1.2.15 machten sich einige Gruppenleiter aus unserer Seelsorgeeinheit Renningen – Malmsheim – Weissach – Rutesheim gemeinsam auf, um im Gemeindehaus der St.Paulus-Gemeinde in Tübingen das Wochenende zu verbringen.

Wir erlernten einige Methoden der Gruppenarbeit und hatten intensive Diskussionen über Mitgliedergewinnung und Ziele unserer Kinder- und Jugendarbeit in der KJG und in unserer Ministrantengruppe. Außerdem planten wir gemeinsam einige Aktionen in allen vier Gemeinden für dieses Jahr. Wir bummelten am Samstag auch ein bisschen durch Tübingen, trafen uns mit ehemaligen Gruppenleitern, die mittlerweile in Tübingen studieren, und schauten uns abends ein lustiges modernes Theaterstück an. Am Sonntagmorgen wurden wir zu einem ganz besonderen Gottesdienst eingeladen.

Es war ein superschönes Wochenende und wir haben viel davon mit nach Hause genommen!


Jahres - Vollversammlung der KJG


Leitungsteam Renningen

Leitungsteam Malmsheim

Am Sonntag, 18. Januar 2015 fand in beiden Ortsverbänden der KJG, in Renningen in St. Bonifatius und in Malmsheim in St. Martinus, die Jahres-Vollversammlung statt.  Nach Entlastung und Kassenprüfung wurde ein umfangreiches Jahresprogramm beschlossen, bevor die Neuwahlen der Pfarrjugendleitung anstand.

Unter Federführung einer Vertreterin der KJG-Dekanatsleitung aus Böblingen wurden in die Pfarrjugendleitung gewählt

in Malmsheim:
Lara Kailbach, Lukas Kukulenz, Maren Popp und Matthias Hünerfeld.

in Renningen:
Lukas Knorreck, Ines Pfeffer, Tobias Lobmeyer und Patrizia Vogelmann.

Im Amt des geistlichen Leiters der KJG wurde Gemeindeferent Felix Lipp bestätigt.

Als Oberministranten wurden gewählt
in Malmsheim
:
Marilena Lauerer und Konrad Krämer,

in Renningen:
Saphira Krol und Britta Schimpf.

Allen Gewählten wünschen wir Freude in diesen verantwortungsvollen Ämtern und Gottes Kraft und Segen für ihr Engagement!

Nach der Vollversammlung ging es, zusammen mit der KJG aus Rutesheim, die am Sonntag ebenfalls Vollversammlung hatte, zum traditionellen Schlittschuhlaufen nach Bad Liebenzell.


Firm-Wochenende 2015 im Kloster


15.1.15 - Das Essen wurde gelobt, und die schöne Lage des Klosters Bonlanden auch: Am Samstag konnten wir vom Essplatz im Speisesaal aus die Alpen sehen.

Das Programm drehte sich rund um das "Firmare", das "Stärken" der eigenen Persönlichkeit, des Vertrauens in einen Gott, der es gut mit uns meint.

Die Lieder vom Worship-Abend begleiten uns immer noch und die Kunstwerke, ebenso wie die selbst gehäkelten Mützen, erinnern daran, was alles in uns steckt, wenn wir es nur zulassen.

Nur 48 Stunden in einer klösterlichen Umgebung, das Eintauchen in eine geistig geprägte Welt beim gesungenen Morgenlob, der "Laudes" der Schwestern und natürlich die Gesprächsrunde mit Schwester Mirjam öffnete den Horizont auf eine andere Welt hin.

Bei so vielen Eindrücken war es gut, dass die Sporthalle es ermöglichte, sich auszutoben beim Kicken. Und auch da gab es "Volltreffer" bei Schüssen von einem Ende der Halle in das kleine Tor am anderen Ende.

Das Leitungsteam um Gemeindereferent Felix Lipp, überwiegend Jugendliche aus der KJG, eröffnete den Teilnehmern vielfältige Möglichkeiten und Einblicke, mit Gott und dem eigenen Ich in intensiven Kontakt zu kommen: Ein Wochenende lang das Leben und den Glauben teilen in einer besonderen Umgebung, immer bewusst, dass es letztlich Gottes Geist ist, der unsere Herzen bewegen kann.

Danke an alle, die sich hier eingebracht haben, Firmlinge und Teamer.


Renninger Sternsinger in Brüssel




12.02.15 - Nach dem feierlichen Abschlussgottesdienst am 17. Januar der diesjährigen 50. Jubiläumsaktion der Sternsinger in unserer Stadt, fuhr eine Sternsingergruppe mit Bürgermeister Wolfgang Faißt am 2. Februar 2015 nach Brüssel.

Die Renninger waren zum Neujahrsempfang der Landesregierung Baden-Württemberg in der Landesvertretung in Brüssel eingeladen worden. Noch vor dem Empfang erkundeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Innenstadt mit dem Grand-Place (frz.; Großer Platz) und dem berühmten Manneken Pis. Doch nach Einkauf von belgischen Pralinen und dem Verzehr belgischer Waffeln ging es dann zügig in die Landesvertretung Baden-Württemberg.

Die Sternsingergruppe wurde im Foyer von Herrn Ministerpräsident Winfried Kretschmann begrüßt. Der offizielle Teil des Empfangs im Europasaal der Landesvertretung fand allerdings ohne die Sternsinger statt. Danach verschafften sich die „Magier aus dem Renningerland“ jedoch auf der Bühne des Saales Gehör und trugen ihre Lieder und Sprüche vor. Danach wanderten die Sammelbüchsen durch die Reihen der geladenen Gäste und Regierungsmitglieder.

Bürgermeister Wolfgang Faißt bedankte sich bei Herrn Ministerpräsident Kretschmann für die Einladung und schilderte ihm vom Jubiläum und vom großartigen Sammelergebnis der Sternsinger in Renningen. Bei einem „Smalltalk“ mit dem Ministerpräsidenten überredeten einige Sternsinger den Regierungschef zu einem „Selfie“ mit ihren Handys. Ein unvergesslicher Moment!

Auch in weiteren Bereichen der Festgesellschaft kämpften die Sternsinger gegen die Lautstärke der sich rege unterhaltenden Gäste an und sammelten fleißig für die Kinder in Burkina Faso. Zu späterer Stunde standen die Sternsinger am Ausgang Spalier und sammelten auch dort nochmals bei den nach Hause gehenden Gästen für den guten Zweck.

Bevor es dann zurück in die Jugendherberge ging, folgte noch ein kurzer nächtlicher Ausflug zum Atomium.

Am Morgen des 3. Februar fanden sich die Sternsinger um 9 Uhr wieder in der Landesvertretung ein – pünktlich zur Pause der Kabinettssitzung der Landesregierung. Wieder trugen sie ihre Lieder und Sprüche vor und schrieben den Segensspruch über eine Tür im Foyer. Selbstverständlich wurden die Minister und Staatssekretäre nochmals „zur Kasse“ gebeten. Ministerpräsident Winfried Kretschmann nutzte die Gelegenheit, um seinen Kabinettsmitgliedern Wissenswertes aus der Historie zu den „Drei Königen aus dem Morgenland“ vorzutragen.

Zum Abschluss erhielten die Fahrtteilnehmer noch eine Führung durch das Europaviertel Brüssels, und ein Besuch im Parlamentarium konnte die Jugendlichen begeistern. Auch ein Mittagssnack am weltberühmten Pommes-Stand „Maison Antoine“, wo es die weltbesten Frites geben soll durfte vor der Rückfahrt nicht fehlen.

Nach zwei ereignisreichen, vielleicht unvergesslichen Tagen kamen die Sternsinger um 20 Uhr wieder in Renningen an, wo sie von ihren Eltern empfangen wurden. Das Sammelergebnis der Sternsinger konnte durch die Fahrt nach Brüssel um 558,70 € erhöht werden und beträgt nun sagenhafte 42.583,70 €.

Quelle: Stadt Nachrichten Renningen Nummer 7 Donnerstag, 12. Februar 2015


Eindrucksvoller Jubiläums-Anschlussgottesdienst

22.01.15 - Das 50-jährige Jubiläum der Renninger Sternsinger fand seinen festlichen Abschluss am Samstag, 17. Januar 2015 mit einem Gottesdienst an der Krippe in Malmsheim.

Den Abschlussgottesdienst, in der überfüllten Kirche mit weihnachtlicher Stimmung, feierte Jugendpfarrer Stefan Fischer vom Michaelsberg, der
vor einigen Jahren selbst noch Sternsinger in Malmsheim war.

Die Band Open Seraphim, unter der Leitung von Klemens Kolbe, gestaltete den Gottesdienst mit lebendigen Liedern.

Im Namen des Kindermissionswerkes dankte Frau Alletsee den Sternsingern für ihren großen Einsatz in den vergangenen 50 Jahren. Sie verband diesen Dank mit einer eindrucksvollen Geste. Für einen Augenblick wurde die Kirche in ein finsteres Dunkel eingehüllt und nur eine einzige Öllampe brannte. An diesem Beispiel erläuterte sie, wie hoffnungsvoll die Aktion der Sternsinger für so viele Menschen in der weiten Welt ist.

Auch Bürgermeister Wolfgang Faißt bedankte sich bei den Sternsingern sowie allen Ehrenamtlichen dieser Aktion für ihr großartiges Engagement und gratulierte zum Sammelergebnis. Die Sternsingeraktion sei im wahrsten Sinne des Wortes eine „Sternstunde“ für die Stadt. Der Bürgermeister trug den Sternsingern auf, von dem Erlebten im Freundes- und Bekanntenkreis zu berichten und so Werbung für die Sternsingeraktion zu machen, damit deren Erfolgsgeschichte auch in Zukunft fortgeschrieben werden kann.

Apropos „Schreiben“, kam der Bürgermeister auf das Goldene Buch der Stadt Renningen zu sprechen, in das sich die Sternsinger an diesem Abend eintragen durften. Neben Einträgen der Ministerpräsidenten Späth, Teufel und Oettinger, dem Staatspräsidenten von Paraguay, Bischöfen und Kardinälen sowie Vertretern der Renninger Partnerstädte Mennecy und Occhiobello, trugen sich nun auch ca. 60 Renninger und Malmsheimer Sternsinger in das Goldene Buch ein. Manch einer von ihnen kam bereits als Vater oder Mutter mit dem eigenen
Kind auf dem Arm zum Eintrag.

Schließlich wünschte Bürgermeister Faißt den Sternsingern einen schönen Tag im Europapark Rust. Er gab auch bekannt, dass anlässlich des 50-jährigen Jubiläums eine Sternsingergruppe Anfang Februar zum Neujahrsempfang der Landesvertretung Baden-Württemberg in Brüssel eingeladen sei.

Pfarrer Pitzal dankte zunächst den Sternsingern für die Aktion 2015, allen voran Jürgen Pfeffer, der die Organisation in Renningen leitete und Dirk Johanson, der für Malmsheim und das gesamte Jubiläum verantwortlich war und dieses Jahr die Aktion zum 30. Mal leitete.

Zugleich konnte er das Ergebnis der diesjährigen Aktion mitteilen. Es wurden 42.025 € gesammelt. Das ist in der 50-jährigen Geschichte das höchste Ergebnis, abgesehen von dem Jahr 2005, in dem der Tsunami in Indonesien die Welt erschütterte. Damit hat Pfarrer Pitzal auch die Wette gegen die Sternsinger verloren und muss schauen, dass die Kinder zum Europa Park nach Rust kommen. Außerdem muss er noch 50 Tafeln bemalen, die am Ostermarkt in Malmsheim angeboten werden.

Quelle: Stadt Nachrichten Renningen Nummer 4 Donnerstag, 22. Januar 2015




Adventsfeier beim Frauenbund


9.12.14 - Es war bei der Adventsfeier am 3. Dezember 2014 beim Frauenbund. Da geschah etwas sehr Schönes: die Frauen vom Vorstand und alle, die für den Frauenbund da sind, haben den Gegenwert ihrer Weihnachtsgabe (150 €) weitergegeben an Schwester Hilaria, die Frauen in einem Gefängnis in Burkina Faso betreut (Pfarrer Pitzal hatte sie im Sommer besucht).

Spontan wollten auch alle anderen Frauen etwas beitragen und so konnten wir Schwester Hilaria insgesamt 353,50 € überweisen.

Wir danken allen Frauen und wünschen noch eine schöne Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest.


Ausstellung 50 Jahre Sternsingen in Renningen und Malmsheim


Ausstellung 50 Jahre Sternsingen

Pfarrer Pitzal im Gespräch mit Herrn Held und Herrn Rückert

4.12.14 - Die Renninger Sternsinger können in diesem Jahr 50 Jahre Sternsingen feiern. Mit einer großen Ausstellung in der Renninger Filiale der Volksbank Region Leonberg wurde das Jubiläum eingeleitet. In den festlich geschmückten Räumen begrüßte der Vorsitzende Jürgen Held die Sternsinger von gestern und heute. Viele, die vor Jahren selbst unterwegs waren, sind heute als Eltern gekommen mit ihren Kindern, die nun aktiv mit dabei sind. Manche sind sogar von weit her angereist für diese Eröffnung.

Die Ausstellung zeigt nicht nur Bilder, wie Sternsinger unterwegs sind bei Familien, in Gasthäusern, in Fabriken. Die Renninger Sternsinger waren in all den Jahren bei großen Ereignissen mit dabei, wurden eingeladen von Bundeskanzler Kohl, vom DFB zum Länderspiel, von den Ministerpräsidenten des Landes, sie besuchten den Europapark und den Südwestfunk. Pfarrer Pitzal hat mit ihnen immer originelle Wetten abgeschlossen, die er stets verloren hat. So musste er z.B. mit Tony Marshall Zimtsterne verkaufen, beim Wochenmarkt Schuhe putzen, Autos waschen, Brötchen backen oder eine 100m lange Wurst verkaufen.

Insgesamt haben die Renninger Sternsinger in den 50 Jahren knapp 1 Million Euro gesammelt. Damit konnte in 30 Ländern in allen Kontinenten geholfen werden.

Zugleich ist die Ausstellung ein Dank an die nahezu 800 Sternsinger, die in den vergangenen Jahren in Renningen und Malmsheim unterwegs waren. Der Dank geht aber auch an alle, die sie aufnahmen und Freude durch sie erhielten.

Die Ausstellung ist geöffnet bis zum 7. Januar 2015 und kann während der Öffnungszeiten der Bank besichtigt werden.


Jugendgottesdienst Christkönig


27.11.14 - Der Jugendgottesdienst am vergangenen Christkönigsonntag war vorbereitet und gestaltet von den jungen Menschen in unserer Gemeinde und damit sehr abwechslungsreich und spannend, was auch von den Firmlingen, die alle da waren, bestätigt wurde.

Mit dem Denkanstoß „manchmal zählen Gesten mehr als Worte“ wurde das Thema „Ohne Worte“ sehr anschaulich erklärt.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der sich selbst übertreffenden Band P.U.S.H.


KJG-Gruppenleiter auf dem Schönenberg


16.10.14 - Das war ein Schreck: Bei der Ankunft am Freitag auf dem Schönenberg bei Ellwangen erfuhren die Gruppenleiter, dass die reservierten Mehrbett-Zimmer im Selbstversorger-Bereich des Klosters versehentlich doppelt vergeben - und bereits besetzt waren. Nach kurzen Verhandlungen wurden sie jedoch im gegenüberliegenden Bildungshaus der Diözese untergebracht, in komfortablen 1- und 2-Bett-Zimmern mit eigener Dusche bzw der "Suite", ein komfortables  "Upgrade"!

Nach einer konstruktiven Planungsrunde am Abend ging es am Samstag-Vormittag zu den Comboni-Missionaren in Ellwangen, wo Bruder Bruno Hasplinger von seinem 12-jährigen Missions-Einsatz in Brasilien berichtete und über die Bedingungen eines Aufenthalts für Jugendliche als "Missionar auf Zeit".

Im dem Comboni-Kloster nahegelegenen Sieger-Köder Museum konnten die Jugendlichen die Originale des Künstlerpfarrers bestaunen, die man aus unzähligen Abdrucken in Religionsbüchern, Kalendern bereits kannte, - sehr beeindruckend!

Nach dem leckeren Mittagessen dann das Thema: „Aktionen gut organisieren - aber wie?“ Gemeinsam wurde ein Planungsraster entworfen und auch gleich ausprobiert, bevor dann der "Schwarz-Weiß-Abend" mit Saft-Cocktails und Glücksspiel startete.

Schließlich noch eine Tour ins nächtliche Ellwangen mit Kneipenbesuch, dann ein Gute-Nacht-Film, und der Samstag ging zu Ende.

Am Sonntag dienten ein Denk-Impuls und der Gang durchs „große Labyrinth hoch über Ellwangen“ der Besinnung und Selbstreflexion bevor es zum "Themen-Gottesdienst " in der Wallfahrtskirche ging. Mit dem ehemaligen Mesner ging es zuerst ins Kirchengewölbe und dann auf den 65 Meter hohen Kirchturm mit seinen beiden ca 2 Tonnen schweren Glocken - die unser Turmführer extra für uns in Gang setzte. Laut ist kein Ausdruck für das, was wir dann erlebten.

Ein schnelles Mittagessen, Wochenend-Reflexion und Aufräumen - und schon ging es wieder auf die Autobahn mit dem Ziel Renningen.

Dank an unser Küchenteam und allen GLs für die gute Gemeinschaft und konstruktive Arbeit!


Uganda zu Gast an der Lioba Hütte


26.08.14 - Große Freude bei der Tagesfreizeit brachte Pfarrer Denis Warren Kibalama aus Uganda. Wir lernten mit ihm auf ugandisch zählen. Die Zahl „kumi“ (10) ist bei allen bekannt. Dagegen tat man schon schwer, um Weltmeister auf ugandisch zu sagen „Omupiira gw’ensi yonna“.

Bewegend für die Kinder war auch der Gottesdienst, bei dem der Gast aus Uganda mit seiner herrlichen Stimme Lieder sang, die für alle sehr fremd klangen. Für ihn war es aber auch eine Freude, am Waldspaziergang teilzunehmen und den Unterschied zwischen Tanne, Fichte, Birke und Buche kennen zu lernen, den Waldtümpel zu sehen und das Brünnele am Bergwald aufzusuchen. Beim großen Finale am Freitagabend mit den Darbietungen der Kinder hat er dann auch den Erwachsenen, die dazu kamen, einiges über sein Heimatland zu sagen gehabt. Dort wurde mit Renninger Hilfe ein Kindergarten eingerichtet.


Räuberlager auf dem Bergwald


14.08.14 - Zwischendurch ein Wolkenbruch mit "Land unter"  - und ansonsten sommerliche Temperaturen, das war ein Wetter ganz nach dem Geschmack von echten Räubern.

32 Kinder erlebten in der ersten Ferienwoche spannende Tage auf dem Gelände der Lioba-Hütte auf dem Renninger Bergwald beim Zeltlager der KJG Renningen. Räuberhüte basteln, Stöcke schnitzen, Geländespiel und Lagerfeuer, - und immer auf der Hut vor dem abtrünnigen Räuberhauptmann Baoli - mit dem allerdings am Ende die Versöhnung stattfinden konnte - eine erlebnisreiche Zeit für die Teilnehmer, Betreuer und das jugendliche Küchenteam, in der jeder auf seine Kosten kam.

Ein herzliches Danke-Schön an alle, die diese tollen Tage mitten in der Natur möglich gemacht haben.


99. Katholikentag 2014 in Regensburg- wir waren dabei!


Insgesamt rund 25 Jugendliche aus der Seelsorgeeinheit CleBoRa und ein paar Gäste aus der Umgebung besuchten gemeinsam vom 26.5.-1.6.14 den nun bereits zum 99.mal stattfindenden deutschen Katholikentag, der dieses Jahr unter dem Motto „Mit Christus Brücken bauen“ in Regensburg veranstaltet wurde.

Es erwartete uns ein vielfältiges und buntes Programm.

Von Konzerten, Vorträgen, Diskussionsrunden, Kabaretts, Workshops bis hin zu besonderen Gottesdiensten und auch prominentem Besuch, wie zum Beispiel von Joachim Gauck oder Angela Merkel, war wirklich für jeden etwas dabei.

Wir hatten eine erlebnisreiche Zeit und freuen uns schon, wenn es dann wieder heißt: 100. Katholikentag 2016 in Leipzig!


An Himmelfahrt unterm Baum


03.06.14 - An Himmelfahrt nach dem Gottesdienst zog die ganze Gemeinde zu einem herrlichen Birnbaum im Westerfeld. Dort wurden die biblischen Himmelfahrtsberichte vorgetragen. Für alle war dies ein ganz besonderer Gang, zeigt sich doch  Malmsheim von dieser Stelle aus mit den beiden Kirchen, den vielen Häusern, dem Boschgelände im satten Grün der Felder in einer ganz besonderen Perspektive, die vielen so nicht bekannt ist. Dieser Birnbaum, der allein in der Landschaft steht, der im Frühjahr herrlich grünt, trägt im Herbst kräftige Birnen, deren Schnaps dann Pfarrer Pitzal als Kostprobe austeilte.


Johannes Paul II. – Verbindung nach Renningen


30.04.2014 - Die ganze Welt schaute am vergangenen Sonntag nach Rom zur Heiligsprechung der beiden Päpste. Vor Jahren traf Pfarrer Pitzal mit dem damaligen Papst Johannes Paul II. zusammen. Damals übergab er ihm ein in einer Renninger Gießerei angefertigtes Keruz und sagte dazu, dass dies unter harten Arbeitsbedingungen geschaffen wurde. Der Papst schaute es lange an und wurde nachdenklich, umgeben von vielen Menschen.

Sein einerseits nachdenkliches Handeln, aber auch sein dynamisches Engagement für eine weltoffene Kirche zeichneten ihn aus und waren mit Voraussetzung für seine so schnelle Heiligsprechung.

Ein solches Kreuz haben in der Zwischenzeit mehrere Menschen zu Hochzeiten oder auch in schweren Krankheitsfällen erhalten.


Osterkerze 2014 – Zurückschauen


Jede Osterkerze ist nicht nur Sinnbild für den Auferstandenen. Sie trägt das Alpha und Omega, darauf hinweisend, dass durch die Auferstehung Anfang und Ende aufgehoben sind. Sie trägt aber auch die Zahl des jeweiligen Jahres. Diese wird an der Osterkerze neben den fünf Nägeln angebracht, die auf die Wundmale Jesu hinweisen. Dies geschieht beim nächtlichen Osterfeuer, das in der Osternacht vor der Kirche entfacht wird.

Das Jahr 2014 weckt Erinnerungen ans Weltgeschehen, an Ereignisse in Land und Gemeinde. Deshalb ist an der diesjährigen Kerze auch folgendes angebracht:

1414  Konstanzer Konzil                         vor 600 Jahren

1914  Erster Weltkrieg                           vor 100 Jahren

1954  Grundsteinlegung Bonifatiuskirche vor 60 Jahren

1964  Sternsinger in Renningen              vor 50 Jahren

1989  Mauerfall in Berlin                        vor 25 Jahren

Außerdem sind auf der Kerze auch die Bilder der beiden Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II., die in diesen Tagen heilig gesprochen werden.


Osterbrunnen 2014


Der Osterbrunnen steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „Wasser für alle Menschen dieser Erde“. Er ist mit seinem Darstellung seit Jahren eine anschauliche österliche Bereicherung für die ganze Stadt.


Verbindung zu Olympiasiegerin


20.02.14 - Carina Vogt, die erste Olympiasiegerin im Skispringen, kommt aus Waldstetten. Auf der dortigen Sprungschanze sprang in den 50er Jahren auch Pfarrer Pitzal. Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold hatte deshalb auch Pfarrer Pitzal zum Empfang der Olympiasiegerin nach Schwäbisch Gmünd eingeladen. Die Sprungschanze, an der damals Pfarrer Pitzal sprang, gibt es nicht mehr. Wie Carina ihm sagte, ist sie dort selbst nie gesprungen. Sie wurde heimisch auf der nahegelegenen Schanze in Degenfeld, wo sie ihre ersten Sprünge beim dortigen Skiclub als 6-jährige bereits machte. Pfarrer Pitzal übergab ihr einen Bericht von seinen Sprüngen damals in Waldstetten, sowie eine Gußtafel. Als die beiden am Abend in Degenfeld nochmals zusammenkamen, sagte Carina auf schwäbisch: „Ich habe alles schon gelesen.“


Dank aus dem Vatikan


20.02.14 - Das vatikanische Staatssekretariat ließt Pfarrer Pitzal und der katholischen Kirchengemeinde Renningen durch Prälat Peter Wells mitteilen, dass sich Papst Franziskus über die freundlichen Grüße und guten Wünsche sehr gefreut habe. Über die Krippenaktion der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius wurde der Papst unterrichtet.

In dem Schreiben heißt es: „Seine Heiligkeit sagt Ihnen für diese Aufmerksamkeit besten Dank. Im Gebet vor der Krippe vertraut der Heilige Vater dem Kind von Bethlehem die Anliegen, Sorgen und Nöte der Menschheit an.

Mit dem Gebetswunsch erteilt Papst Franziskus Ihnen und  allen Gläubigen der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius den Apostolischen Segen.“


KJG-Gruppenleiter fit in Sofortmaßnahmen


23.01.14 - Wie man einen bewusstlosen Menschen versorgt, was bei Schnittwunden zu tun ist und wie man Brände verhindert, das waren einige der Themen, die auf dem Kursplan des KJG-Gruppenleiter-Wochenendes standen. Angeleitet wurden die Gruppenleiter von einem sehr engagierten Mitarbeiter des katholischen Hilfsdienstes der Malteser (auf dem Bild: Mitte), der auf sehr kompetente und abwechslungsreiche Weise nicht nur Sachkenntnisse für medizinischen und auch seelsorgerliche Erstmaßnahmen vermittelte, sondern auch Mut machte, im Notfall dieses Wissen unerschrocken anzuwenden.

Untergebracht war die Gruppe, die aus KJGlern aus Renningen, Rutesheim und Malmsheim bestand, im Gemeindezentrum der St.Marien-Kirche auf dem Sindelfinger Goldberg. Der praktische Nebeneffekt: Die Bescheinigung über die erfolgreiche Kurs-Teilnahme gilt auch für die, die in der nächsten Zeit mit der Fahrschule beginnen, als Nachweis. Einige der Gruppenleiter engagieren sich ja auch in ihrer Schule als Schulsanitäter und können nun noch kompetenter Ersthilfe leisten. Doch gerade auch für Gruppenstunden, Zeltlager und Ministranten-Wochenenden ist das Wissen um Möglichkeiten der Notfall-Hilfe äußerst wichtig.

Das zweite GL-Wochenende in diesem Jahr findet vom 12.-14. Oktober am Wallfahrtsort Schöneberg oberhalb Ellwangens im Haus der Redemptoristen statt. Termin bitte schon jetzt fest einplanen.


Sternsinger sammelten wieder erfolgreich!


Foto: Langer

28.01.14 - 37.014 Euro lagen zum Schluss in der Sternsingerkasse.

Damit haben die ca. 80 Jungen und Mädchen wieder ihr Vorjahresergebnis und die Vorhersage des Pfarrers übertroffen! Wette gewonnen!

Pfarrer Pitzal wird nun 40 Haushaltungen Gutscheine für Maultaschen überbringen, die dann am Ostermarkt in Malmsheim einlösbar sind. Guten Appetit!


Die Sternsinger danken


Sternsinger bei der Aussendung vor dem Rathaus

Herzlichen Dank für viele Türen und Herzen, die den Sternsingern in den letzten Tagen freudig geöffnet wurden.

Danke für die großzügigen Spenden für das Kindererholungsheim in der Ukraine.

Danke für Obst, Gebäck und Süßigkeiten und manche Einladung zur kurzen Stärkung für die Kinder und Jugendlichen.

Dank an den evangelischen Posaunenchor für die Umrahmung der Aussendungsfeier.

Dank allen, die, in welcher Form auch immer, die Aktion unterstützt und möglich gemacht haben.

Der Segen Gottes begleite uns alle durch das neue Jahr 2014!


40 Jahre in Renningen - Ein tief empfundener Dank


Foto: Leonberger Kreiszeitung

Bericht der Leonberger Kreiszeitung

04.12.13 - Am ersten Advent waren es 40 Jahre, dass ich hier in Renningen bin. „Da sein für alle“, das wollte ich immer, und so war dies auch das Thema für diesen Tag. Um dies zu verwirklichen, gilt es, immer wieder aufzubrechen, wie es auch das Bild, das ich angefertigt und an der Kirchenfassade aufgehängt habe, ausdrückt. Eindrucksvoll war auch der große Adventskranz davor.

Für alle Beteiligten war der Festgottesdienst, gestaltet vom Minichor, der Schola, dem Marengomo-Chor, 40 Ministranten und Bürgermeister Wolfgang Faißt, lebendig froh und abwechslungsreich. Der Bürgermeister buchstabierte meinen Namen mit Worten, die mein Leben ausmachen und er überreichte mir einen zweiten von Steinmetz Steudle gefertigten Schuh, mit der eingemeißelten Inschrift „Bis an die Grenzen der Kraft“.

Ein ganz besonderes Erlebnis wurde für alle das Konzert am Abend, das vom Musikverein Renningen, dem Handharmonika-Club Renningen und dem Männergesangverein Frohsinn gestaltet wurde.

In unübertrefflicher Weise, auf schwäbisch, hat Landrat a.D. Bernhard Maier, meine Jahre hier wiedergegeben. Schmunzelnd, humorvoll, nachdenklich, alles treffend machte er mit seiner Ansprache mir und allen Anwesenden ein ganz besonderes Geschenk.

Atemberaubend war die Akrobatik des Künstlers Carismo, in schwindelnder Höhe oberhalb des Altares. Die Vorrichtung dafür hatte die Feuerwehr installiert. In einer waghalsigen Darbietung zeigte Martin Bukowsek den Lebensweg des Menschen, der auch in Verbindung mit Kreuzigung und Auferstehung steht.

Eine Überraschung für diesen Abend war das Kommen von Bischof Stanislaus aus Kiew. Er hielt sich gerade in Deutschland auf. In diesen Tagen tobt eine erbitterte Auseinandersetzung um die Zukunft seines Landes. Wie der Zufall es wollte, war er in diesen Tagen in Renningen, wie vor Jahren als die orangene Revolution in der Ukraine ausbrach.

Allen, die zu dem großen Tag beitrugen, möchte ich meinen innigsten Dank sagen.

Ihr Pfarrer

Franz Pitzal

» Lesen Sie hier den Beitrag in der Leonberger Kreiszeitung vom 30.11.13.


Rückblick Jugendsonntag

Vergangenen Sonntag, 24.11.13, dem Christkönigsonntag, durften wir in Renningen einen begeisternden Jugendgottesdienst erleben. Auch die Firmlinge aus Rutesheim und Weissach waren eingeladen und zahlreich vertreten.

Die Band P.U.S.H., die auch an der Firmung in Rutesheim spielen wird, gestaltete den Gottesdienst musikalisch. Die mitreißende Predigt zum Thema "Warum gehen wir in die Kirche?" wurde von Studenten, die Kyrierufe und die Fürbitten von Jugendlichen auf geniale Art vorbereitet und vorgetragen. 

Im Anschluss gab es im Bonihaus ein leckeres Mittagessen, das Jugendliche gekocht hatten.

Die Firmlinge verkauften Kuchen. Der Erlös geht an ein Projekt auf den Philippinen.

Es war wieder ein gelungener Jugendsonntag, der fast komplett von den Jugendlichen selbst vorbereitet und gestemmt wurde.


Der geteilte Mantel bringt 540 € nach Kasachstan


19.11.13 - Beim Martinusritt in Renningen und Malmsheim haben Kinder und Eltern dem Bettler 540,20 € ins Körbchen gelegt. Damit soll in Kasachstan Kindern geholfen werden. Die etwa 70 Kinder sind in einem großen Heim untergebracht und auf Hilfe angewiesen.

Beim Martinusfest in Malmsheim wurde beim Gottesdienst ein Ziborium, dies ist ein Kelch für die Hostien, seiner Bestimmung übergeben. Im Deckel sind die Aufrufe zum Teilen unserer Zeit in Bild und Wort eingraviert: Arbeit, Zeit, Brot, Opfer.

Ministranten brachten erstmals das Brot für das Ziborium zum Altar, das dann von Pfarrer Pitzal gesegnet wurde.

Am Nachmittag war die Schulturnhalle mehrmals gefüllt: zum Mittagessen ebenso wie bei den Vorführungen der Tanzgarden der Schlüsselgesellschaft, des Handharmonikaspielrings, der Mundharmonikagruppe oder beim Orchester ohne Instrumente der Ministranten. Atemberaubend waren die Vorführungen der Kinder des Kunstradfahrvereins Magstadt.

Von der Schulturnhalle ging am Abend der Martinuszug durch den Ort. Am Rankbach wurde angehalten, Jugendliche zeigten eine schwungvolle Feuershow, während beleuchtete Schiffchen den Bach hinunterglitten. Die Mantelteilung in der Kirche wurde von den Martinusspatzen mit einem Musical gestaltet, wofür sich die Kinder intensiv vorbereitet hatten. Die gebackenen Gänse und der Kinderpunsch mundeten am Schluss ganz besonders.


Mit vielen Eindrücken zurück aus Prag


07.11.13 - Die Jugendlichen aus unserer Seelsorge-Einheit kamen am Sonntag müde und voller neuer Eindrücke von der vier-tägigen  Pragfahrt zurück. Jeder Tag begann mit einem kurzen Morgen-Impuls von Gemeindereferent Felix Lipp oder dem Franziskaner Bruder Christoph aus Wangen, der ebenfalls an der Fahrt teil nahm.

Mehrere Programm- und Besichtigungspunkte wurden von KJG-Gruppenleitern vorbereitet und in Prag gab es Begegnungen mit tschechischen Jugendlichen des Jugendverbands Spirala und der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in Prag mit ihrem Pfarrer, dem Redemptoristen-Pater Martin Leitgöb, der den Abschlussgottesdienst feierte und  zum Abschied noch einen Mittags-Imbiss für die Gruppe bereitete. Ein ausführlicher Bericht erscheint im Advents-Gemeindebrief.


Friedensmarsch

11.09.2013 - Von der Bonifatiuskirche ging der Friedenmarsch zum Weltkulturpfad am Rankbach. Vor der Darstellung "Kindern eine Würde geben" ging Pfarrer Pitzal kurz auf die Situation in Syrien ein. Die Welt bangt um den Frieden und sorgt sich um einen militärischen Einsatz anderer Staaten. Betriebsseelsorger Walter Wedel appellierte an die Teilnehmer und rief die auf, von einem Kriegseinsatz Abstand zu nehmen: "Mit Krieg schafft man keinen Frieden!" Während er mit der Trompete spielte wurde an die Millionen Flüchtlinge, von denen auch schon einige in Renningen leben, gedacht.





Lioba-TV, eine spannende Woche im TV-Fieber


06.08.2013 - Vergangene Woche fanden sich 42 Kinder auf der Lioba-Hütte ein, um eine tolle Woche rund um das Thema Fernsehen zu verbringen.

So absolvierten sie z.B. ein Stuntman-Training, mussten sich beim Nachtgeländespiel ein Fernsehstudio einrichten oder bekamen wertvolle Tipps von Schauspieler Ernst Konarek, sodass sie für die große Fernsehshow am Donnerstagabend, an der auch die Eltern zuschauten, bestens gewappnet waren und ihnen eine sagenhafte Show darboten. So bekamen sie am Freitag dann zu Recht die Lioba-Oskars überreicht.

Es hieß dann schon viel zu schnell Zelte abbauen, Tasche packen und Abschied nehmen. Bis nächstes Jahr!


Neue Ministranten in Renningen und Malmsheim


Ministranten in Renningen

Neue Ministranten in Malmsheim

Beim festlichen Gottesdienst am 21. Juli 2013 wurden die neuen Ministranten in beiden Gemeinden in ihren Dienst eingeführt. Dabei überreichten ihnen die Oberministranten das liturgische Gewand, Pfarrer Pitzal übergab ihnen dann die Miniplakette, die den ersten Ministranten zeigt, der Jesus bei der Brotvermehrung das Brot brachte.

Gleich bei ihrem ersten Gottesdienst wurden die neuen Minis in den liturgischen Dienst mit einbezogen, sie brachten Brot und Wein zum Altar, läuteten die Altarglocken und sammelten das Opfer ein.

Pfarrer Pitzal rief den jungen Menschen zu „Ihr seid jetzt in einen neuen Lebensabschnitt eingetreten, in vielfältiger Weise werden ihr euch in der Ministranten-Gemeinschaft, bei den Gottesdiensten und beim Dienst in der ganzen Gemeinde einbringen. Ihr habt sogar große Vorbilder; so waren Günther Jauch, Thomas Gottschalk und die Fußball-Nationalspieler Förster auch Ministranten.“

Mit Freude haben sich die neuen Ministranten in die große Gruppe eingereiht. Sie sind auf ihre Art ein Hoffnungsträger für die ganze Gemeinde.


Jubiläumsabschluss in Malmsheim


25.07.2013 - Zum Abschluss des 50-jährigen Jubiläums der Malmsheimer Martinuskirche kam Stefan Fischer, der einzige aus Malmsheim stammende Priester. Er feierte mit der Gemeinde den Gottesdienst. In seiner lebendigen Predigt ging er auf die Kirche ein, die eine ganz besondere Bedeutung für sein Leben hat.

Im Anschluss an den Gottesdienst traf sich die Gemeinde mit ihm auf der Wiese hinter dem Martinustreff. Dabei berichtete er von seiner Tätigkeit als Jugendpfarrer am Michaelsberg, wo er in den Dekanaten Neckarsulm und Heilbronn tätig ist. Der Bischof übertrug ihm jetzt auch noch die Leitung des neu eingerichteten Spirituellen Zentrums für Jugendliche. Dies ist eine Neueinrichtung der Diözese.


Krippenbauer in Ungarn


16.07.2013 - Renninger Bekanntschaften wurden durch die Krippenbauer vertieft. In Szekesfehervar, der heimlichen Hauptstadt Ungarns, wurden die Krippenbauer von Ferenc Haidu empfangen. Er ist inzwischen Generalvikar der Diözese. Beim Besuch zeigte er den Renningern den größten Schatz Ungarns, die Reliquie des Heiligen Stefan. In seiner Pfarrei, die er außerdem betreut, baute er eine Schule für 200 Kinder. In der durch den Kommunismus so geprägten Welt gilt es nun Werte der christlichen Botschaft den Familien und Kindern zu vermitteln.

Am Plattensee kamen die Krippenbauer mit Renningern zusammen, die seit Jahren hier ihre zweite Heimat haben. In einer Weinlaube gab es frische Aprikosen direkt vom Baum, die es in Deutschland eigentlich nicht gibt.

Ein besonderes Erlebnis für Pfarrer Pitzal war es, die Amerikanische Botschaft inmitten der Stadt erneut zu sehen. Hier war Kardinal Mindszenty 22 Jahre lang inmitten seiner Stadt im Asyl. Als er dann nach langen Verhandlungen die Botschaft verlassen durfte, war er noch in seinem letzten Lebensjahr zu Besuch in Renningen. Dies ist bis heute noch ein denkwürdiges Ereignis, das Geschichte schrieb.

Zum Bild:

Anläßlich seines Besuches in Renningen hat Kardinal Mindszenty einen Wandbehang hinterlassen mit dem Datum seines Besuches, 19.10.1974, und seiner Unterschrift.


Lieder zur Einkaufsnacht – eine Einladung zu Kirche und Chor


16.07.2013 - Die Lange Einkaufnacht ist vielen Renningern ein willkommener Anlass zum gemütlichen Bummeln, Treffen von lieben Bekannten und netten Gesprächen.

In diesem Jahr wollten wir als Chor mit einigen Liedern auch einen Beitrag leisten und auf uns aufmerksam machen. Wir haben entlang der Bahnhofstraße an mehreren Stellen gesungen. Hier gab es Zuhörer, die wir in der Kirche nicht getroffen hätten. Unsere Lieder haben viele Leute zum Stehenbleiben und Verweilen angehalten. Die Begeisterung an den Liedern hat sich vom Chor aufs Publikum und die Freude des Publikums auf unsere Gruppe übertragen.

Der Abschluss unserer Tour am Rathaus war ein kleines Highlight.

Nach kräftigem Applaus und einer Zugabe kamen wir mit begeisterten Leuten ins Gespräch und konnten sogar eine neue Mitsängerin gewinnen!

Wer Lust am Singen und Spass an modernen Kirchenliedern hat, ist gerne zu unserer nächsten Probe eingeladen. Nach den Ferien könnte das Motto sein:

„Immer wieder freitags in unserem Bonihaus“...  - die Proben starten um 19:45 Uhr. 

Für Rückfragen steht gerne zur Verfügung: Erwin Bubenik   Tel: 920703.

» Kirchenmusikalische Angebote der Kirchengemeinde


Besuch bei „La Plapper Papp“


11.07.2013 - So chic behütet wie auf nebenstehendem Bild war die Gruppe vom Frauenbund Renningen beim Besuch des Stabpuppentheaters La Plapper Papp. In "Tausendundeine Pracht" amüsierten sich die Teilnehmer köstlich, und mit einem Eis in der Hand genossen sie zum Abschluss vom Eugensplatz aus den herrlichen Blick auf Stuttgart.


Lioba-Fest bei Traumwetter und guter Beteiligung


Das Lioba-Fest am vergangenen Sonntag, den 7. Juli 2013 hat Spaß gemacht! 

Fleißige Helfer hatten ein abwechslungsreiches Essens-Angebot vorbereitet und für genügend Schatten-Plätze gesorgt, die man an diesem herrlichen Sonnentag gut gebrauchen konnte.

Die KJG erweiterte ihr Spiele-Angebot witterungsbedingt kurzfristig um eine Wasser-Schlacht, Kinder konnten im Tipi Indianer-Märchen lauschen und Stockbrot backen, Erwachsene fanden neben der Unterhaltung Spaß am Hufeisenwerfen bei Country-Musik.

Begonnen hat das Fest mit einem sehr gut besuchten Gottesdienst, bei dem auch die vielen Möglichkeiten zur Sprache kamen, die das herrliche Gelände den Menschen unserer Kirchengemeinde und weit darüber hinaus bietet. Für stress-geplagte Zeitgenossen ist der Aufenthalt in der Natur und die einfachen Lebensbedingungen rund um die Hütte geradezu „Therapie-verdächtig“.

Mehr Infos zum Lioba-Freizeitgelände im Menü unter » Einrichtungen - Liobahütte


Erinnerung an die Flut


04.07.13 - Franz Brandlhuber, ein Schüler des Gymnasiums versteht es in besonderer Weise Graffitischriften anzubringen. Am Weltkulturpfad wurde nun eine Erinnerungstafel, die die Firma Härtter in Beton erstellte, von ihm durch Graffiti ergänzt und weist nun auf die gewaltige Flut in Deutschland in diesem Sommer hin.

Mit der 72 Stunden Aktion der KJG Renningen wurden über 3000 Euro für die flutgeschädigten Menschen gesammelt. Beim Jubiläumsgottesdienst in Malmsheim, bei Grillaktionen und durch Spenden vieler Bürger kamen insgesamt 9000 Euro zusammen, die an Pfarrer Schreiter gehen, der mit seinen Gemeinden mitten im Flutgebiet steht.

Vor Ort werden sich Renninger selbst ein Bild machen.


592,80 Euro für Aktion Notnagel


Beim ökumenischen Gottesdienst am vergangenen Sonntag, 30. Juni 2013 auf dem Sparnsberg anläßlich des 100-jährigen Jubiläums der Fußballabteilung des Sportvereins Malmsheim, den Pfarrer Sayer und Pfarrer Pitzal gemeinsam hielten, wurden für die Aktion Notnagel 592,80 Euro eingesammelt.

Mit diesen nahezu 600 Euro soll hilfebedürftigen Menschen in Renningen und Malmsheim geholfen werden. Dank all denen, die über diesen Gottesdienst den Menschen vor Ort geholfen haben.


Männernacht 2013


26.06.2013 - Voller Mond in dunkler Nacht, ein prasselndes Feuer, Gegrilltes im Bauch, ein Lied auf den Lippen. Die Männernacht 2013 am vergangenen Samstag war erneut ein Erlebnis.

Vieles hat Spaß gemacht: Eine Runde mit der Vespa drehen, Feuer ohne Streichholz zu entfachen, am annähernd drei Meter hohen Turm aus Klötzen mitzubauen und sich beim Moellky messen.

Unübertreffbar dann der Abschluss mit so vielen musikalischen Begabungen von der Trommel über die Panflöte, mit Gitarre und Klarinette, - und dazu zahlreiche Stimmkünstler oder einfach Vor sich Hin Träumer.

Irgendwann lichteten sich die Reihen, per Fahrrad oder zu Fuß ging es Richtung heimatliches Bett.

Am nächsten Morgen trafen sich noch immer acht Menschen zum Frühstück – nach kurzem Schlaf in Hütte, Tipi oder im Freien.

Danke allen, die sich eingebracht haben. Es war einfach schön!

Nach dem üblichen Turnus sehen wir uns dann wieder in der Sommer-Vollmondnacht 2015.

Bis dann – wandelt auf dem Pfad der Schönheit!


Besuch bei Pfarrer Wiedenmann

26.06.2013 - Zu einer frohen Erinnerungsbegegnung wurde die Fahrt zu Pfarrer Wiedenmann nach Wangen. Anlass dazu war das 50-jährige Jubiläum der Malmsheimer Kirche, war doch Pfarrer Wiedenmann als ehemaliger Vikar von Weil der Stadt mit vielen Menschen in Malmsheim vertraut. Erinnerungen an Hochzeiten und andere Begegnungen wurden lebhaft ausgetauscht.

In St Ulrich, in Wangen, wo er viele Jahre tätig war, feierten wir mit ihm den Gottesdienst, besichtigten danach die Stadt, suchten den Franziskanerbruder Christoph in seinem Gärtchen auf. Danach ging es zur Besichtigung in eine Käserei.

Die ganze Fahrt wurde für alle zu einem großen Erlebnis.


72h Aktion - es hat sich gelohnt!


18.06.2013 - Am Donnerstag Nachmittag ging es los. Fast alle Teilnehmer aus Renningen und Malmsheim konnten bei der Auftaktveranstaltung in St. Maria Sindelfingen mit dabei sein, als wir unser Projekt offiziell überreicht bekamen:

"Organisation und Durchführung verschiedener Aktionen zu Gunsten der Betroffenen des Hochwassers".

Da hieß es, schnell und gründlich planen, telefonieren, organisieren. Hoch motiviert fand sich am Freitag früh dann die Jugend in der "Zentrale" Bonihaus ein, es wurden Plakate entworfen, Handzettel erstellt, kopiert, geschnitten, geklebt.

Pünktlich zum Schulschluss gings zum Verteilen der Werbezettel für die Disco am Samstag ins Renninger Schulzentrum. Danach gleich auf den Marktplatz Renningen, wo eine Gruppe musizierte, Kuchen anbot und Spenden bei den Marktbesuchern sammelte. Weitere Gruppen machten sich auf die Suche nach Sponsoren in Renningen und Malmsheim.

Erstes Resumee am Freitag Abend: Gute Stimmung bei den Teilnehmern, bereits ein tolles Spendenergebnis, überall positive Reaktionen der Bürger, Geschäfte, Besucher auf die Aktion der Jugend.

Am Samstag wurde dann bei Rewe Gehringer in Renningen fleißig eingepackt und informiert, während andere das Mittagessen kochten oder in der Aula die Disco vorbereiteten. Ab 17 Uhr waren zunächst die Kleineren zur Disco eingeladen, ab 19 Uhr die Größeren. Bei fetziger Musik, leckeren Cocktails und Gegrilltem bei angenehmen Temperaturen war auch hier die Stimmung ausgezeichnet, wenngleich ein paar mehr Tanzbegeisterte schön gewesen wäre.

Ein schöner Abschluss war dann am Sonntag nach dem Gottesdienst  in Renningen das Weißwurstfrühstück, das gut besucht war. Geschmackvolle Weißwürste, knusprige Brezeln, ein kühles Getränk und strahlend blauer Himmel - was will man mehr. Natürlich standen auch hier die Spendendosen wieder bereit.

Mit einem gemütlichen Beisammensein, Grillen und Chillen im Bonihaus ging dann unsere 72h Aktion zu Ende. Natürlich wurde vorher noch alles aufgeräumt, verpackt, sauber gemacht. 

Insgesamt eine gelungene Aktion (auch wenn ursprünglich etwas ganz anderes geplant war), super Stimmung, motivierte Teilnehmer mit vielen guten Ideen! Ihr wart wirklich super drauf, habt geschuftet und gerackert, alles mitgemacht und angepackt! Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn es ganz schön anstrengend für alle war!

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns für die Unterstützung der Aktion bei der Stadt Renningen, dem Bauhof und Bürgermeister Faißt, beim Gymnasium Renningen und der Realschule, bei Hausmeister Kapp, bei Rewe Gehringer Renningen, bei den Bäckereien Gamm und Steinbrich, bei den Metzgereien Ulmer, Kohler, Scherer, Mezger und Stückel, beim Pfarrbüro und Pfarrer Pitzal, sowie bei allen Eltern und Helfern im Hintergrund, bei Fahrern und Autobesitzern, bei Spaghetti- und Getränkespendern und natürlich bei allen, die unsere Aktion durch ihre Spenden unterstützt haben! Ein tolles Ergebnis von 3.382,40 Euro kann nun an Dekan Schreiter nach Gera gegeben werden, um dort Familien zu helfen, die durch das Hochwasser alles verloren haben.


50 Jahre Martinuskirche Malmsheim






Beim Jubiläum 1.356 € Hilfe für die Flutgeschädigten

Das 50jährige Jubiläum der Martinuskirche in Malmsheim wurde am 9. Juni 2013 mit den Katholiken der Seelsorgeeinheit von Renningen, Rutesheim und Weissach gefeiert.

50 Ministranten aus allen Gemeinden zogen zum festlichen Gottesdienst in die Kirche ein. Pfarrer Pitzal und Pater Wehrle feierten in einer herrlich geschmückten Kirche den Gottesdienst, 50 Jubiläumskerzen umgaben den Altar. Die Martinusspatzen eröffneten die Feier mit einem Lied von lebendigen Steinen, die dann vor dem Bild des Martinus direkt vor dem Altar aufgebaut wurden. Immer wieder sangen sie zusammen mit der Männerschola, die die Gemeinde durch den Gottesdienst führte.

Die Fürbitten sprachen je ein Kommunikant, Firmling, Scholar, Mitarbeiterin bei den Festen, Zeitzeuge, Krippenbauer sowie der erste Täufling. Das erste Hochzeitspaar brachte Blumen zum Altar. Vertreter der Kirchengemeinden Rutesheim und Weissach brachten Brot und Wein zum Altar.

In seiner Predigt ging Pfarrer Pitzal auf das Thema „geben und teilen“ im Sinne des Martinus ein. Spontan hatte sich die Kirchengemeinde entschlossen, das Opfer für die Flutgeschädigten zur Verfügung zu stellen. Es soll Dekan Schreiter in Gera zu Gute kommen, der seit vielen Jahren mit Renningen in engem Kontakt steht. Wurden doch die Orte, für die er zuständig ist, schwer von der Flutkatastrophe getroffen. Insgesamt kamen 1356,50 € zusammen.

Für ihren unermüdlichen Einsatz rund um die Malmsheimer Kirche wurde Frau Zücker, Frau Wagner und Frau Pfenig mit einem Blumenstrauß besonders gedankt.

Am Ende des festlichen Gottesdienstes verglich Bürgermeister Faißt in seinem Grußwort die Kirche von heute auch mit den Geschehnissen des Fußballs. Oft Begeisterung aber auch immer wieder Entschuldigungen, wenn es zum Training gehen soll. Zugleich überbrachte er die Glückwünsche der Stadtverwaltung, hatte doch damals vor 50 Jahren die bürgerliche Gemeinde mit einer großen Hilfe zum Kirchenbau beigetragen.

Anschließend gab es rund um die Kirche das Mittagessen in eigens dafür aufgebauten Zelten. Viele Kinder, aber auch zahlreiche Erwachsene, machten fleißig Gebrauch von den Kutschfahrten mit den beiden Kutschern Widmayer und Hackh, um die herrliche Landschaft rund um die Kirche näher kennen zu lernen. Währenddessen tummelten sich die Kinder in der aufgebauten Hüpfburg.

Der Tag wurde abgeschlossen mit einem festlichen Konzert mit dem Harmonikaspielring Malmsheim. Dekan Karl Kaufmann und der evangelische Pfarrer von Malmsheim Reinhard Sayer überbrachten Glückwünsche. Pfarrer Sayer übergab der Gemeinde ein wertvolles Bild in Erinnerung an ökumenische Gemeinschaft, die bereits beim Bau der Kirche vor 50 Jahren ihren Anfang nahm.

Julia Gerlach, die Tochter des ersten Täuflings, erfreute die Zuhörer mit ihrer Stimme, und der ehemalige Ministrant Dieter Österreicher spielte auf seiner Trompete festliche Musik. Salome Krol (Geige) und Thomas Vogelmann (Klarinette) vervollständigten den festlichen Abschluss des Jubiläums.

Die Podiumsdiskussion, das Konzert der Aureliussängerknaben, der festliche Gottesdienst und das Schlusskonzert werden den vielen Besuchern, die das 50jährige Jubiläum der Malmsheimer Kirche feierten, lange in Erinnerung bleiben.








Chronik "50 Jahre Martinuskirche Malmsheim"


Malmsheim vor 50 Jahren

Aus Anlass des Jubiläums wurde eine Chronik erstellt, die mit jeweils zwei Bildern für jedes Jahr auf die Geschichte Malmsheims eingeht. So enthält diese Chronik auch das wohl älteste Bild, das noch existiert, von der Kirche und ihrer Umgebung.
Die Chronik sollte eigentlich in jedem Haushalt der Bürger unserer Stadt vorhanden sein. Sie ist für 5 Euro im Pfarramt oder nach den Gottesdiensten erhältlich. Natürlich eignet sie sich auch als bleibendes Geschenk für alle Anlässe.


Bericht vom Pfingstlager


Am 25. Mai 2013 machten sich 26 mutige Jugendliche auf den Weg ins Donautal (wo es die Nacht zuvor geschneit hatte!!!) um dort eine Woche zu zelten.

Trotz des überwiegend regnerischen und kalten Wetters hatten wir sehr viel Spaß am Lagerfeuer, beim Baden in der erfrischenden Donau, bei Geländespielen, oder einer Nachtwanderung. Den einzigen schönen Tag nutzen wir dann auch prompt, um einen ordentlichen Sonnenbrand zu bekommen.

Als weitere Programmpunkte standen ein Seniorenspieleabend sowie das Lumakino auf dem Plan. Den Höhepunkt bildete jedoch wieder der bunte Abend mit anschließender Pfila-Disco.

Die Nächte schlugen wir uns dann mit Patrouillen am Waldrand um die Ohren, um unser Banner erfolgreich vor den 17 Überfällern zu schützen.

Bedanken möchten wir uns noch besonders bei der Bäckerei Gamm, die uns die ersten Tage mit leckerem Brot versorgte.


Himmelfahrt am Bauernhof Kindler



Renni und Malmi - Weltweites Zeichen mit zwei Lamas

Beim Himmelfahrtsgottesdienst der katholischen Kirchengemeinde am 6. Juni 2013, der auf der Wiese des Bauernhofes Kindler stattfand, gab man im Anschluss an den Gottesdienst zwei Lamas die Namen Renni (für Renningen) und Malmi (für Malmsheim). Damit sollten die weltweiten Beziehungen von Renningen, vor allem nach Südamerika, zum Ausdruck gebracht werden. Vor vielen Jahren wurden einmal zwei Kühe für Kolumbien mit diesen Namen benannt. Inzwischen hat sich das weltweite Engagement von Renningen wesentlich erweitert. Die beiden Lamas, die es normalerweise nur in Südamerika gibt, sollen dafür ein Zeichen sein.

Beim Himmelfahrtsgottesdienst ging es hinaus in die Fluren. So konnten während des Gottesdienstes auch Blumen gesät und Kartoffeln eingepflanzt werden. Die Feier in der freien Natur mit vielen Ministranten, zahlreichen Menschen aus beiden Teilorten und lebendiger Musik regte die Gottesdienstbesucher nochmals an, gemeinsam in der Scheune zusammen zu sitzen und das Mittagessen zu genießen.


100 Semmelknödel beim Ministranten-Wochenende


02.05.13 - Das Küchenteam reagierte fix: Was machen mit zu vielen Brötchen?

Schnell das Rezept für Semmelknödel googeln, und dann los! Riesige Schüsseln Teig kneten. Die mehr als 50 Ministranten und Jugendleiter hatten am Ende Mühe, alles aufzuessen. Lag vielleicht auch daran, dass es am Tag zuvor Schnitzel mit Pommes gab – zubereitet im eigens aufgestellten Küchenzelt mit zwei „Panier-Straßen“ und Riesen-Pfanne.  Dem Küchenteam ein dickes Lob!

Neben dem „Küchen-Abenteuer“  gab es ein buntes Programm. Abläufe im Leben, der Ablauf des Kirchenjahres, die Pfingst-Erzählung und schließlich Menschen, die sich vom Heiligen Geist haben anstecken lassen – darum ging es im thematischen Teil.

Die Minis beschäftigen sich mit Tarcisius, dem „Patron der Ministranten“  und mit den Namenspatronen der  Kirchen unserer Seelsorge-Einheit, dem Heiligen Bonifatius, Martinus und Klemens.

Ein Gruppen-Gottesdienst rundete das Wochenende ab und dann hieß es auch schon wieder Packen, Hausputz und Abreise.

Nicht unerwähnt sollte noch bleiben der Bunte Abend, das Geländespiel, die Kicker- Billard- und Tischtennis-Kämpfe. Dem super Leiterteam und allen Minis fürs tolle Mitmachen ein dickes Kompliment!


Franziskaner-Bruder Christoph auf Schul-Tournee


25.04.13 - „Was machst Du im Kloster“, „Wie wird man Mönch?“, Was bedeuten die drei Knoten in Ihrem Gürtel?“ – Das sind einige der „typischen“ Fragen, die im Laufe der letzten Tage dem Franziskaner aus dem „Klösterle“ in Wangen gestellt wurden.

Ganz Mutige fragten gleich beim Betreten der Realschule: „Dürfen wir ein Foto mit Ihnen machen?“. In insgesamt vierzehn Religions-Stunden von der Grundschule bis zum Gymnasium stand der Franziskaner Rede und Antwort.

Viele der Schüler hatte noch nie zuvor einen Ordensbruder gesehen und so war es ein eindrückliches Erlebnis, den Ordensmann als „ganz normalen Menschen“ zu erleben,
mit dem man reden, Witze machen und allerhand Interessantes erfahren konnte.


Erstkommunion in Renningen und Malmsheim


25.04.13 - Unter dem Thema „Gott baut ein Haus aus lebendigen Steinen“ durften an den vergangenen beiden Sonntagen in Renningen 25 Kinder und in Malmsheim 16 Kinder die Erste Heilige Kommunion empfangen. In 9 verschiedenen Sprachen wurden die Gäste begrüßt:  deutsch, italienisch, portugiesisch, französisch, litauisch, russisch, slowakisch, kroatisch, polnisch.

Die internationale Ausrichtung unserer Gemeinde zeigt sich auch im Zielort des diesjährigen Kommunionopfers: Es geht nach Kenia.

Vor Jahren war dieses Land eines der bestentwickelten des ganzen Kontinents. Inzwischen hat sich das sehr geändert. Gefürchtet sind die Slums von Nairobi.

In einem dieser Vororte haben Schwestern ein Schul- und Ernährungsprogramm für Straßenkinder ins Leben gerufen, mit dem sie momentan 185 Kindern und Jugendlichen zu warmem Essen und Schulunterricht verhelfen. Die Schwestern sind für jede Unterstützung dankbar, da die finanzielle Last des Projektes allein auf ihren Schultern liegt.


Osterbrunnen im Schnee eröffnet


04.04.13 - Für die nahezu 50 Kinder des Kindergartens Wiesenstraße war die Einweihung des Osterbrunnens vor der Bonifatiuskirche ein besonders einmaliges Ereignis. „Ihr werdet wohl nie mehr bei der Einweihung eines Osterbrunnens mitten im Winter dabei sein,“ sagte Pfarrer Pitzal den Kindern.

Der Osterbrunnen in Renningen unterscheidet sich von allen anderen im Land dadurch, dass er alljährlich ein anderes Thema trägt. In diesem Jahr heißt es „Wasser - wofür?“  Mit verschiedenen Handbewegungen konnte Pfarrer Pitzal den Kindern erklären, wofür wir Wasser einsetzen: zum Trinken und Gießen, Putzen und Waschen, Kühlen und Pumpen, Bauen und Schwimmen. Auch getauft wird mit Wasser. So ist es für uns in vielfältiger Weise ein Zeichen des Lebens.

Die Kinder umrahmten die Einweihung mir ihren frohen Osterliedern. Nicht nur für das Eierwerfen in den Brunnen, sondern für jeden Teilnehmer gab es dann einen kleinen Schokoladenosterhasen.


1000 Plakate „Lieber Gott, beschütze uns“


Einer der Firmgruppenleiter unserer 12 Firmgruppen, die sich gegenwärtig wöchentlich treffen, um sich auf das Sakrament der heiligen Firmung vorzubereiten, nahm an der „1.000-Plakat-Aktion“ des Radio-Senders Antenne 1 teil.
 
Überrascht war Andreas Heitmann, als ihm vom Sender mitgeteilt wurde, dass der Spruch
„Lieber Gott, beschütze uns - Firmgruppe St. Bonifatius“
ausgewählt wurde.
 
Die Idee zu dieser Formulierung entstand aus der Betroffenheit über die wiederkehrenden Amok-Läufe an Schulen, auch in unserer Umgebung, in Winnenden.
 
Nicht nur an vielen Standorten in Renningen, auch in der Königstraße in Stuttgart (siehe Foto) können nun unzählige Menschen in der nächsten Zeit dieses Gebet lesen – und sich vielleicht anregen lassen, die eigenen Anliegen unserem gütigen Gott anzuvertrauen.


Erfolgreiche Sternsinger


Was keiner glauben wollte, die Sternsinger haben sogar noch ein klein wenig mehr als im letzten Jahr ersungen: 36.022,80 Euro.

Unermüdlich waren die 80 jungen Menschen in Renningen und Malmsheim unterwegs. Ihnen, aber auch den vielen Menschen, die nicht nur ihre Türen für sie öffneten, sondern auch die Büchsen so überreich füllten, ein herzliches Dankeschön! Der Segen, den sie über die Türen schrieben, möge Sie durch das neue Jahr begleiten!

Mit dem ersungenen Geld soll in Moshi, in Tansania ein Kinderheim erweitert werden.

Pfarrer Pitzal versprach, für jeden ersungenen Tausender einen Meter Schokolade am Ostermarkt in Malmsheim zu verkaufen, das sind somit insgesamt 3.602 kleine Täfelchen.


Vorerst zum letzen Mal: Volltreffer


Vergangenen Samstag fand der letzte Kinder-Bastel-Treff unter dem Titel „Volltreffer“ im Bonifatiushaus statt.

Das Jahr über waren immer wieder die Kinder eingeladen, sich in Anlehnung an den Kirchenjahreskreis zu treffen zum Basteln, Kochen, Spielen etc.

14 Kinder nahmen am Samstag die Gelegenheit war, für sich selbst und die Familie ein schönes Advents-Gesteck herzustellen. Dabei kamen wahre Kunstwerke zu Stande.

Herzlichen Dank an Frau Schrempf und Frau Slunitschek, die im ablaufenden Jahr den Volltreffer mit viel Liebe und Engagement gestaltet haben!

Ob die Reihe im neuen Jahr fortgesetzt werden kann, ist noch offen. Bastelfreudige Mamas und/oder Papas dürfen sich gerne bei Gemeindereferent Felix Lipp melden, wenn sie an einem neu-aufgelegten Programm mitwirken möchten.


Kinderbibeltag: Die Mitte finden


Bei herrlichem Herbstwetter fand am Samstag, dem 20.10.12 der 14. Kinderbibeltag in und um die St. Martinuskirche in Malmsheim statt. Das Foto zeigt eine der Gruppen beim gemeinsamen Abschluss am Samstag in der Kirche.

In insgesamt fünf Altersgruppen ging es darum, die Mitte zu finden. Es wurde getanzt, gebastelt, gesungen, gespielt, gebacken, konstruiert und vieles mehr. Abgerundet wurde der Kinderbibeltag mit einem stimmungsvollen Familiengottesdienst am Sonntag. Anschließend versuchten sich viele der kleinen und großen Gottesdienstbesucher mit dem Labyrinth, das die „große“ Gruppe, die Kinder der 4.-6. Klasse am Samstag-Nachmittag auf der Wiese hinter dem Martinustreff gestaltet hatte.

Ein herzliches Danke-Schön an alle MitarbeiterInnen, an die Band, an die Helfer in der Küche – und an die vielen Kinder, die so toll mitgemacht haben.


Erntedank in der Scheune


Der Erntedankgottesdienst der katholischen Kirchengemeinde stand in diesem Jahr unter dem Thema "Dank der Landwirtschaft". Die Scheune der Familie Kindler gab dafür einen sinnvollen Rahmen. Der Altar war umgeben mit Geräten der Landwirtschaft, von der Sense und dem Dreschflegel bis hin zum Traktor. Den Gottesdienst gestalteten die Martinusspatzen und etwa 30 Oberministranten aus dem ganzen Dekanat mit. In seiner Predigt ging Pfarrer Pitzal auf die landwirtschaftliche Produktion ein: "Wenn der Bauer arm ist, dann ist jeder einzelne von uns arm, ja sogar das ganze Land."

Zur Opferung wurden Getreide, Kartoffeln, Linsen, die besonders im Heckengäu angepflanzt werden, sowie Öl gebracht.

Am Altar stand auch ein leeres Bett. Das Erntedankopfer soll für Betten für Kinder in Kamerun eingesetzt werden. Ein Bett kostet 15 €.

Mit Spenden und dem Opfer des Gottesdienstes kamen 709,70 € zusammen. Damit kann schon so manches Bett angefertigt werden.


KJG - Gruppenleiter-Wochenende Michaelsberg


21 Gruppenleiter der Katholischen Jungen Gemeinde aus Renningen, Malmsheim und Rutesheim verbrachten das Wochenende vom 5.-7.10.12 in Begleitung von Gemeindereferent Felix Lipp im katholischen Tagungshaus auf dem Michaelsberg. Höhepunkt war für die meisten der Teilnehmer die spektakuläre Abseil-Aktion vom Kirchturm der Michaels-Kirche, mitten in Weinbergen und hoch über Tripsdrill gelegen.

Bei verschiedenen erlebnispädagogischen Übungen ging es um Vertrauen zu sich und zu anderen. Kreativer Teamgeist war gefragt, als es mit Benzintonnen und zwei Holz-Dielen ein "gefährliches Moor" zu überqueren galt. Auch diese Herausforderung wurde von den drei Gruppen souverän gemeistert.

Am Samstag-Nachmittag gestaltete "unser" Pfarrer Stefan Fischer, der aus der KJG Malmsheim stammt und jetzt Jugendpfarrer auf dem Michaelsberg ist, einen workshop, bei dem es um Ästhetik in der Jugendarbeit ging. Eines der Anwendungsfelder wurde gleich ausprobiert: Die Vorbereitung eines für Jugendliche "stimmigen" Gottesdienstes. Dass dieser Gottesdienst in der nächtlichen St.Michaels-Kapelle dann auch zum wirklich eindrucksvollen spirituellen Erlebnis wurde, verdient der besonderen Erwähnung.

Der Sonntag-Vormittag war reserviert für aktuelle Planungen, besonders solche, die die ganze Seelsorge-Einheit betreffen. So ging es um den SE-Jugendgottesdienst am kommenden Sonntag in der renovierten St.Rapahels-Kirche und um die Vereinbarung über Termine der Jugendarbeit in der Seelsorge-Einheit. Höhepunkte werden die Jugendgottesdienste am 14.10. in Rutesheim und am 25. November in Renningen, das Pfingstzeltlager im Donautal, die 72Stunden-Aktion, das Ministranten-Wochenende, ein Aktions-Wochenende beim Jugendtag im Kloster Sießen und das viertätige GL-Wochenende im Oktober 2013 sein.

Die besondere Atmosphäre des Michaelsbergs, die freundliche Aufnahme im Haus und das gute Essen trugen ihren Teil bei, dass auch dieses GL-Wochenende ein außerordentliches Erlebnis für alle Teilnehmer wurde.


Jubiläum und Altarweihe in Rutesheim


St. Raphael konnte am 30. September 2012 ein dreifaches Fest feiern: Den Namenstag des Erzengels Raphael, den 50. Geburtstag und die Altarweihe. Nach nur neun Monaten Renovierungszeit erstrahlt die Kirche in neuem Glanz: Der neugestaltete Altarraum, der neue Taufstein, der überraschende Marienort, die strahlend weißen Wände und Decken – alles ist von freundlichem Tageslicht erfüllt.

Eine Kirche wird durch die erste Eucharistiefeier geweiht. Was der Raum und seine besonderen Orte bedeuten, wird dabei in deutenden Riten erschlossen, vor allem in der Segnung des Taufortes, der Segnung des Ambos und der Altarweihe. Weil diese Herzstücke der Raphaelskirche neu gestaltet bzw. überarbeitet wurden, wurden sie von Weihbischof Thomas Maria Renz im Auftrag von Bischof Gebhard Fürst feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Besonders beeindruckend ist dabei die Salbung des Altars mit Chrisamöl und vor allem das lodernde Feuer, wenn an fünf Stellen auf der Altarfläche Weihrauch entzündet wird.

Mit großer Freude und Dankbarkeit hat die Kirchengemeinde auch Geschenke entgegengenommen: Neue Altarglocken aus Weissach, ein Weihwassergefäß aus Renningen, ein Apfelbäumchen von den christlichen Schwestergemeinden in Rutesheim und Perouse und einen größeren Scheck von Bürgermeister Hofmann.

Rund um die Kirche wurde nach dem Festgottesdienst weitergefeiert. Zahlreiche Gemeindemitglieder und Gäste haben die Kirche bestaunt und die Zeit miteinander bei reichhaltigen kulinarischen und musikalischen Angeboten für groß und klein genossen. Auch die Möglichkeiten zur Turmbesteigung und das Kinderprogramm wurde zahlreich genutzt.

Ein rundum gelungener Festtag klang mit einem prächtigen Konzert für Trompete und Orgel aus.

Für Neugierige, die am Sonntag verhindert waren: Die Raphaelskirche ist täglich bis zur Dämmerung geöffnet – und nicht nur Menschen freuen sich über einen Besuch!


Mit Spätzle und Maultaschen beim Papst


Pfarrer Pitzal trifft Papst Benedikt XVI

Kardinal Kasper mit Pfarrer Pitzal und Gemeindereferent Lipp

Bei der Audienz am Petersplatz am Mittwoch, dem 26.9.12 konnte Pfarrer Pitzal, der Initiator der Renninger Krippe, einen Platz in der "prima fila" in unmittelbarer Nähe von Papst Benedikt XVI einnehmen. Nach der Katechese, die der Papst über die Liturgie hielt, wurden die Gruppen der etwa 20.000 auf dem Petersplatz versammelten vornehmlich jugendlichen Besucher aus den verschiedenen Kontinenten der Erde vorgestellt.

Danach hatten einige wenige die Möglichkeit, mit dem Papst zu sprechen. Pfarrer Pitzal hatte dazu die Gelegenheit und übergab dem Papst schwäbische Spätzle und Maultaschen sowie ein Kreuz, das unter harten Arbeitsbedingungen bei uns im Schwabenland angefertigt worden ist.

Besonders über die Spätzle freute sich der Papst mit seinem Sekretär Monsignore Gänswein. Aus der Tübinger Zeit, in der Joseph Ratzinger Dekan der katholisch theologischen Fakultät war und Pfarrer Pitzal Theologensprecher am Wilhelmsstift, tauschten die beiden Erinnerungen aus. Auch an die Wurmlinger Kapelle konnte sich der Papst gut erinnern und an den Gottesdienst im evangelischen Stift, wozu Franz Pitzal damals die Anregung gab.

Viele übergaben dem Papst Erinnerungsstücke aus ihrer Heimat, die Spätzle aber sorgten für eine ganz besondere Heiterkeit und haben sicherlich die Verbindungen zum Schwabenland für den Papst erneuert.

Zur Überraschung von Franz Pitzal war bei der Audienz auch Kardinal Malcolm Ranjith aus Sri Lanka, der kürzlich in Renningen war und im Pfarrhaus übernachtete. Er war mit 50 Priestern aus seinem Heimatland anwesend. 


Gemeindefest führte zusammen


27.09.12 - Das diesjährige Gemeindefest der katholischen Kirchengemeinde Renningen stand unter dem Thema "Sich Zeit nehmen". Beim festlichen Gottesdienst haben sich die verschiedenen Gesangsgruppen der Gemeinde sowie die einzelnen Gruppierungen mit eingebracht.

In der herbstlich geschmückten Stegwiesenhalle gab es ein leckeres Mittagessen, das von den Frauen zubereitet und serviert wurde, und ein abwechslungsreiches Programm, bei dem die Spatzengarde der Renninger Schlüsselgesellschaft, die Turnergruppe vom SVR, der Handharmonika Club Malmsheim und die KJG sowie die Freyen Rittersleut mitwirkten. Für die Kinder gab es wieder zahlreiche Aktivitäten im Freien, Hüpfburg und Kinderschminken. So kam es zu vielen Begegnungen und Zusammenkünften, wo man sich unterhielt und dem Thema gemäß Zeit nahm füreinander. Es war auch eine Begegnung der Ökumene.

Der Erlös kommt der dringend zu erneuernden Heizung im Bonifatiushaus zugute.


Eindrucksvolle Reise durchs heilige Land


Die Pilger- und Studienreise vom 29.8. bis zum 7.9.2012  führte die 26 Teilnehmer aus unserer Seelsorge-Einheit quer durch das Heilige Land. Vorbereitung und Durchführung lag in den Händen von Agnes Slunitschek und Felix Lipp in Zusammenarbeit mit „Biblisch Reisen“ in Stuttgart.

Erster Schwerpunkt war die Heimat Jesu, Galiläa, mit dem Ausgangsort Nazareth. Eindrucksvoll die Verkündigungskirche in Nazareth, der Berg der Seligpreisungen und am See-Ufer der traditionelle Ort der Brotvermehrung, wo wir mit Blick auf den See einen Wortgottesdienst feierten. Zwei Fladenbrote auf dem Altar erinnerten an die Aufforderung Jesu, nicht nur das Brot zu teilen, sondern selbst einander Brot zu werden für leiblichen und seelischen Hunger.
Auf der Fahrt durch die Westbank besuchte die Gruppe die Stadt Nablus, den biblischen Ort Sichem. Eindrucksvoll, wie zahlreiche Palästinenser uns spontan „Welcome to Nablus“ zuriefen, ein Zeichen, dass nicht nur die immer weniger werdenden Christen in Israel, sondern auch die vom Tourismus eher ausgeschlossenen Palästinenser-Gebiete sich über Besuche im Heiligen Land freuen.

Von Jerusalem aus wurden die Heiligen Orte in und um die Stadt besucht, darüberhinaus die ehemalige Wüsten-Festung Masada. Natürlich durfte auch das Bad im Toten Meer nicht fehlen.

Das Foto zeigt die Gruppe mit dem griechisch-katholischen Pfarrer Joseph des melkitischen Patriarchats in Jerusalem, mit dem wir am Sonntag Eucharistie feiern durften.

Am Ende kehrte eine von unzähligen Eindrücken erfüllte Gruppe zurück in die Heimat, dankbar für die gute Gemeinschaft, dankbar auch für den Segen, unter dem die ganze Reise stand.


Urlaubsgrüße angekommen


11.09.12 - Pfarrer Pitzal wünschte sich, dass 50 Postkarten mit Kirchen aus den Ferien an das Pfarramt geschickt werden. Mit Schulbeginn waren es nun 48. Einige sind noch unterwegs. Daraufhin will der Pfarrer alle auf Freitag, 05.10., 19.30 Uhr ins Bonifatiushaus zu einem Urlaubsplausch einladen. Für jeden, der kommt, gibt es gratis Most. Pfarrer Pitzal wird auch Bilder von Kamerun zeigen.

Aus insgesamt 14 Ländern kamen Karten, vorrangig aus Europa. Es kamen aber auch Karten aus Kanada, USA, Tunesien und Israel. Auf einer Schautafel werden sie alle im Foyer der Bonifatiuskirche gezeigt.


Zeltlager-Lioba-Detektive erfolgreich


24.08.12 - Am Ende des fünf-tägigen Zeltlagers in der ersten Ferienwoche auf der Lioba-Hütte präsentieren die Teilnehmer auf dem Foto ihren neu erworbenen „Detektiv-Ausweis“. Erfolgreich absolvierten sie ihre „Ausbildung“, unterstützt durch den Besuch zweier Beamter vom Polizei-Posten Renningen, die den Kindern an einem Vormittag die Basics für die Ermittlungsarbeit der echten Polizei zeigten – Fingerabdrücke nehmen, Spuren sichern u.s.w. Dafür herzlichen Dank an die beiden Polizisten.

Mit dieser professionellen Unterstützung und fit gemacht durch die verschiedensten Programm-Bausteine der Ferienwoche wurde am letzten Tag tatsächlich der Täter des rätselhaften Verbrechens überführt und festgenommen – ein großes Erfolgserlebnis für die jungen Detektive!

Herzlichen Dank an unsere beiden Küchenfeen, die Küchenhelfer und an alle Jugendlichen, die mit großem Engagement und kreativem Einsatz das Lioba-Zeltlager auch dieses Jahr zu einem unverwechselbaren Erlebnis machten.


Europa kunterbunt


07.08.12 - In Weiterführung der Fußball-Europameisterschaft findet in dieser Woche die Kindertagesfreizeit an der Lioba-Hütte unter dem Thema "Europa kunterbunt" statt.

Für die Himmelsrichtungen Europas haben die Kinder Tiere angefertigt: für den Osten den Bären, Westen - Stier, Süden - Esel, Norden - Elch.

Außerdem haben sie sich mit den jeweiligen Ländern, Städten und Pflanzen auseinandergesetzt und beschäftigt. Im Maislabyrinth wie im nahegelegenen Wald erleben die Kinder Natur pur. Jedes Kind gestaltet ein Heft in dem die Erinnerungen, Lieder, Berichte über die jeweilige Tierwelt und das Tageschehen festgehalten werden. Zum großen Finale am Freitag, um 17 Uhr sind Eltern, Angehörige und Freunde recht herzlich eingeladen. Der Grill wird nochmals angeworfen und es gibt ein buntes Treiben.


Neun neue Ministranten eingeführt


Beim festlichen Gottesdienst am 22. Juli 12 in Malmsheim wurden die neuen Ministranten von Renningen und Malsmheim in ihren Dienst eingeführt. Von den Oberministranten erhielten sie das Gewand, Pfarrer Pitzal händigte ihnen die Plakette aus.


Pfingstfahrt zu den Kulturzentren Frankreichs


06.06.12 - Die diesjährige Pfingstfahrt führte uns zu den Kulturstätten und herrlichen Kathedralen Frankreichs. Den Pfingstmontags-Gottesdienst feierten wir in der Kathedrale von Metz, die besonders wegen der Fenster von Chagall bekannt ist. Der dortige Domprobst nahm die Renninger herzlich in Empfang.

Die Kathedralen von Troyes, Auxerre, Laon, Rouens (wo man auch übernachtete) und Amiens sowie das romanische Zisterzensierkloster Vézelay mit seinen wohl einmaligen Kapitellen versetzten die Renninger immer wieder in Staunen.

Faszinierend auch die Kreidefelsen bei Etretat. Abschließend war man dann in der wohl eindrucksvollsten Kathedrale Frankreichs in Reims, wo einst die Könige gesalbt wurden und die deutsch-französische Freundschaft von Adenauer und De Gaulle besiegelt wurde.

Bei einem Kurzaufenthalt in Paris trafen wir zu unserem großen Erstaunen einige Chorsänger aus Renningen. Der Abschluss wurde in Wissembourg gemacht, wo - nachweislich aus dem Jahre 91 datiert - die Urkunde liegt mit der ersten Erwähnung von Renningen.


Wir waren dabei: Katholikentag Mannheim


Das weiß-rote Absperrband in der Bildmitte verweist auf das Thema des Katholikentags: Einen neuen Aufbruch wagen.

Das bedeutet auch, den Mut zu haben, Gewohntes zurückzulassen und Grenzen zu überwinden.

Neu und ungewohnt war, wie die Jugendlichen aus unserer Seelsorge-Einheit in Begleitung von Gemeindereferent Felix Lipp beim 5-tägigen Fest die katholische Kirche erleben konnten: Als ein buntes Fest des Glaubens und in großer Gemeinschaft.

Katholisch im eigentlichen Sinn des Wortes "Allgemein" konnte man die ganze Vielfalt des Glaubens erleben. Höhepunkte waren sicher die großen Konzerte "Mannheim rockt" und das Wise Guys-Konzert, das vom katholischen Hilfswerk Misereor im Mannheimer Luisenpark veranstaltet wurde, die "Nacht der Lichter" mit Brüdern aus Taizé in der Maimarkthalle und die beiden großen Gottesdienste mit zehntausenden von Mitfeiernden im Ehrenhof des Mannheimer Schlosses.

Vieles war geboten: Offene Bühnen mit abwechslungsreichem Programm, Podien zu brisanten Themen, Gebete und ein eigenes Jugendzentrum mit den unterschiedlichsten Aktivitäten.

Einigen unserer Gruppe gelang es sogar, Bundeskanzlerin Angela Merkel "nahe zu kommen". Ministerpräsidenten und Bischöfen konnte man häufig auf der Straße im Vorbeigehen begegnen, aufmerksam gemacht durch die dann meist vermehrt anzutreffenden Kameras.

Die Gruppe war die Tage über in Interessengruppen aufgeteilt unterwegs, so dass jede/r "seinen" Katholikentag erleben konnte. Gemeinsam besuchten wir neben den zentralen Veranstaltungen noch einen Lobpreis- und Anbetungsgottesdienst in der Sebastians-Kirche am Mannheimer Marktplatz.

Pfarrer Pitzal traf am Katholikentag Kardinal Kasper, der zu ihm sagte: "Wir begegnen uns immer wie Has und Igel." Unter den vielen Menschen begegneten sich Felix Lipp und Pfarrer Pitzal im Rosengarten und unterhielten sich sehr ausführlich mit Frau Julia Klöckner, Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Mainz. Der bekannte Fernsehmoderator, Matthias Matussek, hat Pfarrer Pitzal zugesagt, zur Krippe nach Malmsheim zu kommen. Es gab immer wieder Begegnungen mit Menschen aus der ganzen Diözese, die Renningen immer wieder mit der Krippe in Verbindung brachten.

Nach dem Abschlussgottesdienst mit dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, und mehreren anderen Bischöfen, den auch unser Bundespräsident und Ministerpräsident Winfried Kretschmann mitfeierte, fuhr die Gruppe der Jugendlichen gut gestimmt mit der Bahn nach Hause.


Ministranten-Wochenende macht Spaß


14.05.12 - Eine super Gemeinschaft und ein abwechslungsreiches Wochenende haben 51 Ministranten unserer Seelsorge-Einheit in einem schönen Freizeithaus mitten in den Weinbergen in der Nähe von Heilbronn erlebt. Herrliches Wetter ermöglichte es, neben Lagerfeuer, Nachtwanderung und Spielerunde auf dem großen Rasenplatz sogar einige der Workshops im Freien durchzuführen.

Der Wortgottesdienst am Sonntag-Morgen rundete das Programm ab und nach dem wohlschmeckenden Mittagessen, zubereitet vom Küchenteam, ging es wieder nach Hause.

Diejenigen, die im Juli zum Remmi-Demmi-Wochenende an den Bodensee mit mehreren Tausend KJGlern und Ministranten mit kommen, sowie die Teilnehmer am Dekanats-Ministrantentag in Sindelfingen dürfen sich auf weitere Höhepunkte im "Ministranten-Leben" freuen. Ein dickes Lob an die Gruppenleiter, die das Wochenende äußerst kompetent geteamt haben!


Buch über Blumen vorgestellt


Rechtzeitig zum Monat Mai konnte Pfarrer Pitzal ein Büchlein herausbringen unter dem Titel "Gott zeigt sich in jeder Blume". Am vergangenen Dienstag wurde es im Rahmen einer Maiandacht in Renningen vorgestellt. Frau Gretel Bäuerle, Leiterin der Landfrauen, erläuterte dieses Büchlein, in dem für jeden Monat eine Blume ausgesucht und mit einem Bild aus Renningen oder Malmsheim kombiniert wurde. So eröffnet dieses Büchlein viele Einblicke in das Leben in Renningen und Malmsheim.

Mit den verschiedensten Instrumenten haben die Ministranten diese Vorstellung umrahmt.

Am Muttertag in Malmsheim wurde die Vorstellung mit frohen Maienliedern des gemischten Chores des Liederkranz Malmsheim unter der Leitung von Samuel Schick umrahmt. Ernst Weigandt hat mit seinem Trompetensolo einen weiteren Glanzpunkt gesetzt. Andrea Grünholz, von der Sozialstation Renningen stellte das Büchlein vor und ging dabei auf einzelne Blumen ein, wie sie das Tagesgeschehen gestalten und vor allen Dingen Menschen aller Altersschichten Freude bringen können.

Dieses Büchlein mit den vielen Farben der Blumen und der Landschaftsbilder ist ein besonderes Erinnerungstück und Geschenk für jeden Bürger dieser Stadt und auch darüber hinaus.

Es ist im katholischen Pfarramt in Renningen zum Preis von 5 Euro erhältlich.


Trau dich zu glauben - Öffne dein Herz


3.5.12 - Unter diesem Thema standen die Erstkommunionfeiern in Renningen und Malmsheim, wofür der Kirchenraum mit einem großen Bild der Kinder festlich geschmückt wurde. Die Gäste kamen zum Teil von weit her. Jedes Kind erhielt von der Kirchengemeinde ein Geschenk aus Gußeisen und besuchte auch eine ältere Person in Malmsheim.

Das Kommunionopfer geht nach Sri Lanka. Hier sollen Kühe angeschafft werden, um Kindern und Schülern bessere Ernährungsbedingungen zu schaffen. Außerdem sollen auch noch Stühle für die Schule beschafft werden.


Begegnung mit dem besten deutschen Skiflieger


18.04.12 - Zu einer Begegnung zwischem dem besten deutschen Skispringer, Jens Weißflog und Franz Pitzal kam es in der Osterwoche in Oberwiesental.

Weißflog war mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister und hat durch seine sympathische Art bei den Skispringern weltweit einen besonderen Stellenwert.

Franz Pitzal, der selbst einmal das Skispringen als Sportler betrieb, freute sich über diese Begegnung ganz besonders, kennt er doch fast alle wichtigen Schanzen in der weiten Welt. Jens Weißflog freute sich über die Begegnung mit dem katholischen Priester.


Passionsfahrt nach Bad Urach


12.04.12 - Der gemeinsame Besuch von katholischen und evangelischen Christen aus unserer Gemeinde beim ehemaligen Renninger Pfarrer Harald Klingler in der Karwoche war ein großes ökumenisches Erlebnis für alle Beteiligten.

Der jetzige Dekan erklärte uns sehr ausführlich die mächtige Amanduskirche, die nahezu die gleichen Ausmaße hat wie die Stiftskirche in Stuttgart. Pfarrer Pitzal bedankte sich für die Führung und übergab Dekan Klingler einige Erinnerungen.

Im nahegelegenen evangelischen Stift nahm man den Kaffee ein. Dann schlenderten alle nochmals durch die historische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und dem Osterbrunnen.

Zum Abschluss dieses Tages in der Karwoche traf man sich nochmals in der Kirche, wo Pfarrer Pitzal vor dem mächtigen Kreuz auf die Geschehnisse des Karfreitags einging und dabei vieles verglich, was bei uns heute ähnlich ist, wie damals bei der Kreuzigung Jesu.


Wasser, wie es uns begegnet


12.04.12 - Seit 1990 wird in jedem Jahr ein Osterbrunnen, der unter einem bestimmten Thema steht, vor der Bonifatiuskirche aufgebaut. Die Themen beziehen sich auf das österliche Geschehen, aber auch auf Jahresereignisse und die Bedeutung des Wassers, den Verlauf der Flüsse und Ströme und so manches Ortsgeschehen.

In diesem Jahr lautet das Thema "Wasser, wie es uns begegnet". Auf einem riesigen Plakat an der Kirchenwand sind über 20 Hinweise gegeben, wo wir Menschen dem Wasser begegnen: Quelle und Brunnen, Meer und Strom, Tümpel und See, Dusche und Abwasser, Tropfen und Schlauch, Gießkanne und Wasserleitung. Ziel ist es, dass der Brunnen nicht nur die Schönheit der bunten Eier und des erfrischenden Wassers aufzeigt, sondern auch zum Nachdenken anregt.

Der Brunnen wurde mit den Kindern des Kindergarten Wiesenstraße feierlich eröffnet. In der Osternacht wurde vor dem Brunnen das Osterfeuer entzündet und ein Teil des Wassers für das neu zu weihende Taufwasser verwendet.


35 m Pizza verkauft


05.04.12 - In Windeseile konnte Pfarrer Pitzal beim Ostermarkt in Malmsheim die 35 Meter lange Pizza verkaufen.

Wenn es nach dem Wunsch der vielen Menschen gegangen wäre, hätte der Tisch noch um einige Meter verlängert werden müssen. Mit dem erwirtschafteten Ertrag von 737,20 € wird das Sternsingerprojekt in Embu, Brasilien unterstützt.


Steinmetz Albert Steudle - Wegbereiter der Ökumene


Gedenkstein am Bergwald

1.3.12 - In der vergangenen Woche verstarb Albert Steudle völlig unerwartet. Bei der Beisetzungsfeier des evangelischen Christen durch Pfarrer Götz hat auch der katholische Pfarrer Franz Pitzal ein Wort des Gedenkens gesprochen. Uneigennützig, ohne einen Lohn, hat Albert Steudle schon in den 70er Jahren für die Renninger katholische Kirche die Bonifatiusfigur geschaffen, die damals Bischof Georg Moser segnete.

Am Bergwald schuf er den Erinnerungsstein zum Thema "Geiseln unserer Zeit, Herzinfarkt, Verkehrstod, Krebs", wofür Gerhard Längerer die Schmiedekunstwerke schuf.

Am Sölleseck steht der von Albert Steudle geschaffene "Stein der Hoffnung",

im ehemaligen Lager in Malmsheim der Erinnerungsstein an die Vertriebenen,

am Kirchplatz ein Stein, der auf 50 Jahre Kriegsende hinweist

und auch für den Weltkulturpfad hat der Steinmetzmeister Tiere geschaffen, die auf die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde eingehen.

"Die Zeit überdauernden Steine in unserer Stadt tragen seinen Hammerschlag", sagte Franz Pitzal. Nirgendwo darauf ist sein Name festgehalten.

Er wurde zum Wegbereiter der Ökumene. Viele Objekte hat er aber auch für die Stadt Renningen angefertigt.

"Mensch du vergehst, nichts da bleibt", so stand es in der Traueranzeige. Von ihm aber bleiben den Menschen aller Art in unserer Stadt die Werke seines Schaffens.

Siehe auch » Kunst » Denk-Mal


Nikolausfeier im neuen Altenzentrum


Ein besonderes Erlebnis für jung und alt war die erste Nikolausfeier am 5. Dezember 2011 im neuen Altenzentrum "Haus am Pfarrgarten" in Malmsheim.

Umrahmt von den fröhlichen Liedern der Martinusspatzen erfuhren die großen und kleinen Zuhörer in einer spannenden Erzählung wie Bischof Nikolaus die Bewohner von Myra von einer großen Hungersnot erlöste. Natürlich erhielt jedes Kind vom Nikolaus und seinem Begleiter Knecht Ruprecht ein kleines Geschenk zur Erinnerung an den gütigen Heiligen des Advent.


Martinusfest Malmsheim


Das Martinusfest ist das größte Fest der katholischen Kirchengemeinde in Malmsheim.

Jedes Jahr schafft sich die Kirchengemeinde zu diesem Anlass selbst etwas Neues an. Bei den insgesamt 36 Martinusfesten, die Pfarrer Pitzal bisher in Malmsheim feierte, wurden unter anderem der Osterleuchter, das Rauchfass, das Martinusfenster, das Vortragskreuz, der Weihwasserkessel, die Turmuhr an diesem Tag festlich der Gemeinde übergeben. In diesem Jahr war es ein Ständer für die Taufschale.

Im festlichen Gottesdienst am 13.11.11 konnte Pfarrer Pitzal den Herren Martin Wratsch und Heinrich Kossok im Namen von Bischof Fürst einen Dankbrief und ein Buch überreichen für ihre Mitgestaltung des Martinusweges, der von Stein am Anger in Ungarn nach Tours in Frankreich geht, wo Martinus begraben ist. Er führt auch über Malmsheim.

In all den Jahren hat der Bettler für arme Kinder in Mexico, Brasilien, Nigeria, Indien, Ruanda, Argentinien, Nicaragua, Sibirien, Jerusalem, Sri Lanka und in diesem Jahr für die Mongolei gesammelt. Dabei kamen seit 1983 DM 10.200 und über 3.000 Euro zusammen. In diesem Jahr erbettelte er in Renningen und Malmsheim € 460.

Damit bekommt Martinus in Malmsheim nicht nur seinen ganz besonderen Ortsbezug, sondern durch ihn wirkt die ganze Gemeinde weltweit.

Wir danken allen, die zum guten Gelingen des Martinusfestes beigetragen haben ganz herzlich!


Herbstliche Serenade der Jagdhornbläser


Einen frohen, herbstlichen Abend bescherten die Jagdhornbläser aus Heimsheim unter der Leitung von Bernd Hälsig der Renninger Bevölkerung am 14.10.11 im Museumsgarten der Renninger Krippe. Pfarrer Pitzal begrüßte die Bläser und entzündete vor ihnen ein Feuer. Das Gelände war festlich mit Lichtern beleuchtet. Die bereits schon anbrechende abendliche Kälte wurde durch warme Pizza vertrieben.

Zuvor wurde im Krippenmuseum die Sonderausstellung von Ruth-Inge Piechotta eröffnet. Die Ausstellung ist bis 4.12.11 zu sehen und steht unter dem Thema "Welt-Seele-Geist". Das Museum ist in dieser Zeit an den Freitagen von 17-18 Uhr und an den Sonntagen von 14-17 Uhr geöffnet.


Gruppenleiter im Kloster Beuron


"Bete und arbeite", nach diesem Motto des Heiligen Benedikt verbrachten die KJG-Gruppenleiter das Wochenende vom 7.-9.10.11 in der Erzabtei Beuron.

Einige Unentwegte nahmen sogar an der Laudes, dem Morgengebet der Mönche, um 5 Uhr in der Früh, teil.

Inhaltlich ging es bei diesem Leiter-Wochenende um die Themen "Kindeswohl" und "Marketing".

Am Sonntag besuchten wir nach der Heiligen Messe eine Höhle, die sich unweit unseres "Pfila"-Zeltplatzes bei Fridingen befindet.


Jugendgottesdienst der Seelsorgeeinheit


Am Sonntag, 2. Oktober 2011 feierten wir den ersten Jugendgottesdienst auf der Ebene der Seelsorgeeinheit in der St. Raphaels Kirche in Rutesheim. Das Thema lautete "Warum gerade ich?"

Ein Team von Jugendlichen aus Rutesheim und Weissach gestaltete auf kreative Weise Impulse zum Inhalt des Bibeltextes. Den musikalischen Part übernahm die neue Kirchenband aus Renningen "P.U.S.H." (Pray until something happens).


Papst Benedíkt XVI. in Deutschland


Pfarrer Pitzal und Schreiter vor dem Papamobil

Kardinal Marx, München

Pfarrer Pitzal erlebte viele Stationen des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in Deutschland vom 22. - 25.09.11 live mit. Hier seine Eindrücke:

Nach dem großen Gottesdienst in Erfurt, den Pfarrer Schreiter wesentlich mit vorbereitet hatte, rief er Pfarrer Pitzal, der wenige Meter von ihm im Getümmel war auf dem Handy an, damit er mit dem Papst noch einige Worte wechseln konnte. Das Handy funktionierte nicht - und so kam es doch zu keinem Gespräch. Lediglich vor dem Papamobil konnte wenige Minuten nach der Abfahrt des Papstes nach Freiburg ein Bild gemacht werden.

Pfarrer Pitzal war beim Empfang des Papstes im Schloss Bellevue durch den Bundespräsidenten. Dabei sprach er mit Kardinal Meissner von Köln, dem er u.a. auch von der Renninger Krippe und dem Kölner Dom, der dafür gebaut wurde erzählte. Der Kardinal meinte: "Ich erinnere mich noch. Wir haben dieses Bild im Diözesanarchiv in Köln aufbewahrt, das uns von Renningen geschickt wurde." Kardinal Marx von München erzählte Pfarrer Pitzal von der Krippe des ökumenischen  Kirchentages in München, wo das ganze Krippenbild die Silhouette von München aufzeigte.

Mit Hilfe des Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger war Pfarrer Pitzal im Reichstag mit auf der vordersten Bank der Besuchertribüne bei der historischen Rede des Papstes im deutschen Parlament mit dabei. 

Während sich der Papst im Augustinerkloster in Wittenberg zu dem historischen Treffen mit der evangelischen Kirche einfand, konnte Pfarrer Pitzal in Wittenberg am Grab von Martin Luther sein.

Ministerpräsident Kretschmann hatte Pfarrer Pitzal zum Abflug des Papstes auf den Flughafen Lahr eingeladen. Zusammen mit Dr. Gerhard Mayer, dem 2. Vorsitzenden des Kirchengemeinderates Renningen, waren sie dabei, als sich der Papst von Deutschland mit den Worten verabschiedete: "Ich ermutige die Kirche in Deutschland mit Kraft und Zuversicht den Weg des Glaubens weiterzugehen, der Menschen dazu führt, zu den Wurzeln, zum wesentlichen Kern der Frohbotschaft Christi zurückzukehren."

"Wo Gott ist, da ist Zukunft!" war das Leitwort des Papstbesuches. Es war auch das Leitwort des Gemeindefestes der katholischen Kirchengemeinde Renningen in der Bonifatiuskirche und in der Stegwiesenhalle am 25.09.11. 


Jugend bei Papst Benedíkt XVI.


Am 24./25.09.11 konnten Jugendliche unserer Seelsorge-Einheit in Begleitung von Gemeindereferent Felix Lipp in Freiburg erleben, mit welcher Begeisterung der Besuch unseres Papstes gefeiert wurde.

Mit Jugendlichen aus Herrenberg teilten wir uns einen Bus und fuhren am Samstag ins Breisgau. Trotz zahlreicher Verkehrsbeschränkungen konnten wir unser erstes Ziel, unsere erste "Gepächsstation" direkt anfahren. Nach einer abenteuerlichen Besteigung des Schlossberges mit super Blick über Freiburg empfingen wir mit der jubelnden Bevölkerung Freiburgs in der Innenstadt Papst Benedikt.

Dann ging es zum Freiburger Messegelände, wo nach einem abwechslungsreichen Vorprogramm die Vigil, das kirchliche Abendgebet mit dem Papst stattfand. Über 35.000 Jugendliche sangen, beteten und hörten in großer Aufmerksamkeit auf die Worte Benedikts, der seine Ansprache mit den Worten begann: "Den ganzen Tag freue ich mich schon auf diese Begengung mit Euch!" Der feierlichste Moment war sicher der Blick auf die unzähligen brennenden Kerzen in den Händen der Teilnehmer, die die Botschaft des Evangeliums dieses Abends ausdrückten: Ihr seid das Licht der Welt!

Nach einer kurzen Nacht in einer Turnhalle erhielten alle gratis eine Tüte mit Verpflegung für den neuen Tag, dann ging es zum Flugplatz. Menschen aus vielen Ländern waren gekommen, wir sahen Philippinos, Brasilianer, viele Franzosen. Unzählige Priester, Ordensfrauen, Minstranten und insgesamt ca 100.000 Gläubige feierten diesen beeindruckenden Gottesdienst mit. Müde und mit unvergesslichen Erlebnissen erfüllt traten wir die Heimfahrt an.


10 Paare feierten Goldene Hochzeit


Die Familien Österreicher, Brugger, Frech, Haid, Lehnert, Ciavarella, Bartl, Hotzy, Höpfer und Ramoser feierten am 17.09.11 festlich ihre Goldene Hochzeit in der Bonifatiuskirche. Interessant waren die Hochzeitsbilder von damals, die auf Tafeln im Altarraum zu sehen waren.

Der Gottesdienst wurde festlich umrahmt mit Gesängen von Saphira Krol. Pfarrer Pitzal überreichte den Jubilaren die Urkunden des Bischofs, sowie ein von ihm gestaltetes Kreuz.

Anschließend traf man sich im festlich geschmückten Bonifatiussaal zum Kaffee. Dabei erzählte jedes Brautpaar von seinem Werdegang. Ganz verschiedene Wege führten die Menschen aus Ungarn, Tschechien, Polen und Italien nach Renningen. Natürlich gab es darunter auch noch "echte" Renninger. 


Firmes en la fé - Verwurzelt im Glauben


Unter diesem Leitspruch stand der Weltjugendtag, der vom 15. bis zum 21. August in Madrid statt fand, und bei dem auch sieben Renninger vertreten waren. 

Zusammen mit anderen jungen Menschen aus dem Dekanat Böblingen brachen wir bereits am Sonntag, den 14.08.2011 auf, da unsere Busreise in die heiße Hauptstadt Spaniens 24 Stunden dauern sollte. Ein Teil von uns wurde in einem Gemeindehaus untergebracht, andere bekamen sogar eine Gastfamilie.

Unser Programm bestand aus Stadt Anschauen und Bummeln, aber auch teilweise aus der Teilnahme an der Katechese sowie natürlich den beeindruckenden Großveranstaltungen. Beeindruckend vor allem, da sich so viele Menschen an einem Ort versammeln, um ihren Glauben zu feiern. In der Metro beispielsweise waren wir oft in einem Wagen mit sehr vielen verschiedenen Nationalitäten und alle stimmten ihre Lieder und Spiele an, sodass man das Gefühl hatte, man fährt Metro und die ganze Welt fährt mit.

Als wir dann am Sonntag darauf wieder in den glücklicherweise klimatisierten Bus stiegen, hatten wir nicht nur die WJT-Hymne als Ohrwurm mit im Gepäck, sondern viele tolle Erfahrungen mit den offenen Spaniern und mit der einzigartigen WJT-Stimmung überhaupt.


Früchte der Erde




In den Sommerferien 2011 verbrachten 30 Kinder zusammen mit Pfarrer Pitzal und den jugendlichen Gruppenleitern fünf interessante Tage auf der Lioba Hütte. Unter dem Thema "Früchte der Erde" beschäftigten sich die Kinder bei Spielen, Wettbewerben, beim Bemalen von Brettern und bei Waldgängen mit den Schätzen der Natur. Auch der Besuch im Maislabyrinth war ein besonderes Erlebnis für die Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren. Jeder Tag stand unter dem Motto einer anderen Frucht und der dazugehörigen Farbe. Sogar das Essen war darauf abgestimmt.

Zum großen Finale am Schlusstag waren auch die Eltern und Geschwister eingeladen. Die Darbietungen der Kinder und die gegrillte Wurst bildeten einen schönen Abschluss dieser erlebnisreichen Ferientage.

Herzlichen Dank an die Gruppenleiter und besonders auch an die Frauen, die die Kinder während der ganzen Woche mit leckerem Essen verwöhnt haben!


„Rauchzeichen über den Lioba Mountains“ – Zeltlager auf der Liobahütte


Wie immer in den Sommerferien fand auch 2011 in der ersten Ferienwoche das Liobazeltlager statt. Dieses Jahr hatten wir das Thema "Indianer". Die 46 Teilnehmer, die mit circa 15 Leitern die 5 Tage auf dem Grundstück der Kirchengemeinde verbracht haben, waren mit viel Begeisterung dabei. Wir bastelten uns ein Indianeroutfit und boten Workshops an, in denen diese dann mit Musikinstrumenten wie Regenmacher, Rasseln und Trommeln, Indianerketten und vielem mehr ergänzt werden konnten. Über die Woche entstand unter Mitarbeit der Kinder außerdem noch ein Totem-Pole, der am Ende der Freizeit fest aufgestellt wurde und hoffentlich die nächsten Jahre überdauern wird.

Ein Highlight der Woche war definitiv auch der Besuch der fast echten Indianer aus Weissach: Peter Haug und seiner Frau. Die beiden brachten allerhand Exponate mit, wie Tierfelle und hatten auch echte Indianeroutfits an. Zusammen sangen und tanzten wir wie echte Indianer Kreistänze, die dann donnerstags bei unserem eigenen Pow-Wow nochmals ausgiebig zum Einsatz kamen.


Jazz Serenade am Krippenmuseum


Ein ganz besonderes Erlebnis in herrlicher Umgebung war die Jazz Serenade am Freitagabend, 29. Juli 2011 auf der Wiese des Krippenmuseums.

Die passionierten Musiker von der „Now’s the time Jazz Group“ aus dem Raum Calw und Pforzheim spielten neben Stücken aus Bebop, Cool Jazz  und  Blues auch einige Nummern mit rockigem Einschlag sowie Latin-Titel aus der Karibik. Mitreißend waren vor allem die Soli von Trompete und Saxophon. Es spielten Klaus Moosmann, Roland Herdter, Jacek Kacprzak, Wolfgang Erhard und Bernd Weber.

„Vielleicht war dies nicht die letzte Veranstaltung in diesem Rahmen und wir können einen solchen musikalischen Abend wiederholen.“, meinte Pfarrer Pitzal zum Abschluß. Herzlichen Dank den Musikern, die ihre Gage für eines der Projekte von Pfarrer Pitzal zur Verfügung stellten.


15 neue Ministranten


Im Rahmen der Familiengottesdienste am 24. Juli 2011 wurden in unserer Gemeinde 15 neue Ministranten in ihren Dienst eingeführt. Die Oberministranten überreichten ihnen das Gewand, Pfarrer Pitzal legte ihnen die Plakette an.

Damit reihen sich die Neuen in den Kreis der Alten ein. Insgesamt haben wir jetzt in unserer Gemeinde an die 50 Ministranten. Sie sind nicht nur Diener des Altars, sondern durch ihre Haltung auch Zeuge ihres Glaubens im öffentlichen Leben.

 


Männernacht 2011


Ein einzigartiges Erlebnis war unsere diesjährige Männernacht auf der Lioba-Hütte am Freitag, 15. Juli 2011 in mehrfacher Hinsicht. Tipi-Bau, Trommel-Workshop, Bogenbau und Erprobung und dann Grillen leitete die „Lagerfeuer-Runde“ mit Gitarren, Trommel, Klarinette, Pan-Flöte und vielstimmigem Gesang ein.

Bei herrlichem Wetter mit „hellem Mond in dunkler Nacht“ und einem wärmenden Lagerfeuer verbrachten wir bis in den frühen Morgen eine super Zeit miteinander. Beim Frühstück wurde der nächste Termin ausgemacht: Juli-Vollmond 2013. Eine neue Chance auch für die Männer, die dieses Mal keine Zeit hatten.


40 Jahre Priester in der Welt von heute


Festgottesdienst in Leinzell

Festgottesdienst in Renningen

Pater Wehrle, Pfarrer Pitzal, Grässle und Fischer

Bis an die Grenzen der Erde

Ein gewichtiges Geschenk von BM Faißt

Die Feier des 40-jährigen Priesterjubiläums von Pfarrer Pitzal im Juli 2011 war verbunden mit einer Begegnung von Menschen aus unserer ganzen Stadt und auch darüber hinaus.

Nach der Vorabendmesse in Malmsheim, bei der Pfarrer Ulrich Kloos aus Backnang predigte und die vom Marengomo-Chor und der Malmsheimer Schola musikalisch umrahmt wurde, trafen wir uns in froher Runde auf der Wiese hinter dem Martinustreff zu einer Hocketse. Der gemeinsame Chor von Martinusspatzen und Kinderkirche überbrachte Pfarrer Pitzal eine selbst gestaltete Kerze.

Der Festgottesdienst am Sonntag im Schulhof wurde zu einer Begegnung von Menschen aus unserer ganzen Stadt. Allein die Gestaltung des Schulhofs mit dem Altar, über dem das verrostete Kreuz, das 40 Jahre im Zeltlager in Seemoos war, angebracht wurde, die Flaggen aus verschiedenen Ländern der Erde, zu denen wir von Renningen aus Beziehungen haben, die große Erdkugel, die die Weil der Städter AHA uns zur Verfügung stellte und schließlich der Altar selbst, der mit Gegenständen aus verschiedenen Ländern, wie dem Altartuch aus dem Iran, dem Kerzenständer aus Ruanda, Gefäßen aus dem Sudan, sowie mit der Primizkerze und dem besonderen Kelch des Pfarrers geschmückt war, bot ein prächtiges Bild.

Der ehemalige Chef von Pfarrer Pitzal, Johannes Grässle, übergab dem Jubilar zu Beginn einen Segenswunsch des Papstes. Der evangelische Posaunenchor umrahmte den festlichen Gottesdienst. 40 Ministranten umgaben den Altar. Der Ministrantenchor, sowie die Renninger Schola gestalteten ebenfalls die Messfeier mit.

Packend und rührend zugleich war die Predigt von Vikar Stefan Fischer, der vor vier Jahren seine eigene Primiz in Malmsheim feierte und mit seinen persönlichen Worten an Pfarrer Pitzal die weit über 500 am Schulplatz versammelten Menschen tief beeindruckte. Selten, dass eine Predigt mit Beifall beantwortet wird.

Zum Opfergang rief Pfarrer Grässle nochmals alle auf für das Projekt in Haiti zu spenden.

Zusammen mit Pater Wehrle, der mit den Rutesheimern und Weissachern nach Renningen gekommen war, feierten die vier Priester den Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein, während die meisten Gottesdienstbesucher unter den Arkaden des Schulhofs einen schattigen Platz gefunden hatten.

Am Schluss des Gottesdienstes ging Bürgermeister Wolfgang Faißt nochmals auf den Jubilar ein, der auch manches mal grantig sein kann und überreichte ihm in seinem persönlichen Namen einen aus Stein gehauenen Schuh, den Wolfgang Steudle angefertigt hatte.

Das Geschenk der Stadt Renningen ist ein Kunstwerk aus Metall von Andreas Furtwängler. Es ist vor der Bonifatiuskirche aufgestellt. "Bis an die Grenzen der Erde", so ist es auf das Eisen aufgeschweißt. Aus einem Wurzelzweig geht ein Ölzweig hervor, eine Sonne strahlt über einer Stadt. Im Mittelpunkt aber ist eine Waage zu sehen, beladen einerseits mit Geldstücken, andererseits mit einer bindenden Eisenkette.

Die Würde des Menschen braucht soziale Gerechtigkeit. Ohne sie kein Friede. Dies erfordert aber eine mühselige Arbeit, wofür die Ameise ein Sinnbild ist. Über allem erhebt sich ein Engel.

Dieses Kunstwerk ist mehr als ein Geschenk. Es regt zur Besinnung, aber auch zum Handeln an.

Zur Überraschung sang dann noch der Liederkranz Renningen und im Namen des Kirchengemeinderates übergab Dr. Mayer einen großen Koffer, der viel aushält und für Reisen in die ganze Welt bestens geeignet ist.

Nach dem Schlusssegen, zu dem Pfarrer Pitzal die Stola umlegte, die er zum 75. Geburtstag von Bürgermeister Faißt bekommen hatte, gab es ein reichhaltiges Mittagessen und viele gute Gespräche unter Menschen, die sich zum Teil schon lange nicht mehr gesehen hatten.

Für das Jubiläum wurde auch ein Buch herausgebracht, das auf die vielfältigen Aktivitäten von Pfarrer Pitzal hinweist. Es ist in der Kirche und im Pfarramt weiterhin erhältlich.

 



Ein Wanderschuh in Stein gemeißelt

Ich möchte allen ganz herzlich danken, die mitgeholfen und mitgestaltet haben:

Den Verantwortlichen in der Gemeinde, Landrat a.D. Bernhard Maier, der bei der Eröffnung der Sonderausstellung eine große gereimte Rede hielt, den vielen, die bei der Gestaltung mitgewirkt haben, als Mitarbeiter der Vereine, Verantwortliche der Schule, dem Bauhof, der die Gerüste für den Altar aufstellte.

Dank aber auch all denen, die mitgeholfen haben durch ihre Spende, dass wir Kindern in Haiti eine bessere Zukunft schaffen können.

Pfarrer Franz Pitzal


Pfingstlager 2011


Am Sonntag, den 19. Juni 2011, machten sich 20 wagemutige junge Menschen auf, um eine Woche im Donautal bei Beuron zu zelten. Strahlender Sonnenschein lockte immer wieder in die Donau. Sonst verstrich die Zeit mit Geländespielen bei Tag oder bei Nacht, am Zeltplatz oder auf der so wunderschönen Donauwiese.

Die schlechte Wetterprognose, welche sich aber als übertrieben erwies, verkürzte die Tageswanderung zu einem Spaziergang. Trotzdem kam die Bewegung bei Hindernislauf und Bändelesturnier nicht zu kurz. Die Abendstunden verflossen bei fescher Musik und flottem Tanz in der traditionellen Disko, lachend am Bunten Abend oder Lieder singend am Lagerfeuer.

Wegen der Patrouillen kam die Nachtwache jedoch nur selten in den Genuss des wärmenden Feuers, erledigte ihren Job mit fast 30 gefangenen Überfällern sehr gut, denn keinem konnte es gelingen, das Banner zu klauen.

Nach sechs Nächten traten die frisch ausgebildeten Slackline-Akrobaten, Überlebenskünstler und T-Shirtdesigner nach einer letzten Runde Werwölfe den Nachhauseweg an.

Bis hoffentlich nächstes Jahr mit einer ebenso motivierten Gruppe und Gemeinschaft!


Fronleichnam "Gib dem Glauben ein Gesicht"


"Gib dem Glauben ein Gesicht" stand über der Fronleichnams-Gestaltung 2011 im Hof des Altenzentrums. Die Bewohner des Hauses haben den festlichen Gottesdienst sichtlich genossen. Trotz weniger Blumen in diesem Jahr gab es doch wieder einen schönen Teppich.

Das Bild hinter dem Altar war mit den Gesichtern der 80 Renninger und Malmsheimer Firmlinge geschmückt. "Wenn der Geist Gottes diese jungen Menschen wirklich antreibt zu einem lebendigen Christsein, dann bekommt die Kirche auch wieder ein neues Gesicht in unserer Zeit", sagte Pfarrer Pitzal.

Festlich umrahmt wurden Gottesdienst und Prozession vom Musikverein Malmsheim, was mit großer Freude und Dank angenommen wurde.


Pfingsten - Der Geist bringt Bewegung


14.06.11 - Schon beim allerersten Pfingstfest hat der auf die Jünger herabkommende Geist diese in Bewegung gebracht und ihre ganze Umgebung mobilisiert.

Auch heute noch bewegt der Geist Gottes Menschen, sich für andere einzusetzen.

Dies wollten wir zum diesjährigen Pfingstfest mit einem sich ständig bewegenden Mobile zum Ausdruck bringen, bei dem Tauben den Kopf eines Menschen umschwirren.


Jugendfahrt Deutschlandreise


09.06.11 - Bei strahlendem Wetter machten sich die Jugendlichen in zwei Mercedes-Bussen auf, um Thüringen zu erkunden. Mit Station am Deutsch-Deutschen Grenzmuseum Mödlareuth und einer Fahrt im 10er-Kanadier über die Bleiloch-Talsperre ging es nach Gera in unsere Unterkunft.

Am Freitag erwanderten wir die Bastei im Elbsandsteingebirge und machten einen Schnupper-Besuch in Dresden beim Evangelischen Kirchentag.

Am Samstag bestaunten wir das herrliche Städtchen Erfurt und – nach einem beeindruckenden Besuch im ehemaligen KZ und dann zu DDR-Zeiten Internierungslager der Kommunisten in Buchenwald besuchten wir Weimar, um bei einem Rundgang Wissenswertes über Goethe, Schiller und Franz List zu hören, die alle dort gewohnt hatten. Am Abend grillten unsere Gastgeber für uns die original „Thüringer“, und wir ließen es uns schmecken.

Am Sonntag dann Treffen im Gottesdienst mit Dekan Klaus Schreiter und auf der Heimfahrt Visite auf der Wartburg und Gedenken an die Heilige Elisabeth von Thüringen, die hier die Liebe Gottes zu den Armen und Kleinen in die Tat umsetzte. Vielleicht heißt es ja einmal: Deutschlandreise – Die Zweite! Falls ja, sollte man sie nicht verpassen.


"Heilig’s Blechle" Auto-Waschaktion


Zu Zufriedenheit aller Beteiligten hat Pfarrer Pitzal am Samstag, den 28. Mai 2011 in einer feucht-fröhlichen Veranstaltung seine verlorene Sternsingerwette eingelöst. Da die Sternsinger deutlich mehr als gewettet ersungen hatten mußte er den Dienstwagen von Bürgermeister Faißt waschen.

Damit sich das auch lohnt, "verschönerten" zuvor die Sternsinger das Fahrzeug mit vielen bunten Handabdrücken. Im Anschluß ließen es sich etliche Mitbürger nicht entgehen, ihr Auto vom Pfarrer waschen zu lassen.

Während dessen ließen sich die Sternsinger die von Bürgermeister Faißt gestiftete Pizza schmecken. Herzlichen Dank Herrn Faißt, Herrn Härtter, Herrn Gamm und allen anderen, die zum Erfolg der Aktion betrugen.

Lesen Sie auch den Bericht der Leonberger Kreiszeitung im » Presse Echo.


Mini-Wochenende "Willst du mit mir geh´n"


26.05.11 - Das Thema "Freundschaft" stand im Mittelpunkt des diesjährigen Ministranten-Wochenendes in Rottenburg. Fünfzig Ministranten aus Renningen, Rutesheim, Malmsheim und Weissach und deren Gruppenleiter erlebten bei traumhaftem Wetter Tage der Gemeinschaft und der Vertiefung des Glaubens.

Mit tollen Spielen begann unser Wochendende am Freitag-Abend. Am Ende des Tages verammelten sich die Minis dann in der zum Haus gehörenden St.Georgs-Kapelle, ein altes Gemäuer aus dem 14. Jahrhundert. Mit Liedern und Gebet beendeten wir den Tag.

Am Samstag forschten wir nach Spuren von Freundschaften in unserem Leben, angefangen vom Kindergarten über Vereine, Schule, und schließlich in der Ministranten-Gemeinschaft. Am Nachmittag ging es dann an den Neckar zu einer spannenden und lustigen Bootsfahrt. Ein großes Lagerfeuer rundete den zweiten Tag ab.

Am Sonntag besuchten die Minis schließlich die Heilige Messe in der alt-ehrwürdigen St.Moritz-Kirche am Neckar-Ufer, bei der uns der Gemeindepfarrer ganz offiziell begrüßte und einige von uns sogar mit ministrieren durften - was schon eine bißchen Mut in der ungewohnten Kirche erforderte. Kein Problem für unsere Ministranten - und als im Anschluss Pfarrer Schneider "seine" Kirche erklärte, gab es viele Fragen und ebenso viele interessante Antworten.

Im Programm ging es nun weiter mit dem Thema "Freundschaft mit Gott".

Anhand einiger Bibelzitate wurde uns deutlich, dass der Vater im Himmel uns ein Freundschaftsangebot macht und wir von ihm jederzeit eingeladen sind. Die Minis gestalteten kreative Spruchkarten, und dann ging es auch schon ans Abschluss-Mittagessen:

Dickes Kompliment für unser mega-tolles Küchenteam Chrisi, Anja und Andrea, und natürlich an alle Teamer, die mit ihren guten Ideen und mit Tatkraft dieses Wochenende für uns geplant und gestaltet haben. Unsere Minis können sich nun auf die Sommerlager und die anderen geplanten Aktionen freuen!


Renninger Jugend in Taizé


05.05.11 - Eine sehr eindrucksvolle Woche lag vor den 19 Renningern, die sich am Ostersonntag auf den Weg nach Taizé machten. Für viele war dieser besondere Ort eine ganz neue Erfahrung, für andere war es ein "wieder nach Hause kommen".

Gemeinsam mit 3000 Deutschen und 500 Jugendlichen aus anderen Ländern, verbrachten wir eine Woche. Diese wurde durch Begegnungen, Gespräche, Stille und gemeinsamen Gebeten mit den Brüdern geprägt.

Wir sind uns alle einig: Taizé wird uns wiedersehen!


Osterkerze - Gib dem Glauben ein Gesicht

Die diesjährige Osterkerze führt das Thema der Firmung weiter: "Gib dem Glauben (d)ein Gesicht".

Unter dem Auferstandenen sind Gesichter von Menschen verschiedenen Alters aus verschiedenen Kontinenten zu erkennen, darunter auch das Bild von Mutter Teresa, die dem Glauben auf ihre Art ein Gesicht gab und Johannes Paul II, der am 1. Mai 2011 selig gesprochen wurde.

 



Osterbrunnen "Wasser belebt - Wasser zerstört"


Mit den Kindern des Kindergartens Wiesenstraße wurde der Osterbrunnen feierlich eingeweiht. Im Gegensatz zu anderen Brunnen hat der vor der Bonifatiuskirche in jedem Jahr ein anderes Thema. Wie Wasser belebt zeigen viele Blumen, wie Wasser zerstört wird deutlich durch Gerümpel, wie es in Japan in diesen Tagen vorzufinden war. Auch die japanische Flagge ist hier angebracht.

Zur Überraschung der Kinder und auch der Erwachsenen sagte Pfarrer Pitzal, Wasser mache auch Holz. Die Kinder brachten einen Leiterwagen mit verschiedenen Holzarten, von der Pflanze über das Gebüsch, Stecken, Brennholz, Balken. Ohne Wasser kein Haus mit dem vielfältigen Inventar.

Pfarrer Pitzal brachte aus dem Libanon eine Zeder mit, die vor der Kirche eingepflanzt wurde. Sie zählt zu den ältesten bekannten Bäumen der Welt. Schon im Alten Testament wird berichtet, wie aus den Zedern des Libanon der Tempel des Salomon gebaut wurde.


Osterkerzen für die Familie

Am Palmsonntag, 17. April 2011 haben viele Kinder und Jugendliche aus Renningen und Malmsheim im Bonifatiushaus mit viel Liebe zum Detail  Osterkerzen für ihre Familie gestaltet. Vielen Dank an Familie Pfeffer für das Angebot und die Betreuung.




Firm-Gottesdienste mit großer Beteiligung


Unter dem Thema „Gib dem Glauben ein Gesicht“ feierten 79 Jugendliche am Sonntag, 3. April 2011 ihre Firmung.

In der von strahlendem Sonnenschein durchleuchteten Martinus-Kirche erlebten über 800 Besucher in zwei Gottesdiensten mit, wie die Jugendlichen ihr „Ja“ zur Taufe und zum Glauben an den dreifaltigen Gott bezeugten.

Domkapitular Dr. Uwe Scharfenecker ermutigte in seiner Predigt die Jugendlichen zum Leben aus einem Glauben, der auch in schwierigen Zeiten Kraft zum Leben und Halt gibt und vor allem auch Orientierung in einer vielfältigen Welt.

Mit teils sehr einfühlsamen, teils stark rhythmischen Liedern trug unsere Band "Shalom" unter der Leitung von Klemens Kolbe, sowie Vincenz Krol an der Orgel dazu bei, dass die Gottesdienste auch von musikalischer Seite zum Erlebnis wurden. Das Opfer, das Kindern in den Überschwemmungsgebieten Pakistans und für den Bau eines dringend benötigten Klassenzimmers gewidmet wurde, ergab die stolze Summe von 2.198,10 Euro.

Ein großer Dank gebührt den unzähligen Menschen aus unserer Gemeinde, die zum tollen Gelingen dieses Festes beitrugen. Vom Gestalten des wunderbaren Altar-Wandbilds, dem schönen Blumenschmuck bis hin zum Falten der Liedhefte und vor allem der Begleitung der Firmgruppen über die letzten Monate der Vorbereitung konnte man spüren, dass der Geist des Miteinanders und der Kreativität unter uns im besten Sinn gewirkt hat. Vielen Dank an alle!

Am Samstag, den 16. April findet unser Firm-Ausflug nach Ulm statt und vom 2.-5. Juni unsere Firm-Jugend-Fahrt unter dem Motto Deutschlandreise nach Erfurt, Dresden und Umgebung. Hierzu läuft jetzt die  „heiße“ Anmeldephase. 


Benefiz-Veranstaltung: Radeln für Kinder – unsere Zukunft!


03.02.11 - Unter diesem Motto startete vor Jahresende im Katholischen Kindergarten Wiesenstraße eine ganz besondere Aktion. Initiator war das woba RadStudio in Renningen.

Die Idee war, zum 20-jährigen Bestehen des woba RadStudios und durch die Unterstützung verschiedener Sponsoren, dem Kindergarten eine Geldspende zukommen zu lassen. 

Unsere Kinder waren aufgefordert, sich dafür sportlich zu betätigen, d.h. zu radeln!

Es wurde ein Parcours aufgebaut, der quer durch die Eingangshalle des Kindergartens und die Gruppenräume führte. Kurz vor dem Ziel mussten die Kinder noch einen Tunnel passieren. Das RadStudio stellte uns Laufräder, Helme und Getränke zur Verfügung.

Jedes Kind durfte drei Runden drehen. Dabei wurden sie kräftig angefeuert, so dass kein Kind sich diese Aktion entgehen lassen wollte. Jeder konnte miterleben, dass Bewegung den Kindern Spaß bereitet und in diesem Fall noch einem guten Zweck dient.

Einige Eltern und Erzieherinnen ließen es sich nicht nehmen und radelten ebenfalls, nach Feierabend, im woba RadStudio noch ihre Runden.

Letztendlich kam ein stolzer Betrag von 460 Euro zusammen. Von dieser Spende möchten wir uns für unseren Bewegungsraum eine große „Puddingmatte“ anschaffen.


Sternsinger zu Besuch bei SWR4

03.01.2011 - Den Segen brachte eine Gruppe der Renninger Sternsinger ins SWR4-Studio im Funkhaus des Südwestrundfunks in Stuttgart. Ziemlich aufregend war das für Sarah, Salome, Safira, Antonia und Viola als sie im Sendestudio ihr Sternsingerlied und ihre Sprüche darboten. Schließlich war es für alle der erste Live-Auftritt im Radio. Doch dank der Moderatorin verflog die Nervosität schnell und die Gruppe erzählte eifrig von ihren Erlebnissen beim Sternsingen.





Fotos: SWR.de

In der Weihnachtsbäckerei


Kinder haben in der Bäckerei Gamm im Advent selbst backen können. Ein Teil des Ergebnisses geht weiter an alte Menschen und an die Gefangenen in der Justizvollzugs-anstalt Heimsheim.

Das Erlebnis des Backens war für die Kinder eine Vorbereitung auf Weihnachten von besonderer Art. Sicherlich wird im vertrauten Familienkreis ihr eigenes Backwerk ganz besondere Beachtung finden.

Link zur Bäckerei Gamm:  www.knusperbaecker.de


NEULAND sagt Tschüss


Alles hat ein Ende....so auch acht wunderschöne Bandjahre der Kirchenband NEULAND. Am Sonntag Abend feierten wir unseren Abschied in Form eines Konzerts mit ruhigen und fetzigen Liedern, schönen Texten, sowie beeindruckenden Landschaftsbildern, die zum Nachdenken einluden.

Es wurde für uns ein unvergessener Abend, der jedem von uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nochmals möchten wir ein großes DANKESCHÖN all denen aussprechen, die uns immer wieder vor und hinter den Kulissen unterstützt haben.

Die Kraft der Musik hat uns zusammengebracht und wir hoffen sehr, dass es noch viele weitere Bands geben wird.

Wir werden die gemeinsame Zeit bestimmt nie mehr vergessen, denn das Schöne vergeht nie ganz, es geht in die Erinnerung ein!


Der Preis gebührt allen


Foto: Leonberger Kreiszeitung

Der Eine-Welt-Preis, den mir Wirtschaftsminister Ernst Pfister am 13. November 2010 für mein Lebenswerk im festlichen Weißen Saal des Schlosses in Stuttgart überreichte, betrachte ich als eine Anerkennung für all die Vielen, die in unserer Stadt und darüber hinaus seit Jahren mitgeholfen haben, damit wir anderen helfen können.

Vielfach sind es durch die Sternsinger Jugendliche gewesen, die geholfen haben, aber auch Kinder und Jugendliche, die an ihren Festtagen an die Armen gedacht haben. Männer, die die Krippe aufbauen, Frauen die im Lauf der Jahre tausende von Kuchen gebacken und angeboten haben und die vielen stillen namenlosen Spender, die bei Geburtstagen und anderen familiären Anlässen uns eine Gabe zukommen ließen.

In über 70 Ländern haben wir Kontakt. Zur Not in der Welt gehört auch das Fehlen des brüderlichen Geistes unter den Menschen, wie es Papst Benedikt XVI. ausdrückt. Darum gehört zu allem, was von Renningen aus geschieht, auch der regelmäßige geschwisterliche Kontakt durch Besuche, aber auch durch viele Briefe in alle Erdteile.

Darum sehe ich diesen Preis als eine Ehrung, die der ganzen Gemeinde gilt.

In tiefer Dankbarkeit
Franz Pitzal

» Laudatio von Wirtschaftsminister Ernst Pfister


Glück beim ökumenischen Kirchentag München


Großes Glück hatten zwei Teilnehmerinnen unserer Jugendfahrt zum 2. Ökumenischen Kirchentag in München im Mai dieses Jahres.

Die KJG-Gruppenleiterinnen Theresia Lipp und Marita Orner hatten dort an einem Quiz teilgenommen. Einige Tage nach dem Kirchentag kam überraschend Post aus Wien mit der Mitteilung, bei diesem  Quiz gewonnen zu haben.

Am letzten Wochenende der Herbstferien wurde nun der „Preis“ eingelöst: Ein Flug und ein dreitägiger Aufenthalt in Wien,inklusive einer Fahrt im Fiaker durch die österreichische Hauptstadt mit dem prominenten Gastgeber, dem Generalsekretär der Evangelischen Kirchen Europas, dem Wiener Bischof Michael Bücker, der sich den ganzen Samstag-Nachmittag für unsere GLs Zeit genommen hat.

Herzlichen Glückwunsch!


Ernst Konarek bei "Wiener Nachmittag"


Viele Besucher erfreuten sich am Sonntag, 31.10.10 an netten Wiener Kaffeehaus-Geschichten und schöner Salon-Musik. Der Schauspieler Ernst Konarek und ein kleines Salon-Orchester unter der Leitung von Vincenz Krol gestalteten einen kurzweiligen Nachmittag.

An diese Veranstaltung des Frauenbundes werden sich aber nicht nur die Besucher gerne zurück erinnern; auch den Bedürftigen aus unserer Stadt konnte damit eine kleine Freude gemacht werden. Herr Konarek hatte nämlich auf seine Gage verzichtet und so konnte kurz darauf unsere 1. Vorsitzende, Frau Krol, einen Scheck an die Herren Kicherer und Gentner von der Aktion Notnagel überreichen.


Kinderbibeltag in St.Martinus


Unter dem Motto: „Für Gott bin ich die Nummer 1 –
Mit Franziskus entdecken, wie wertvoll mein Leben ist“
erlebten wir am 16. Oktober 2010 einen spannenden, erlebnisreichen und bunten Kinderbibeltag.

Das Gemeindehaus platzte schier aus allen Nähten, so viele Kinder waren gekommen.

In den fünf Altersgruppen wurde gesungen, gespielt, gestaltet und gelauscht: Auf die Geschichte des Franz von Assisi, der schon vor 800 Jahren die Wertschätzung jedes einzelnen Menschen, ja sogar jedes Tieres, und dazu des Wassers, der Luft, der Erde durch sein Leben auf ganz besondere Weise ausdrückte. 

Seine Botschaft war zu allen Zeiten aktuell,  aber gerade heute ist sie wichtig wie nie. Wo Mensch, Tier  und Natur oft verzweckt werden, wo vergessen wird, dass die Luft, die wir verpesten, nicht nur die Bäume schädigt, sondern auch den Menschen, wird klar, was Franziskus meinte, wenn er von der Geschwisterlichkeit der ganzen Schöpfung sprach.

In wunderbaren Bodenbildern, mit Basteleien, mit den tollen Liedern  und vielem mehr spürten wir dieser Wertschätzung nach und suchten mit den Kindern Wege der Hoffnung.

Allen, die diesen Tag durch ihre Mitarbeit ermöglichten, sei an dieser Stelle Danke gesagt!


40 Ministranten um den Altar

Am Sonntag, dem 17. Oktober 2010 ministrierten beim Gottesdienst in Malmsheim der größte Teil der Ministranten aus Renningen und Malmsheim. Für alle Gläubigen war es ein prächtiges Bild. Die Minis hatten außerdem noch mit ihrem Chor den Gottesdienst musikalisch umrahmt.






Eindrucksvolle Serenade


Für die vielen, die am 15. Oktober 2010 zur Serenade kamen, war der Garten hinter dem Krippenmuseum fast gar eine Überraschung. Zu wenig ist diese herrliche Anlage mit den Bäumen den Bürgern bekannt. Die angestrahlten Bäume und das Fachwerkhaus gaben eine herrliche Kulisse für die Alp- und Jagdhornbläser aus Heimsheim. Umrahmt wurde das abendliche Konzert vom Marengomo-Chor. Die Krippenbauer und ihre Helfer hatten gegrillt und Pfarrer Pitzal erklärte das Museum mit seinen verschiedenen Räumen.

 


Frauenbund in Berlin


Zwanzig Frauen des Frauenbundes waren vom 2. - 5. Oktober 2010 in Berlin. Wir haben sehr viel gesehen und erlebt.

Ein Höhepunkt war sicher der Besuch des Reichstages. Im Plenarsaal wurden uns der Ablauf einer Debatte und die Sitzordnung der Abgeordneten erklärt . Anschließend waren wir zu einer Gesprächsrunde mit unserem Bundestags-abgeordneten Clemens Binninger eingeladen. Wegen Terminüberschneidungen nahm sich statt dessen sein Büroleiter eine Stunde Zeit für uns.

Danach kam ein Treffen mit Ingrid Fischbach, Bundestagsabgeordnete und Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes zustande. Sie führte uns sehr abwechlsungsreich durch das Reichstagsgebäude und das Paul-Löbe-Haus, wo die Fachausschüsse arbeiten.

Und irgendwo während dieses Rundganges trafen wir zufällig doch noch Herrn Binninger, so dass wir zu einem Foto mit zwei Bundestagsabgeordneten kamen!

Zum Schluss wurden wir noch von der Glaskuppel aus mit einer fantastischen Aussicht auf Berlin belohnt.


Abschied von Sarah und Pia


Beim Gruppenleiter-Treff der KJG Renningen am 15.09.10 wurden zwei Mitglieder der Pfarrjugendleitung verabschiedet:

Sarah Uhlemann und Pia Fischenich waren mehrere Jahre als Pfarrjugendleiterinnen verantwortlich für die KJG in Renningen.

Auf sehr umsichtige und engagierte Weise übten sie diese Leitungsverantwortung aus. Neben der Leitung ihrer Mädchengruppe kümmerten sie sich um die Belange der Katholischen Jungen Gemeinde. 

Dafür dankten ihnen die Gruppenleiter und Gemeindereferent Felix Lipp mit einem großen Applaus und einem Gutschein für ein Wiedersehens-Feschtle.

Die beiden Abiturientinnen beginnen nun ihr Studium in Ulm bzw. Aalen. Für ihr großes Engagement sagen wir ihnen ein herzliches Danke-Schön im Namen der ganzen Kirchengemeinde und wünschen für den neuen Lebensabschnitt Gottes reichen Segen!

Die „verbliebenen“ Pfarrjugendleiter Bastian Lorenz und Christoph Mayer bekommen nun wertvolle Unterstützung von Salome Krol und Anja Vogelmann, die bis zur nächsten Vollversammlung mit Neuwahlen im Januar in der PJL mitarbeiten werden.


Lioba-Zeltlager: Hand auf´s Herz


Als kleine Erinnerung an unser Piraten-Zeltlager auf der Lioba-Hütte in der ersten Ferienwoche hier ein Bild mit allen Teilnehmern. Auch für das neue Schuljahr gilt jetzt „Klar zum Entern“! Einen guten Start allen Kindern, die in den Ferien so tolle Erlebnisse hatten wie unsere „Piraten“.


Neue Ministranten


Beim Familiengottesdienst am Sonntag vor den Sommerferien wurden die neuen Ministranten eingeführt. Die Neuen haben sich schnell wohl gefühlt unter den anderen Ministranten und freuen sich auf die Gemeinschaft, in die sie nun eingetreten sind.


Übernachtung unserer Großen im Kindergarten


Am Mittwoch, 7.7.10 war es endlich so weit: Unsere Großen durften im Kindergarten übernachten. Nachmittags sahen wir uns im Naturtheater „Die kleine Hexe“ an. Anschließend ging es in den Kindergarten. Wir haben leckere Hotdogs gegessen und unser Nachtlager gerichtet.

Am Abend stand natürlich das Fußballspiel im Mittelpunkt. Dank der Firma Ebner konnten wir das Spiel auf einem großen Flachbildschirm verfolgen. Wir fanden es alle traurig, dass Deutschland verloren hat. Jeder von uns hatte auf Sieg getippt. Am nächsten Morgen gab es dann ein leckeres Frühstück, bevor wir alle müde, aber erfüllt von dem Erlebten nach Hause gingen.


Wofür unser Herz brennt


Unter diesem Thema stand der Tag der Seelsorgeeinheit der Gemeinden Malmsheim, Renningen, Weissach, Rutesheim, Perouse und Flacht am 20. Juni 2010. Ein großes Bild mit den Wappen der Gemeinden und dem Thema schmückte den Altarraum der Bonifatiuskirche. Der vorgesehene Gottesdienst im Freien musste wegen des Wetters in die Kirche verlegt werden. Die Pfarrer Pitzal und Wehrle hielten die Messe mit Ministranten aus allen Gemeinden. Die Gruppe „Akzent!“ begleitete den Gottesdienst musikalisch. Jugendliche hatten Herzen gebacken, die sie jedem Gottesdienstbesucher anboten.


Ökumenisches Fußballfieber


Zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Stadt wurde der ökumenische Gottesdienst in der Stegwiesenhalle, kurz vor Beginn des ersten Spiels der deutschen Nationalmannschaft am 13. Juni 2010.

Auf dem Altar, der mit einer Fußballfeld-Decke gedeckt war, leuchtete ein großer Fußball. Die Bühne war mit einem Schmuckband mit afrikanischen Mustern verziert, die Halle ausgeschmückt mit den 32 Flaggen der teilnehmenden Nationen wie sie in den einzelnen Gruppen aufgeteilt sind. Der Marengomo-Chor und das Musikteam der evangelischen Kirchengemeinde umrahmten den Gottesdienst, den Pfarrer Martin Götz und Gemeindereferent Felix Lipp mit einem Team gestalteten. Das Opfer soll einem Kinderheim in der Nähe von Kapstadt zugute kommen.

Dank an alle Mitwirkenden und Spender.

Ein vielfältiges Programm begleitete die mit großer Begeisterung aufgenommene ökumenische Begegnung:

Das ökumenische Duell der beiden Pfarrer im Torwandschießen ging unentschieden aus, der Bürgermeister hingegen wurde geschlagen. Quizspiele über Afrika, fair gehandelte Produkte aus der Dritten Welt, Fußballwetten, der Auftritt einer Trommelgruppe vervollständigten das Angebot.

Am Kirchturm der Bonifatiuskirche in Renningen sind inzwischen die 32 Flaggen der teilnehmenden Nationen angebracht. Es war zunächst vorgesehen die Fahnen zwischen der Bonifatiuskirche und dem evangelischen Gemeindehaus auszuspannen. Dabei sollte dies über einen Lichtmasten gehen. Die Experten der Feuerwehr hielten jedoch den Lichtmasten für zu windanfällig. So begnügte man sich mit Befestigung in den Bäumen.


Fronleichnam im Zeichen der Rose


Trotz des Regens wurde der Fronleichnamsgottesdienst am 3. Juni 2010 für alle zu einem frohen Erlebnis. Das Thema „Brot, das als Rose blüht“ wurde in dem herrlichen Blumenteppich in der Kirche sichtbar. Vor der Bonifatiuskirche wurde aus vielen Blumen das Thema des zweiten ökumenischen Kirchentages in München „Damit ihr Hoffnung habt“ nochmal aufgegriffen.

Die Prozession ging wegen des Regens nur rund um die Kirche.

Das Opfer wurde für die vom Erdbeben betroffenen Menschen in El Salvador eingesetzt. Von dort hat Hektor, der vielen Renningern bekannt ist, ein Hilfeschreiben an uns gerichtet.


Pfingstlager im Donautal


Eine abwechslungsreiche Woche erlebten die Teilnehmer/innen des Pfingst-Zeltlagers 2010 im Donautal. Allerlei Turniere und Spiele, unter anderem "Vom Schafhirten zum König", auf und um den Zeltplatz herum gestalteten die Woche abwechslungsreich und bei Hindernislauf und Nachtgeländespiel konnte sogar die wunderschöne Donauwiese besucht werden.

Von der ausgiebigen Tageswanderung mit Besuch im Freilichtmuseum kehrten alle zwar erschöpft, aber doch bis auf die ein oder andere Blase heil wieder zurück und konnten den Tag entspannt beim Luma-Kino ausklingen lassen.

Dem Wetter trotzten die Teilnehmer erfolgreich, einige wagten sich sogar trotz der niedrigen Temperaturen in die Donau, und am letzten Tag kam dann endlich doch noch die Sonne heraus, die in vollen Zügen genossen wurde.

Es wuchs eine richtige Gemeinschaft zusammen und neben den Morgenimpulsen, bei denen wir König David etwas besser kennenlernten, feierten wir einen schönen Gottesdienst. Viel Spaß hatten alle auch bei der Pfila-Disco.

Nach einer Woche, immer gut verpflegt vom Küchenteam, und in der die Nachtwache wegen Überfällen auf unser Lager nicht nur ein Mal Alarm schlagen musste, kehrten am Samstag alle mehr oder weniger müde, aber mit schönen Erinnerungen und wieder trockenen Zelten und Schuhen nach Hause zurück.


Slowenien erlebt

2.6.2010 - Die diesjährige Pfingstfahrt führte nach Slowenien mit einem Abstecher nach Kroatien. Die Städte Maribor und Ljubljana haben ihre ganz besondere Prägung. Überrascht waren alle über die gepflegten Dörfer Sloweniens. Mit großem Fleiß richten die Menschen in diesem verhältnismäßig armen Land ihre Wohnorte her. In Jeruzalem, gelegen in einem herrlichen Weingebiet, waren alle von der Schönheit der Natur überrascht. In Rovinj und Porec auf der Halbinsel Istrien, schon zu Kroatien gehörend, hatte bereits schon die Urlaubssaison begonnen. Die Kirche in Porec mit den Mosaiken aus der Antike zählt zurecht zu einem Bauwerk des Weltkulturerbes. Auf der 30. Pfingstreise haben die Renninger damit wieder ein neues Stück Europa kennengelernt.


2. Ökumenischer Kirchentag in München: „Damit ihr Hoffnung habt“


20.05.2010 - Mit vielen Erlebnissen bereichert kamen die Jugendlichen unserer Seelsorge-Einheit vom 2. Ökumenischen Kirchentag in München am Sonntag-Nachmittag müde, aber gutgelaunt wieder im Schwabenländle an.

Die Fülle des Erlebten zu beschreiben ist unmöglich. Einige der zahlreichen Höhepunkte waren die Nacht der Lichter in der Messehalle mit zig-tausenden Jugendlichen und Brüdern aus Taizé, die Konzerte der A-Capella-Gruppe Wise Guys am Donnerstag und mit Nena und Band am Samstag, ein Rock-Gottesdienst, Bibelarbeiten, Chill-out-Zonen und unzähligen Einzeleindrücke und Begegnungen. Dabei waren in Begleitung von Gemeindereferent Lipp Jugendliche aus den Kirchengemeinden Weissach, Rutesheim und Renningen. - mit dabei auch acht Jugendliche aus Waldenbuch vom "Südzipfel" unseres Dekants.

München, eine Stadt mit besonderem Flair, war in diesen Tagen "gefüllt" mit gut-gestimmten Menschen, denen man am orangenen Kirchentags-Schal ansah, was sie in die bayrische Hauptstadt gebracht hatte.

Mit einem eindrucksvollen Gottesdienst am Sonntag endete eine Veranstaltung, die Mut zum Miteinander und zur Ökumene machte.


Begegnungen beim Kirchentag

Landesbischof July

Kardinal Rodrigues

Patriarch Gregorius


Bewegter Ökumenischer Gottesdienst

Wenn auch der Ökumenische Gottesdienst an Himmelfahrt 2010 in Malmsheim wegen der schlechten Witterung in die Kirche verlegt werden musste und wir dadurch die herrliche Umgebung um Rankbach, Bachstraße und Waldhornareal nicht mit einbeziehen konnten, so wurde dieser Gottesdienst dennoch zu einem bewegten Ereignis für unsere ganze Stadt.

Das Anspiel der Jugend, die Beiträge von Vertretern aus Industrie (Herr Zipperle), Schule (Frau Bühler), Gesellschaft (Bürgermeister Faißt) und Sozialbereich (Herr Steindorfner) sowie die zeitgemäßen, aktuellen Lieder haben die Christen erneut zusammengeführt und in ihrem Bewußtsein, die Liebe Gottes zu den Menschen zu tragen, bestärkt.

Dazu beigetragen hat auch der Imbiss, für den die evangelische Kirchengemeinde sorgte.

Das große Bild, das den Altarraum der Martinuskirche schmückte, mit dem „Ö“ in der Farbe grün ,hinweisend auf die Ökumene, sollte visuell schon die Hoffnung, die über dem Tag in Malmsheim und dem Kirchentag in München lag, zum Ausdruck bringen.

Allen, die dabei waren und mitgestalteten, einen herzlichen ökumenischen Dank.


Ministranten-Wochenende am Bodensee


Was ein Auftritt von Heidi Klum und Stefan Raab oder der Einzug der Fussball-Nationalmannschaft ins Stadion mit dem Altardienst als Ministrant zu tun hat, erforschten 54 Ministranten und Gruppenleiter beim Ministranten-Wochenende in Friedrichshafen vom 30.4. bis 2.5.2010.

In Begleitung von Gemeindereferent Felix Lipp und einem engagierten Team von Gruppenleitern erlebten die Minis aus unserer Seelsorge-Einheit "CleBoRa" spannende Tage. Das Wetter lieferte zwar eher einen "feuchten" Beitrag, was die Stimmung aber nicht wirklich drücken konnte.

Neben dem thematischen Programm, das sich vor allem um den "Einzug ins Haus des Herrn" drehte, gab es dieses Mal ganz besondere Höhepunkte mit dem Besteigen des sehr hohen Kirchturms mit Aussichtsplattform der Friedrichshafener Canisius-Kirche, nahe am See und eine Schifffahrt in die Schweiz mit Besuch in Romanshorn.

Bei der "feedback-Runde" meinte einer der Minis als Verbesserungsvorschlag, statt einem Mini-Wochenende nächstes Mal lieber eine "Mini-Woche" zu machen.
Gefreut haben wir uns auch darüber, dass aus allen drei Gemeinden unserer Seelsorge-Einheit Ministranten dabei waren und sich alle gut verstanden haben. Danke an alle Gruppenleiter und unser Küchenteam.


Meer, Erde und Vulkane


Voller Neugierde machten sich am Mittwoch, den 21. April 2010 die Vorschulkinder vom kath. Kindergarten Wiesenstrasse auf eine besondere Exkursion ins Leo-Center, wo es eine tolle Ausstellung über die Meere zu sehen gab.
Zuerst schauten wir uns die Weltkugel an und konnten dabei feststellen, dass nicht wie gedacht der höchste Berg der Mount Everest ist, sondern ein wenig bekannter Vulkan, der mitten aus dem Pazifik ragt.
Wer gut aufgepasst hat, weiß jetzt, welche Tiere früher lebten und warum es sie heute nicht mehr gibt, warum ein Vulkan Feuer speit und wie eine große Welle entstehen kann. Heute unvorstellbar, dass ein Hai früher eine Länge von 20 Metern erreichen konnte oder ein Ammonit von 4m Höhe einen riesigen Tintenfisch beherbergt hat.
Auf alle unsere Fragen bekamen wir genaue und exakte Antworten, die uns so witzig und spannend vermittelt wurden, dass es uns Kindern nicht schwer fiel zuzuhören.
Wir durften einen Seestern vorsichtig streicheln und erfuhren, dass dieses schöne Tier ein ganz frecher Räuber ist.
Dann gings mit der S-Bahn zurück nach Renningen.
Im Kindergarten machen wir jetzt eine Ausstellung und werden unseren Eltern bestimmt viel über Meer, Erde und Vulkane erzählen können.


KJG- Gruppenleiter – Wochenende


Ein intensives GL-Wochenende konnten wir vom 23. auf 24. Januar 2010 im Gemeindehaus in Ludwigsburg-Neckarweihingen erleben.

Am Vormittag gab es Anregungen zur Gestaltung von Andachten in der Gruppenstunde mit Einführung und Übungen. Der Nachmittag diente durch ein spannendes Planspiel dem Kennenlernen der Strukturen von Kirchengemeinde und Dekanat. Gemütlich wurde es am Abend, hatten wir doch quasi zwei Geburtstagskinder unter uns.

Am Sonntag besuchten wir den Gemeindegottesdienst mit einer sehr biblisch-grundlegenden Predigt. Unser „Dankes-Geschenk“ an die dortige Gemeinde, ein Lied am Ende des Gottesdienstes, wurde mit Beifall entgegengenommen. Anschließend wurden die anstehenden aktuellen Veranstaltungen der nächsten Monate besprochen und Teams zur Durchführung gebildet, bevor es dann mit Bus und Bahn nach Hause ging.

Danke allen, die durch ihre Mitarbeit bei Gestaltung, Essenszubereitung oder auf andere Weise dazu beitrugen, dass wir ein rundum gutes Wochenende in der Gemeinschaft erleben durften.


Renninger Sternsinger im Europapark Rust


Foto: Europapark Rust

Utub yoon bu bees: Kinder finden neue Wege

Schnee und Kälte machten den Sternsingern nichts aus: Über 100 Kinder und Jugendliche sangen und sammelten am Samstag, 9. Januar 2010 im schneebedeckten Europa-Park für Not leidende Kinder in aller Welt. Sie kamen nicht aus dem Morgenland, sondern reisten aus den baden-württembergischen Gemeinden Renchen, Bräunlingen und Renningen nach Rust.

Unter dem diesjährigen Leitwort „Kinder finden neue Wege – Utub yoon bu bees“ sangen sie in den Gewändern der Heiligen Drei Könige auf der Bühne in der Deutschen Allee. Sie überbrachten den Segen Christi „20*C+M+B+10“ und schrieben ihn auf dem Sternenkreis, der dem Sternenkreis im Bundeskanzleramt gleich ist, mit Kreide nieder. Geschäftsführender Gesellschafter Jürgen Mack freute sich darüber, dass das Jahr auch im Europa-Park wieder mit der Aktion des Dreikönigssingens beginnt und bedankte sich bei den Sternsingern für ihren Besuch. Die Jugendlichen wärmten sich noch mit einem heißen Weihnachtspunsch auf, bevor sie sich ins winterliche Schneegestöber im Europa-Park stürzten.

Die Aktion Dreikönigssingen hat sich seit 1959 zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kinder für Kinder entwickelt. Anfang des Jahres waren über 25.000 Kinder und Jugendliche als Sternsinger im Erzbistum Freiburg unterwegs und sammelten Spenden in Höhe von fast 4 Millionen Euro für die Hilfsprojekte des Kindermissionswerks.


Adventswerkstatt im Katholischen Kindergarten


Am Samstag den 28.11.09 ging es im Kath. Kindergarten Wiesenstraße richtig adventlich zu. Sterne prangten am Fenster, ein Tannenbaum begrüßte die Besucher und Reisigduft verbreitete weihnachtliche Stimmung.

Große und kleine Bastler waren den ganzen Nachmittag am Werk, um sich auf die kommende Advents- und Weihnachtszeit einzustimmen. Unter fleißigen Händen entstanden Wachsanhänger, weihnachtliche Girlanden, Drahtsterne mit bunten Perlen oder Kekshäuschen. Während der Aufführung des Schattentheaters mit der Geschichte von Sterntaler kehrte zwischendurch himmlische Ruhe ein.

Leckerer Kuchen, Kaffee, Punsch und Saft luden zum Ausruhen, plaudern oder sich stärken ein.

Wir sagen ein ganz herzliches Dankeschön an alle Eltern, die uns in vielfältiger Weise unterstützt und zu einem gelungenen Tag beigetragen haben. Auch den Besuchern ein herzliches Dankeschön. Der Erlös vom Kaffee- und Kuchenverkauf kommt den Kindern zugute. 

Die Erzieherinnen und der Elternbeirat


Martinusfest in Malmsheim


Das Martinusfest in Malmsheim am 15. November 09 war für alle Beteiligten ein einmaliges Erlebnis. Schon der Gottesdienst, bei dem das neue digitale Klavier der Gemeinde übergeben wurde, war ein großes Erlebnis. Er wurde festlich umrahmt vom Marengomo Chor und der Kirchengemeinderat stellte das neue Leitbild der Kirchengemeinde vor.

Das Mittagessen in der Schulturnhalle war die Fortsetzung des großen Festes. Das Nachmittagsprogramm wurde vom Harmonikaspielring Malmsheim eröffnet. Schwungvoll ging es weiter mit den Tänzen der Mini- und Gardespatzen mit Tanzmariechen des RSG. Interessiert verfolgten die Anwesenden die Darbietungen der Karategruppe. Beschwingt war der Auftritt der Folkloregruppe. Den Abschluss des Programms bildeten die Jugendlichen des Sprachheilzentrums Calw mit den Jongleuren. Das Martinusfest wurde zu einem kleinen Jugendtag. In den verschiedenen Gruppen waren insgesamt etwa 120 Kinder auf der Bühne. 

Zum Abschluss zog Martinus hoch zu Ross mit den Laternen tragenden Kindern durch den Ort. Er legte am Waldhornareal einen Halt ein, wo auf der Promenade am Rankbach Jongleure mit ihren Feuerkeulen artistische Kunststücke aufführten. Unterdessen schwammen viele mit Kerzen beleuchtete Schiffchen den Rankbach hinunter.

In der Kirche angekommen wurde dann von den Martinusspatzen das Martinusmusical mit der Mantelteilung vorgeführt.

Das Opfer sowie der Erlös aus dem Gänseverkauf kommt in diesem Jahr Familien in Sri Lanka zu Gute, die unter den Kriegswirren bitter zu leiden haben.


20 Jahre Mauerfall – Nacht der Lichter


In ganz Deutschland, ja gar weltweit, hat man sich am Abend des 9. November an den Fall der Mauer vor 20 Jahren erinnert. In Renningen und in Malmsheim hatten wir ein Stück Mauer aufgerichtet und auch einen Dokumentarfilm gezeigt.
Viele Lichter brannten. Bei stimmunsgsvoller Musik konnte jeder zwischen 20 und 22 Uhr das große weltweit einmalige Geschehen im Geiste an sich vorbei ziehen lassen. Nur schade, dass viel zu wenige aus unserer Gemeinde dieses Angebot annahmen und sich dem weltweiten Geschehen nicht anschlossen.

Die mit Kerzen beleuchtete Kirche war für alle ein tiefes Erlebnis.


Gott sah, so war es gut

Bewegende Momente für Geist und Seele erlebten die Besucher des Chorkonzerts am 24. Oktober 09 in der St. Raphaelkirche in Rutesheim.
Die Singmesse „Schöpfung“ bildete den Rahmen für die vorgetragenen Lieder des Projektchores der katholischen Kirchengemeinden Rutesheim, Weissach und Malmsheim. Poppige, jazzige Rhythmen animierten zum Mitklatschen und Mitbewegen. Ruhige Melodien und Texte regten zum Nachdenken an.

Hervorragend begleitet wurde der Chor von der Band mit Schlagzeug, Bass und Klavier sowie Saxophon des Quintfall-Quintetts. Ein gelungenes und harmonischen Konzert ging so, nach diversen Zugaben, zu Ende. 

Ein herzliches Dankeschön geht an die Spender aus dem Publikum. Mit ca. jeweils 500 € können nun über die Betriebsseelsorge bedürftige Familien im Kreis Böblingen und über das Sozialprojekt Maher Hilfe suchende Frauen und Kinder in Indien unterstützt werden. Vielen Dank!



Beschwingter Kinderbibeltag: Immer @nline-Dein Engel


Über siebzig Kinder erlebten am 17. Oktober 09 einen Engel-haften Kinderbibeltag im Gemeindezentrum St. Martinus in Malmsheim.

Nach der Begrüßung durch Madame Tours-Tours packte ein Pantomime aus einem geheimnisvollen Koffer ganz verschiedene Engel-Figuren aus. In vier Alters- Gruppen wurde dann erzählt, geforscht, gespielt, gebastelt und gesungen.

Das Mike-Müllerbauer Lied „Beschütze uns auf unserm Weg“ begleitete uns durch den ganzen Tag. Beim Abschluss in der Kirche wurden dann wunderbar-gestaltete Engel gezeigt, ein Engel-Rap gesungen und mit vielen tollen Bewegungsliedern der Tag abgeschlossen.

Am Sonntag im „bewegten“ Familiengottesdienst ging es darum, dass auch Menschen „das Zeug zum Engel“ haben, wenn sie auf ihr Herz hören und sich beflügeln lassen, anderen beizustehen.

Vielen Dank an alle Mitarbeiter, die mit viel Kreativität den Tag so schön und abwechslungsreich gestaltet haben, Danke an das Musik-Team und an alle Helfer.


Taize-Tag in Stuttgart


Mehrere Jugendliche aus unserer Seelsorge-Einheit nahmen am Taizé-Tag am vergangenen Samstag, den 10. Oktober in Stuttgart teil.

Nach dem Mittagsgebet in der überfüllten evangelischen Stiftskirche gab es verschiedene Angebote. Einige schauten sich neue, von Taizé-Besuchern selbst gedrehte Filme sowie einen Film über den Ort des nächsten großen Treffens zum Jahreswechsel in Posen an. Andere wählten ein Angebot aus der Rubrik „Orte der Hoffnung“ und besuchten das Katharinen-Hospital.

In der Kapelle berichtete eine ehemalige Patientin in sehr bewegenden Worten, wie sie an diesem Ort am Tag vor einer schwierigen Operation und in tiefer persönlicher Sorge die Erfahrung einer tiefen Glaubens-Gewissheit machen durfte, die ihr ganzes Leben in ein neues Licht gestellt hat. Es schloss sich ein interessantes Gespräch mit den Krankenhausseelsorgern an, die von ihrer Arbeit in dem fast 1000 Betten fassenden Klinikum berichteten.

Am Ende ging die Gruppe in die Eingangshalle des Krankenhauses, versammelte sich um ein Kreuz und gab die Hoffnung, die aus dem Glauben erwächst, durch das Singen von Taizé-Lieden an Patienten, Besucher und Angehörige weiter.

Der Tag endete mit einem Taizé-Gebet mit weit über tausend Besuchern, gleichzeitig in der Stiftskirche und der Kon-Kathedrale St. Eberhard unter Beisein einiger Brüder aus Taizé mit ihrem Prior, Frère Alois, sowie dem evangelischen Bischof July und seinem katholischen Amtskollegen Fürst.


Gelungenes Gemeindefest


Das Gemeindefest am 27. September stand in diesem Jahr unter dem Motto „Kirche in der Welt von heute“. Bereits im Gottesdienst ging man auf dieses Thema sehr ausführlich ein. Das Leitbild mit der Vision für die Zukunft der Gemeinde wurde während des Gottesdienstes durch den 2. Vorsitzenden Gerhard Mayer und Pastoralreferentin Cäcilia Riedißer an die einzelnen Gruppen der Gemeinde überreicht.

Viele Menschen kamen in die Stegwiesenhalle zum Mittagessen und einem sehr vielfältigen Programm. Die Kinder und Erzieherinnen des Katholischen Kindergartens Wiesenstraße eröffneten das Nachmittagsprogramm des Gemeindefestes mit dem Lied: „Wir feiern heut ein Fest“. Danach verschwanden die Kinder, um anschließend als lustige Frösche und Störche verkleidet ein gemeinsames Froschkonzert ertönen zu lassen. Viel Freude hatten die Kinder auch beim anschließenden Singen mit der Band „Akzent“, sowie auf der Hüpfburg, der Spielstraße oder beim Schminken. 

Die Tombola und die Gegenstände aus der dritten Welt sowie der Bücherflohmarkt fanden großen Anklang. Viele haben Kuchen gespendet und mitgeholfen. Allen sei herzlicher Dank gesagt.

Es war ein wunderschöner Tag für Groß und Klein.


Gruppenleiter-Schulung in Würzburg


Von 18. - 20. September 09 fand das alljährliche Gruppenleiter-Wochenende in Würzburg statt.

Das Erlebnispädagogische Programm, das von Martin Schirra und seiner Kollegin Sabine organisiert wurde, stand unter dem großen Thema „Vertrauen“ und dem Nebenthema „Berufung“. Blind sein, sich fallen lassen, ganz auf Andere angewiesen sein, und sich selbst überwinden waren unter anderem Inhalte, die uns in verschiedenen Übungen nahe gebracht wurden.

Am Samstagabend, besuchten wir noch den Kapuzinerbruder Paulus, der uns noch weitere neue Denkanstöße auch für unser Gruppenleitersein gab. Neben dieser Weiterbildung haben wir natürlich auch viel geplant und besprochen.


Aus der Bonifatiuskirche in die weite Welt


Bildquelle: Deutsche Welle

Der Gottesdienst am Sonntag, 5. September 2009 wurde live aus der Bonifatiuskirche in Renningen weltweit übertragen. Die Verantwortung dafür trug Rundfunkpfarrer Michael Broch. Pfarrer Pitzal hielt die Predigt. Unter der Leitung von Vincenz Krol sangen die Renninger Scholaren, der Marengomo-Chor und der Ministrantenchor begleitet von vielen Instrumenten.

Der Gottesdienst kann bis 12.09.09 auf der Internetseite der
 Deutschen Welle angehört werden.

 


Eröffnung des Krippenmuseums


Das Krippenmuseum neben dem Renninger Rathaus

Trachten europäischer Länder

Afrikanische Krippendarstellung

Herzlichen Dank!

Die Eröffnung des Krippenmuseums am 17. Juli 2009 war ein denkwürdiger Tag für die ganze Stadt Renningen, wenngleich die allerschlechtesten Wetterbedingungen herrschten.

Ich möchte Bürgermeister Faißt für die völlig überraschende Überreichung der Bürgermedaille und die damit verbundene Ansprache auf Herzlichste danken. Nie hätte ich mit so etwas gerechnet.

Danke Herrn Beigeordnetem Peter Müller für die Vorbereitung der geplanten Stiftung, dem Bauhof für seine intensive Arbeit, dem Musikverein, der leider nicht alles spielen konnte, was er vorbereitet hatte, den Vielen, vor allem von der Portugiesischen Gemeinde, die Essen und Getränke herrichteten und vor allen Dingen den Krippenbauern, die in emsiger Arbeit das Museum einrichteten.

Besonderen Dank Gerhard Raff für seine forsche und mit Schalk gespickte Ansprache.

Dank Herrn Staatssekretär Rudolf Köberle, der im Namen der Landesregierung sprach und mit seinen tiefsinnigen Worten alle auf die Bedeutung des Museums einstimmte.

Das Museum wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung der Anton-Ehrmann-Stiftung, wofür wir alle herzlich zu danken haben.

Dank auch den Renninger Firmen, die mit ihren Materialien, wie z.B. Kleber und Blech uns immer wieder halfen.

Dank den Gastronomen für die Gutscheine zur Tombola.

Noch stehen keine geregelten Öffnungszeiten für das Museum fest. Es wird aber nach Vereinbarung geöffnet. Wenn möglich gebe ich auch Führungen.

Allen nochmals herzlichen Dank!

Pfarrer Franz Pitzal


Tag der Seelsorge-Einheit am 21. Juni 2009


Einmal im Jahr feiern die katholischen Kirchengemeinden unserer Seelsorgeeinheit, Weissach, Rutesheim und Renningen einen gemeinsamen Gottesdienst, welcher in diesem Jahr in Weissach statt fand, und zwar, weil die Kirche zu klein war, auf dem Parkplatz hinter der alten Festhalle.

Er war zum Paulusjahr gestaltet: Pfr. Pitzal hatte dazu eigens ein Bild gemalt, auf dem die weltweite Sendung des Apostels, unsere christliche Berufung zur Freiheit und die Bedeutung des Kreuzes Christi für unsere vier Gemeinden zum Ausdruck kam. Im Mittelpunkt der Verkündigung stand der Brief des Paulus an die Galater, dessen Inhalt P. Wehrle in ein sieben-strophiges Lied zusammengefasst hatte. Auch die Kyrie-Rufe und die Fürbitten waren anhand von Paulus-Worten formuliert.

Mit über dreißig Ministranten aus allen Gemeinden der Seelsorge-Einheit zogen der leitende Pfarrer Pitzal und sein pastoraler Mitarbeiter P. Wehrle ein.

Der Gottesdienst wurde musikalisch von der neu gegründeten Gruppe „Akzent“ aus Renningen und Malmsheim mitgestaltet.

Zum Schluss des Gottesdienstes wurde noch durch die 2. Vorsitzende, Frau Barbara Bartholomäi, ein hochverdientes Gemeindeglied von St. Clemens Weissach geehrt: Herr Gerhard Winter. Er konnte in diesen Tagen seinen 80. Geburtstag feiern und ist seit über dreißig Jahren in Gemeindeleitung und Gottesdienstgestaltung sehr aktiv.

Nach dem Gottesdienst waren alle zu einem einfachen Essen in die alte Festhalle eingeladen.

Da auch das Wetter hervorragend mitspielte, wurde der Seelsorge-Einheits-Tag zu einem richtig schönen Fest.

Unser Dank gilt allen, die zum Gelingen beigetragen haben: eigens erwähnt seien Mesner Karl Klesse, die Ministranten, die Lektoren, die Gruppe Akzent und nicht zuletzt alle, die die Festhalle richteten und ein leckeres Essen für so viele Leute auf den Tisch brachten.


Die Provence erlebt


Im Amphitheater in Orange

Die Pfingstfahrt 2009 führte die Gemeinde in die Provence. Mittelpunkt war Avignon, wo im Mittelalter sieben Päpste das Weltgeschehen leiteten. Die Ardèche-Schlucht war eines der großen Naturerlebnisse, das die Gruppe besuchte.

Tief beeindruckt war man vor allen Dingen von den Bauten der Römer. Die beiden Theater von Nîmes und Orange, sowie der Pont du Gard bei Nîmes hinterließen bei den Besuchern tiefe Eindrücke. Wie konnten die Römer auf eine so kurze Distanz solche prächtigen Bauwerke erstellen, ohne Werkzeuge unserer Zeit?

In Saint Rémy stehen die wohl best erhaltensten Bauwerke aus römischer Zeit. Hier verbrachte Vincent van Gogh, der große Maler aus Holland, einige Zeit seiner geistigen Umnachtung. Trotzdem schuf er auch hier großartige Bilder, von denen allerdings heute kein einziges mehr in der Provence zu finden ist.

Les-Saintes-Maries-de la-Mer und Aigues Mortes mit seiner quadratischen Mauer waren weitere Höhepunkte dieser Reise in die Provence zur Zeit der vollen Lavendelblüte.


Ministranten-Wochenende


„Im Garten der Sinne“ – So hieß das Motto vom Mini-Wochenende vom 15.-17. Mai 2009 im Murrhardter Wald.

Es gab viele lustige Ereignisse. Von morgens bis abends summte das Haus wie ein Bienenstock.

48 Leute - Ministranten, Gruppenleiter der KJG und Gemeindereferent Felix Lipp hatten am Ministranten-Wochenende megaviel Spaß. Der bunte Abend am Samstag mit der Präsentation der kreativen Ergebnisse zum Sonnengesang, viele Quiz- und andere Spiele machten allen Spaß.

Am Sonntag wurde noch ein super-schönes Schöpfungs-Puzzle gestaltet und im gemeinsamen Gottesdienst dankten wir Gott für alle seine Geschenke an uns Menschen. Nach dem Essen wurde gepackt und geputzt.

In der Abschlussrunde hörte man als „Verbesserungsvorschlag“:
Nächstes Mal soll das Mini-Wochenende möglichst einen Tag länger gehen.


72-Stunden-Aktion - Ein voller Erfolg





Auch dieses Mal war die 72-Stunden-Aktion wieder ein voller Erfolg für alle. Das geplante Projekt wurde verwirklicht. Die Freizeitanlage Schinderklinge hat jetzt nicht nur einen neuen Unterstand, neue Sitzgarnituren und einen neuen Grill sondern auch Balancierbalken, eine renovierte Schaukel und ein paar neue Bäume mehr.

Den Organisatoren so wie allen Teilnehmern hat es viel Spaß gemacht und wir haben ein paar schöne Tage miteinander erlebt.

Ein herzliches Dankschön geht an: 

Bäckerei Steinbrich, Bäckerei Gamm, Bäckerei Sehne, Getränke Klauss, Kappus Reisen, Flaschnerei und Geschenke Grötzinger, Bäckerei Müller, Drei Eichen Apotheke, Gaubisch Birgitt Mode, Frau Slunitschek, Schütz’sche Apotheke, Gasthaus Taube, Metzgerei Ulmer, Metzgerei Scheerer, Metzgerei Kohler, Getränke Wagner, Obi, Rewe, Frau Mayer, Frau Baumann, Frau Dieckmann, alle Eltern, die gekocht und Kuchen gebacken haben, Christoph Klingler und alle Helfer und Verantwortlichen der Stadt und alle anderen, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen.


Bericht der Leonberger Kreiszeitung vom 12.05.09

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Neue Grillstellen und frohe Senioren
Die Macher der 72-Stunden-Aktion des katholischen Dekanats sind 
mit den Ergebnissen zufrieden
» zur Textversion          (Quelle:  Leonberger Kreiszeitung)

Weitere Presseberichte finden Sie im » Presse-Echo.


Firmausflug


Am Samstag, 25. April 2009 fand mit unserem Firmausflug der Abschluss der Firmvorbereitung statt. 31 Firmlinge und ihre Begleiter erlebten einen spannenden und eindrucksvollen Tag in Ulm.

Alle Firmlinge sind nun aufgerufen, sich zu überlegen, auf welche Weise sie die Kirche mitgestalten möchten, einfachen Hilfsdiensten bis hin zur Übernahme von Verantwortung in der Jugendarbeit.


Taizé: Ein einziger Ostermorgen


Das „Alleluja“ klingt noch nach in den Herzen der 21 Teilnehmer an unserer Taizé-Fahrt in der Osterwoche 2009.

Gebete und Gesänge, Sprachen-Vielfalt, Spiel und Spaß,  Mitarbeit – und immer wieder die Osterbotschaft: Christus ist Auferstanden – ihr findet ihn in der Stille des Herzens, im Lobpreis, in der Gemeinschaft und in den Benachteiligten unserer Gesellschaft. Ja, er ist wahrhaft auferstanden und geht euch voraus in eure Heimat. Dort könnt ihr ihn finden.

Etwa 4000 überwiegend Jugendliche erlebten diese besondere Woche in Taizé, und einige von uns haben sogar für die Essenszubereitung für die Vielen mitgeholfen.

Ein Jugendlicher aus Deutschland drückte es so aus: Hier wird jeder, egal woher er kommt, gleich welchen „Stil“ er hat, freundlich angenommen, jeder kann sein, wie er ist. – Ein schönes Bild für eine Kirche als Familie Gottes,  die man in Taizé wirklich erfahren kann.


Offenes Bonifatiushaus


Am Sonntag 19. April 2009 war das zweite Mal das ''offene Bonihaus''. Einige Familien kämpften nicht nur bei Tischspielen um Punkte, sondern auch beim Kegeln. Die anschließenden Kreisspiele waren für groß und klein sehr lustig.

Dieses Mal hatten wir noch besondere Gäste: die Gruppe ''Akzent'' erfreute uns mit einigen Müllerbauer-Liedern. Die Mitmachlieder mit den zum Teil rockigen Ausflügen bildeten einen tollen Aschluß dieses heiteren Nachmittags. Vielen Dank noch Mal an die Gruppe ''Akzent''.


Bewegt Paulus wirklich? – Eindrücke einer Reise


Erste Kirche in Antiochien

Pauluskirche in Tarsus

Einige Gemeindemitglieder aus Renningen mit Pfarrer Pitzal und aus Gera mit Pfarrer Schreiter waren unmittelbar vor Ostern 2009 auf den Spuren des Völkerapostels Paulus in der Türkei. Erste Station war Antiochien am Orontes. Die Hauptstadt der ehemaligen Provinz Syrien, war der Ort, in dem sich die Anhänger dieser neuen Bewegung erstmals Christen nannten. Hier soll es auch die älteste Kirche der Christenheit geben. In einer Grotte, die heute noch zu besichtigen ist, trafen sich Petrus und Paulus mit Barnabas. Leider war es der Gruppe nicht erlaubt, in dieser für die Christenheit so bedeutenden Kirche ein Lied zu singen. Es wird auch vermutet, dass hier die Gemeinde des Evangelisten Matthäus gewesen sein soll.

Höhepunkt für die ganze Gruppe war zweifelsohne Tarsus. Mit einer Sondererlaubnis durfte die Gruppe mit den vier Priestern den Gottesdienst in der Pauluskirche feiern. Die Kirche wird von französischen Schwestern betreut.

Trotz der großen Vergangenheit ist Tarsus heute keine so interessante Stadt. Über der antiken Stadt erhebt sich eine moderne Großstadt mit 30.000 Einwohnern. Lediglich der Paulusbrunnen erinnert an den großen Völkerapostel und befindet sich in der Nähe eines Hauses, in dem Paulus angeblich geboren wurde. Das römische Stadttor geht auf Kleopatra zurück, die in dieser Stadt Marcus Antonius, den Nachfolger von Julius Caesar, traf. Wahrscheinlich hat auch Paulus dieses Tor schon gesehen.

Der Gruppe fiel besonders auf, dass sich nur wenige Christen aus aller Welt auf die Spuren des Völkerapostels machten. Kardinal Kasper eröffnete das Paulusjahr in Tarsus. Eine Gruppe deutscher Bischöfe feierte dieses Jahr in den Kirchen einen Gottesdienst. Für die wenigen Christen in der Türkei gibt dieses Jahr aber so manchen Impuls für die Verlebendigung ihres Glaubens.

Ein paar Steine, die Pfarrer Pitzal von diesen Orten mitnahm, sollen in Renningen an das Paulusjahr erinnern.


Byzantinischer Gottesdienst


Der Chor der Camerata Randingae gestaltete zusammen mit Sängerinnen aus der Marienkirche in Stuttgart am 15. März 2009 einen byzantinischen Gottesdienst in der Malmsheimer Martinuskirche. 

Vor dem Altar wurde eine Ikonostase aufgebaut, wie es in den orthodoxen Kirchen Brauch ist. Es handelt sich dabei immer um die Ikonen von Christus und der Gottesmutter. Umgeben waren die Ikonen von vielen Kerzen. Auch am Altar waren Ikonen. Pfarrer Pitzal trug ein Messgewand aus dem Osten und eine orthodoxe Kopfbedeckung, die er aus Zypern mitgebracht hatte.

Die herrlichen Lieder vertieften die Liturgie und ließen etwas von der Tiefe der Religiosität des Ostens erkennen. In seiner Predigt ging Pfarrer Pitzal auf den Völkerapostel Paulus ein und schaffte Bezüge zu den Geschehnissen in Winnenden und der weiten Welt.


Gruppenleiterwochenende der KJG


Beim Gruppenleiter-Wochenende am 31.1./2.1.09 waren KJG-Gruppenleiter aus Renningen, Malmsheim und Rutesheim mit Gemeindereferent Felix Lipp zu Gast in der Pfarrei St. Ottilia in Stuttgart-Münster.

Das Programm umfasste ein breites Spektrum rund um das Thema „Theater“. Unter der Anleitung eines erfahrenen Theaterpädagogen wurde am Nachmittag nach einigen Vorübungen in kürzester Zeit ein Stück inszeniert und zu  Aufführungsreife gebracht. Der Besuch einer modernen Aufführung im Renitenztheater bildete den Abschluss am Samstag.

Nach dem Besuch des Gemeinde-Gottesdienstes am Sonntag-Vormittag, bei dem die Ministrantenzahl durch einige unserer GLs verdreifacht wurde, ging es um unsere aktuelle Planung für die nächste Zeit: Ministranten- und Kinderfasching, 72 Stunden-Aktion und vieles mehr.
Nach Mittagessen und Reflexionsrunde hieß es dann Einpacken und Heimfahrt.


Firmlings-Wochenende in Heiligenbronn


So viele Erlebnisse in so kurzer Zeit, das war kaum zu fassen. Bei unserem Firm-Wochenende am 24./25.01.09 unter dem Thema „Glaube mit Hand und Fuß“ „buchstabierten“ wir das Thema unter sehr unterschiedlichen Aspekten durch.
Den tiefsten Eindruck hinterließ der Begegnungs-Nachmittag mit den behinderten Menschen einer Wohngruppe, viele von ihnen blind und mehrfach-behindert. Nach einer Vorstellungsrunde gab es viele Gespräche und Spaß beim gemeinsamen Spiel.
Weitere Höhepunkte waren der Gebetsabend, die „Kobold-Höhle“, die Figuren-Gruppen des Peruanischen Künstlers Raul Castro und vieles mehr.
Den Durst stillten viele von uns mit dem „Heiligenbronner Gnadenwasser“.

Vielen Dank allen, die für dieses Wochenende in irgendeiner Weise beigetragen haben.

Mehr zur Firmvorbereitung unter Sakramente - Firmung


Die Sternsinger danken



Rund hundert Kinder und Jugendliche haben in den vergangenen Tagen die Weihnachtsbotschaft in den Häusern von Renningen und Malmsheim verkündet. Herzlichen Dank allen, die den verkleideten Königen Türen und Herzen geöffnet haben!

Vielen Dank für die großzügigen Spenden und auch für Obst, Süßigkeiten und Schokolade, über die sich die Kinder sehr gefreut haben. Ein besonderer Dank gilt den Eltern und Mitarbeitern und allen, die die Aktion 2009 unterstützt haben.

Die Könige sammelten in diesem Jahr 40.543 € für ein Kinderheim in Kolumbien. Zu Schwester Jacqueline bestehen seit fast drei Jahrzehnten intensive Kontakte. Sie hat sich mit großer Freude für das Engagement der Renninger Sternsinger bedankt. Herzlichen Dank allen, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben.

In diesem Jahr fand die diözesane Sternsingeraussendung in Malmsheim statt. Viele Bilder und weitere Informationen finden Sie unter  www.sternsingertag2008.de.

Der Segenswunsch "Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus", den die Sternsinger über die Türen geschrieben haben, begleite uns alle durch das neue Jahr 2009.